Leben im See

Die Biodiversität ist nach wie vor im Rückgang, sagen Fachleute. Doch das ganze Ausmass ist längst noch nicht bekannt.

Seit einigen Wochen läuft bei Coop die Aktion «Abenteuer Natur». Mit dem Sammelalbum und den Sammelkarten können Sie die Lebensräume in der Schweiz kennenlernen. In Zusammenarbeit mit dem WWF zeigen wir Ihnen deshalb jede Woche einen anderen Lebensraum und die Pflanzen und Tiere, die darin vorkommen.

Finden Sie Ihre heimlichen Lieblingstiere und lassen Sie sich anstecken von der Liebe zur Natur. Diese Woche geht es um das Leben im See.

Kennen Sie die Tiere im See?

Fahren Sie mit der Maus über die Punkte um mehr zu erfahren.

Gelbe Schwertlilie
Es handelt sich um eine von Europa bis zum westlichen Sibirien heimische Sumpfpflanze. Die Sumpf-Schwertlilie wächst als ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 1 bis 2 m erreichen kann.

Haubentaucher
Der etwa stockentengroße Vogel ist der größte, häufigste und bekannteste Vertreter dieser Familie von Wasservögeln. Im Prachtkleid sind die Stirn, der Scheitel und der Nacken schwarz.

Teichrohrsänger
Der Teichrohrsänger ist ein Brutvogel der West- und Zentralpaläarktis. Er klettert und hüpft geschickt im Schilf und ernährt sich von Spinnen, Weichtieren, Insekten und deren Larven.

Eisvogel
Der Eisvogel hat wie alle Vertreter der Gattung einen kurzen und gedrungenen Körper mit kurzen Beinen, kurzen Schwanzfedern und breiten Flügeln. Der Eisvogel ernährt sich von Fischen, Wasserinsekten und deren Larven, Kleinkrebsen und Kaulquappen. Er kann Fische bis neun Zentimeter Länge mit einer maximalen Rückenhöhe von zwei Zentimetern verschlingen.

Lachmöwe
Mit einer Körperlänge von 35–39 cm und einer Flügelspannweite von 86–99 cm ist diese Art die kleinste regelmäßig in Mitteleuropa brütende Möwe. Die Art ist im nördlichen Mitteleuropa ein häufiger Brutvogel und verbringt auch den Winter in großer Zahl in Mittel- und Westeuropa.

Ringelnatter
Wie die anderen (in Mitteleuropa heimischen) Arten der Nattern ist die Ringelnatter für Menschen vollkommen ungefährlich. Der Name soll sich auf den Halsring beziehen, der durch die beiden markanten Nackenflecke gebildet wird. Die Fähigkeit der Tiere, sich sehr stark einzuringeln, stellt eine weitere Erklärungsmöglichkeit dar.

Stockente
Die Stockente ist die größte und am häufigsten vorkommende Schwimmente Europas und die Stammform der Hausente. Der heutige Name kann als Hinweis auf ihre Brutplätze verstanden werden, zu denen auf Stock gesetzte Weiden, Weidengebüsch oder auch Reisighaufen gehören.

Flussbarsch
Er wird in der Schweiz auch Egli genannt, ist ein in ganz Europa vorkommender Süßwasserfisch. Typisch sind seine geteilte Rückenflosse (typisch für viele Barschartige), sowie die rötliche Färbung der Brust- und Bauchflossen.

Schleie
Die Grundfarbe der Schleie ist dunkel oliv; eine rot-goldene Zuchtform (Goldschleie) wird bisweilen in Zierteichen gehalten. Auffallend ist ein hoher Schwanzstiel mit gerade abschließender Schwanzflosse.

Teichhuhn
Die wissenschaftliche Artbezeichnung Gallinula chloropus bedeutet übersetzt etwa «grünfüßiges Hühnchen» und spielt damit auf die Beinfärbung dieser Ralle an.

Blaugrüne Mosaikjungfer
Es handelt sich um eine große, in Mitteleuropa häufig anzutreffende Libelle mit einer Flügelspannweite von maximal elf Zentimetern.

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Thomas Compagno

Redaktor

Foto:
Raja Läubli
Veröffentlicht:
Montag 27.04.2015, 18:00 Uhr

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