Er:

Schreiber dreht das Ganze jetzt auf Ideologie. Aber wir reduzieren das Abfallproblem ja nicht dadurch, dass wir Gebührensäcke besser füllen. Am Schluss ist es immer gleich viel Müll, ob wir diesen auf einen oder zwei Säcke verteilen! Mir erscheint ihre Haltung ein wenig wie des Autofahrers, der 40 Kilometer zu einer Tankstelle fährt, weil das Benzin dort drei Rappen günstiger ist als vor seiner Haustüre. Oder wie jemand, der ebenso weit zum nächsten schwedisches Möbelhaus reist, um dort billig Teelichter und Servietten zu kaufen. Kosten sind relativ. Aber daran denkt Schreiber nicht.

Sie:

Er sagt es ganz richtig: Ich spare auch beim Einkaufen. Ob etwas notwendig ist oder nicht, kann er gar nicht beurteilen, denn er würde ewig in den gleichen Hemden und Schuhen herumlaufen. Da er so gesehen nichts kauft, verpasst er also Sonderangebote, Aktionen, Rabatte und so weiter. Er schmeisst zudem mit jedem zusätzlichen Gebührensack unser Geld gewissermassen in den Schlund eines Kehrrichtwagens. Von daher kann er durchaus froh sein, mit einer Optimierungskünstlerin zusammen zu sein, die Geld spart, während sie einkauft.

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↩︎

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