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Mobile Gaming: Die Spielhelden reisen gern

Gelegenheitsspieler lassen vor allem den Markt für Smartphone-Games boomen. Richtige Hardcorezocker hingegen greifen lieber zu portablen Konsolen, die eine bessere Spielsteuerung bieten.

Gelegenheitsspieler setzen unterwegs vermehrt aufs Smartphone oder Tablet. Dafür gibt es mittlerweile ein grosses, durchaus gutes und günstiges oder gar kostenloses Angebot. Selbst grosse Hersteller wie EA (Electronic Arts) haben den Markt erkannt und bieten ihre Spiele bei iTunes und im Google Play Store an. Hardcorezocker greifen eher zu mobilen Spielkonsolen wie Sony Playstation (PS) Vita und Nintendo 3DS. Sie besitzen im Vergleich zu Smartphones oder Tablets eine deutlich bessere und komplexere Steuerung. Nintendo bietet zudem einen 3-D-Effekt, ohne dass der Gamer eine spezielle Brille dazu tragen muss. Beide Konsolen besitzen je eine Kamera vorne und hinten.

Die Steuerung der PS Vita funktioniert fast gleich wie die der heimischen Playstation 3. Links und rechts vom fünf Zoll grossen Bildschirm mit Touch-Funktionalität befindet sich je ein echter Analog-Stick. Zudem finden sich auch ein Steuerkreuz und die gewohnten Playstation-Buttons. Das Sechs-Achsen-Sensorsystem sorgt dafür, dass komplette Spielabläufe durch Drehen und Neigen der Konsole gesteuert werden können. Ausserdem kann man zu Hause mit der PS3 angefangene Spiele unterwegs mit der PS Vita fortsetzen. Punkto Grafik, Rechenleistung und Optik ist Sony dem Konkurrenten Nintendo weit überlegen. Standardmässig mit dabei ist eine WLAN- und eine Bluetooth-Verbindung.

Bei den Spielen findet sich für jeden Geschmack etwas. Natürlich sind Playstation-Haudegen wie Jak & Daxter mit von der Partie, vor Kurzem lancierte Sony gar eine komplette Trilogie des Klassikers. Alters- und inte-
ressensmässig sind alle Gruppen abgedeckt: Vom knuddeligen «Lego Legends of Chima: Laval’s Journey» über das Düster-Fantasy-Rollenspiel «Soul Sacrifice» bis hin zum knallharten Actionkracher «Assassin‘s Creed 3: Liberation» ist alles dabei, was das Herz des Spielers begehrt. Die Hightech-Konsole ist etwa 50 Franken teurer als die Konkurrenz und die obligatorische Speicherkarte muss separat dazugekauft werden.

Die günstigere Nintendo 3DS liefert zwei GB SD-Speicher gleich mit. Die Handheld-Konsole bietet zwei Bildschirme, von denen einer die Inhalte dreidimensional in Szene setzt. Der 3-D-Grad lässt sich stufenlos über einen Regler anpassen. Die Steuerung besteht aus den altbekannten Tasten, Analogstick, Steuerkreuz und Touchscreen. Zudem ermöglichen Sensoren wie bei der PS Vita eine Bewegungssteuerung. Bei den Spielen stehen vor allem jüngere Spieler im Mittelpunkt. Die bereits seit vielen Jahren bekannten Spiele Mario, Donkey Kong und Wario übernehmen auch hier das Zepter. Dazu kommen Sonic, Pokémon, Lego oder die Knuddel-Simulation «Animal Crossing: New Leaf», die auch für kleine Kinder gut geeignet sind. Doch auch ältere Spieler werden bedient: Neben Sportspielen wie der populären FIFA-Reihe finden sich «Monster Hunter» oder fordernde Strategie-Action mit «Fire Emblem» und «Metal Gear Solid» für Nintendos Klapp-Daddelkiste.

Der Spieler hat die Qual der Wahl: Hightech mit PS Vita, Kult- und Knuddelfaktor mit Nintendo 3DS oder Billig-Spielen auf dem Smartphone. Vor dem Kauf sollte man daher das eigene Nutzerverhalten analysieren und dann einen Blick in die Spielangebote werfen – denn wichtiger als die Hardware sind die Inhalte.

Tastatur und Maus: Rapoo 8900P

Die kabellose Tastatur-Maus-Kombi 8900P des chinesischen Herstellers Rapoo präsentiert sich in einem gefälligen Design: Das flache Alu-Deskset besitzt grosse Tasten, die angenehmes und flüssiges Schreiben ermöglichen. Apart sind die Induktions-Multimediatasten: Sie leuchten rot auf, sobald man die obere Leiste berührt. Die 5-GHz-Wireless-Verbindung bietet eine Reichweite von bis zu zehn Metern und ist deutlich weniger anfällig auf Störungen durch andere Geräte als eine Variante mit 2,4 GHz. Mehrere Tasten auf Maus und Tastatur sind über die beigelegte Software individuell konfigurierbar, es lassen sich auf beiden auch Makros zuweisen. Mittels «dpi»-Taste kann man den Laser-Sensor der Maus schnell zwischen 800 und 1600 dpi umstellen.

Das Set ist unter anderem bei Microspot.ch für Fr. 92.90 erhältlich.

Zur Internetseite vom Microspot

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«Super Mario 3D Land» – Demo (3DS)

«Sonic & All-Stars Racing Transformed» – Demo (PS Vita)

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Text:
Michael Benzing
Foto:
ZVG
Veröffentlicht:
Donnerstag 11.07.2013, 17:13 Uhr

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