Das Würstchen aus der Wüste

Ob sie nun aus Marokko kommt, aus Tunesien oder Algerien, darüber gehen die Meinungen auseinander. Fest steht: Die Merguez stammt aus Nordafrika.

Die Immigrantin
Einwanderer aus Nordafrika haben die Merguez nach Europa gebracht. Vor allem von Frankreich aus eroberte die scharfe Wurst ab den 1950er-Jahren den alten Kontinent.

Die Wurzeln
Merguez ist der französische Name. Er stammt vom arabischen mirqãz oder dem berberischen amargaz, die für «Würstchen» stehen.

Rauchzeichen
Vor dem Grillieren angestochen, tropft ein Teil des Fetts in die Kohlen. Fertig sind Merguez, wenn ihre Haut knusprig ist. Man kann sie aber auch im Ofen oder in der Pfanne zubereiten.

Viele Variationen
Klassische Zutaten sind Rind- und Lammfleisch, Kreuzkümmel, Paprika, Knoblauch, Pfeffer und die maghrebinische Gewürzmischung Harissa. Schweinefleisch ist selbstverständlich tabu.

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Text:
Susanne Stettler
Foto:
Heiner H. Schmitt
Veröffentlicht:
Montag 12.06.2017, 10:00 Uhr

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