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Nicole Hättenschwiler
schreibt am 14.03.2017


Mit einem Körnchen Salz

Rund die Hälfte der Salzproduktion unseres Landes landet jeden Winter auf den Strassen. Was einst so unermesslich wertvoll war, dass es mancherorts in Gold aufgewogen wurde, ist heute ein Billigprodukt.

Dabei ist Salz vermutlich einer jener Stoffe, die am meisten unterschätzt werden. Weil Salz einfach immer da ist.
Ganz im Gegensatz zu Zucker, auf den wir – zumindest aus gesundheitlicher Sicht – problemlos verzichten könnten, brauchen wir Salz zum Leben. Unserem Körper reichen allerdings bescheidene 5 Gramm pro Tag, um gut zu funktionieren. Deshalb müssen wir auch kein schlechtes Gewissen haben, dass wir Schweizer einen Grossteil des «weissen Goldes» im Kampf gegen vereiste Strassen verwenden. Daneben setzen auch die Industrie und Landwirtschaft auf den Alleskönner, wie Sie hier nachlesen können.

Wer auf bewährte Hausmittel vertraut, weiss natürlich auch, dass Salz im Kleinen Grosses bewirken kann. Verkrustete Pfannen? Salz daraufschütten und mit etwas Wasser einwirken lassen. Ein verschmutztes Bügeleisen? Salz auf Zeitungspapier verteilen, mit dem heissen Bügeleisen einige Minuten darüberfahren – schon ist die Unterseite wieder sauber. Keine Zahnpasta im Haus? Putzen Sie Ihre Beisserchen mit Salz. Und dann gibts noch den altbekannten Tipp, frische Rotweinflecken mit Salz zu überschütten, trocknen zu lassen und mit dem Staubsauger darüberzufahren. Bei diesem Trick ist die Wirkung allerdings umstritten. Deshalb gilt wie immer: alles mit einem Körnchen Salz nehmen.


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