Fällt kaum auf und macht schön: ein schlichtes Augen-Make-up

Lichtspiele: Schöne Konturen

Mit «Contouring» lässt sich das Gesicht perfektionieren. Das erfordert Übung – also lieber nicht zum ersten Mal vor einem wichtigen Termin probieren …

Coop City
Maybelline «Dream Matte Mousse» in 48 sun beige zum Konturieren, Fr. 19.90.
 
 
Maybelline «Dream Lumi Touch Highlighting Concealer» in 02, Fr. 13.90.
 
 
Manhattan «Soft Mat Loose Powder» in 1 natural, Fr. 11.90*.
 
 
Maybelline «Master Sculpt Kontur-Duo-Puder» in 01 light/medium, Fr. 17.90.
 
 
NYX «High Definition Primer», Fr. 33.90.
L’Oréal Paris «Indefectable Sculpt Contouring Base Make-up», Fr. 19.90.
 
 

* Gibts in ausgewählten Coop-City-Warenhäusern.

 
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Tipps: Alles ganz klar umrissen

Heller Hauttyp
Bei blasser Haut ist ein hellbrauner, matter Lidschatten auch eine Option, um die Gesichtszüge zu verfeinern.

Dauersommer
Die dunklere Sommerfoundation lässt sich in den kälteren Monaten als Contouring-Farbe weiterverwenden.

Fischtrick
Wer Mühe hat bei Wangenknochen, kann ein «Fischgesicht» machen, das lässt die Konturen hervortreten.

Hervorgehoben

Das sogenannte «Contouring» ist ein Trend, der von professionellen Visagisten geliebt und von Durchschnittsfrauen oft gemieden wird. Denn er sieht kompliziert aus, ist daher etwas angsteinflössend und scheint obendrauf auch noch zeitraubend zu sein. Die ersten Versuche können schnell in einem Bronzer-Desaster, das nach Schlammschlacht im Gesicht aussieht, enden. Dabei ist es mit etwas Übung möglich, in weniger als zehn Minuten die Gesichtszüge zu modellieren und Vorzüge hervorzuheben.

Schön in vier Schritten

Vor dem Contouring muss man die eigene Gesichtsform studieren. Danach sollte man sich klarwerden, was hervorgehoben werden (highlighten) und was optisch verkleinert bzw. in den Hintergrund treten soll (konturieren). Das Ergebnis sollte nach einem natürlichen Licht- und Schattenspiel aussehen. Als Faustregel gilt, dass der Highlighter rund zwei Nuancen heller, die Contouring-Farbe zwei Nuancen dunkler als der eigene Hautton sein sollte.

Danach kanns losgehen:

Die linke Gesichtshälfte zeigt jeweils das Auftragen von Highlighter (hellere Farbe) und der Contouring-Farbe. Rechts sehen Sie das Ergebnis nach dem Verblenden.

1. Als Basis einen Primer und eine Foundation mit leichter bis mittlerer Deckkraft auftragen, um die Hautfarbe auszugleichen und das Ergebnis länger haltbar zu machen. Die Augenpartie dabei weitgehend aussparen, um den Masken-Look zu vermeiden – diese Arbeit überlassen wir lieber dem Concealer.

2. Concealer in der Form eines Dreiecks unter den Augen und bis zum inneren Augenwinkel auftragen. Um die Balance zu wahren, highlighten wir damit ebenfalls zwischen den Augenbrauen («Y-Form») und ziehen einen dünnen Strich dem Nasenrücken entlang bis zum Lippenherz. Einen kleinen Klecks auf der Mitte des Kinns auftragen.

3. Nun ist das eigentliche Contouring dran. Für Anfänger ist Puder einfacher, Fortgeschrittene können mit einem Contouring-Stick (bald erhältlich von Clinique) oder mit einer dunkleren Foundation arbeiten. Alle Farben sollten allerdings matt sein. Von der Mitte des Ohrs bis zum Mundwinkel gedanklich eine Linie ziehen und vom Haaransatz ausgehend das Produkt bis zur Mitte dieser Linie auftragen, dabei immer nach oben ausblenden. Das Gesicht wirkt schmaler, wenn man diese Linie bis zu den Schläfen hin verlängert. Zwei dünne Striche dem Nasenrücken entlang ziehen und auf der Nasenspitze abrunden. Alles gründlich verblenden.  

4. Mit einem grossen Puderpinsel loses Fixierpuder über das Gesicht stäuben. Zum Schluss noch einen Hauch pfirsichfarbenes Rouge auftragen und den oberen Teil der Wangenknochen mit einem Champagnerton betonen. In vier einfachen Schritten Contouring gemeistert!

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Natalie Marrer

Kolumnistin und Jungautorin

Foto:
Fabienne Büttler
Veröffentlicht:
Montag 07.03.2016, 00:00 Uhr

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