Mobiles Drucken ist über eine Cloud als Mittler von überall her möglich.

Mobil drucken

Sie möchten Ihre Dateien vom Smartphone oder vom Tablet aus drucken? Mit Cloud-Printing, Apps oder systemeigenen Lösungen ist das kein Problem.

Beim Cloud-Printing übermitteln Sie die zu druckende Datei an eine Cloud, konkret: an den Server Ihres Cloudbetreibers. Dieser leitet die Datei weiter an Ihren Drucker. Das funktioniert nur, wenn der Drucker mit dem Internet verbunden und cloud-print-fähig ist. Cloud-Printing hat den Vorteil, dass Sie nicht im selben Netzwerk sein müssen wie Ihr angepeilter Drucker, also von irgendwoher unterwegs drucken können. Neben Cloud-Printing gibt es auch App-Lösungen: Einige Druckerhersteller haben eigene Programme entwickelt, sowohl für Android als auch für iOS, und es gibt auch Apps, die mit Druckern verschiedener Marken arbeiten.

Optionen für Android

Ab Android 4.4 (Kitkat) ist eine Druckfunktion von Haus aus integriert. Ab Android 5.5 (Lollipop) können Sie sich gar eine Druckvorschau anzeigen lassen. Für ältere Versionen brauchen Sie eine Print-App.
Ein prominentes Beispiel für multikompatible Anwendungen ist die App «Mopria». Diese ist derzeit nur für Android-Geräte verfügbar. Sie funktioniert über Wifi-direct oder das WLAN-Netzwerk. Das Drucken geht ab Android 4.4 auch über die «Teilen»-Funktion: Haben Sie die zu druckende Datei geöffnet, wählen Sie Teilen > Name der Druck-App. «Google Cloud Print» beschränkt sich auf Android; für diesen Service müssen Sie Ihre Geräte erst registrieren, diese müssen dafür nicht im gleichen Netzwerk sein.

iOS

Apples Baby zum Druck ab dem Mobilgerät heisst «Air Print» und ist eine systemeigene Einrichtung. Diese lässt sich ebenfalls mittels «Teilen»-Funktion nutzen, wie unter Android. Der Haken: «Air Print» bietet weniger Einstellungsmöglichkeiten als eine App Ihres Druckerherstellers. Zudem muss der Drucker «Air Print»-fähig und im selben Netzwerk sein wie das iPhone, iPad oder der iPod Touch. Ist er nicht kompatibel, müssen Sie sich mit einer App behelfen, etwa «Netgear Genie» für den Druck über das Heimnetzwerk.

Drucker online schalten

Ist der Drucker nicht cloud-print-fähig, gibt es einen Kniff: Drucker, die via Kabel mit einem PC oder Mac verbunden sind, lassen sich über die Internetverbindung des angeschlossenen Geräts ansteuern. Dafür muss man erst eine Freigabe einrichten. Dies tut man in der Systemsteuerung des Computers. Bei dieser Methode müssen Computer und Drucker eingeschaltet sein.

Liste mit «Air Print» kompatibler Drucker (etwas nach unten scrollen)
 

Mithilfe der «Netgear»-Desktop-App vom iPhone oder iPad ausdrucken egal von welchem Drucker

(von «NETGEAR» auf Englisch auf Youtube)

Wie man mit Mopria im Heimnetzwerk druckt

(von «Mopria Alliance» auf Englisch auf Youtube)

Drucken vom iPad mit «Air Print»-kompatiblem Drucker

(von «HP Support (Deutsch)» auf Englisch mit deutschen Untertiteln auf Youtube)

Kompakt

Mit der externen Festplatte «My Passport Ultra» von Western Digital lassen sich automatische Backups (Datensicherungen) erstellen. WD liefert dazu eine Software mit. Die Nutzer können individuell einstellen, was sie in welchen Zeitintervallen sichern wollen. «WD Security» beinhaltet einen Passwortschutz und eine Verschlüsselung der Hardware. Die externe Festplatte misst rund acht mal elf Zentimeter und wiegt 160 Gramm Sie hat einen USB-3.0-Anschluss, ist aber auch mit USB 2.0 kompatibel.

Die «My Passport Ultra» mit einer Kapazität von 2 TB gibt es für Fr. 109.90 bei Fust (Preis gültig bis 21. Februar 2016).

Zum Produkt bei Fust

Zur eigenen Biografie

«meet-my-life.net» ist eine Autobiografie-Website für Autoren und Leser (gegründet von Alfred Messerli, Professor für Populärkultur an der Uni Zürich, und Erich Bohli, Literaturwissenschaftler und ehemaliger CEO bei Dipl. Ing. Fust). Wer über sich schreiben möchte, bekommt Anregungen durch einen umfangreichen Fragenkatalog. Der Text wird in einer Cloud gespeichert. Ob er öffentlich lesbar ist, entscheidet man selbst, nachdem man sich als Autor registriert hat. Die Themen der Schreibenden sind sehr vielseitig. Das Projekt wird vom Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft der Uni Zürich unterstützt.

Für Gastautoren ist das Angebot von meet-my-life.net einen Monat lang gratis. Danach kostet das erste Jahr Fr. 39.50, die darauffolgenden Jahre bestimmt man seinen Kostenbeitrag selbst.

 

Mehr zu «meet-my-life.net»:

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Annina Striebel

Redaktorin

Foto:
Getty Images, zVg
Veröffentlicht:
Montag 01.02.2016, 17:01 Uhr

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