Kein Spiel für Stubenhocker: Wer bei Pokémon Go vorankommen will, muss sich draussen bewegen.

Monsterjagd: mit viel Ausdauer ans Ziel

Pokémon Go fasziniert Millionen. Doch das beliebte Handyspiel um virtuelle Monster ist auch eine gute Fitness-App. Wir sagen, wie’s geht.

Die App wurde fast über Nacht zum Mega-Hit: Pokémon Go, aufbauend auf der japanischen Videospiel-Serie, die seit 1996 Kinder und Jugendliche begeistert, fasziniert heute Teenager ebenso wie die mittlerweile 25 bis 30 Jahre alten Spieler der ersten Generation. Sie jagen in der realen Welt virtuelle Monster – die Pokémon. Zugleich hat das Handygame etwas erreicht, was Fitness-Apps bislang nicht gelungen war: junge Menschen zu mehr Bewegung zu animieren. Auch wenn das Bild vom Zocker, der nur am Compi hängt und sich von Chips ernährt, nur ein Klischee ist: Bewegung ist im Schul- und Büroalltag von Vorteil.

Brüten mit Ausdauer

Pokémon Go lockt auf verschiedene Weise nach draussen: Zum einen muss man Orte in der realen Welt – sogenannte Pokéstops und Arenen – aufsuchen, um Gegenstände zu erhalten und gegen Monster anderer Spieler zu kämpfen. Zudem kann man Eier finden, die sich erst durch das Laufen einer bestimmten Strecke zu besonders starken oder seltenen Pokémon ausbrüten lassen. Wer ein Zehn-Kilometer-Ei ausbrütet, verbrennt je nach Körpergewicht und Fitnesslevel bis zu 600 Kalorien!

Ob der Hype um Pokémon Go lange genug anhalten wird, um einen deutlichen Einfluss auf die Gesundheit der Spieler zu haben, steht noch nicht fest. Das Ziel des Spiels – alle 151 Monster zu fangen – haben bisher nur wenige erreicht, und Entwicklerfirma Niantic hat bereits angedeutet, dass weitere Pokémon hinzukommen werden. Wer dank des Spiels erstmals Freude an der Bewegung verspürt hat, sollte dies aber mit anderen Mitteln festigen, sagt Claudia Thöny von der «Schtifti Foundation», die Kinder und Jugendliche zu einem gesunden Lebensstil verhelfen möchte. «Es ist immer gut, wenn junge Menschen zum Bewegen motiviert werden», erklärt sie. «Bei Pokémon Go ist das ein guter Nebeneffekt.»Wer sich noch mehr mit Bewegung und Ernährung auseinandersetzen will, kann auf eine App der «Schtifti» zurückgreifen: «Die Gorilla-App unterstützt Jugendliche auch dabei, Freestyle-Sportarten wie etwa das Skateboarden mit niedrigen Einstiegshürden auszuprobieren – und bietet ebenfalls soziale Kontakte», sagt Thöny.

Zusatz

Immer verschlüsseln

Eine externe Festplatte sollte immer verschlüsselt sein. Das gilt auch, wenn sie nur zuhause verwendet wird. So verhindern Sie, dass beispielsweise ein Einbrecher, der das Gerät mitnimmt, Ihre gesamten Daten ausspionieren kann. Oft wird eine solche Funktion mitgeliefert. Vor dem ersten Gebrauch der Festplatte sollten Sie sofort ein Passwort setzen. Besitzt das Modell keine Verschlüsselungsoption, können Sie zum Gratis-Programm Veracrypt greifen. Es verschlüsselt die Festplatten mit einem sehr hohen Sicherheitsgrad. Nach der Installation wählen Sie das entsprechende Laufwerk aus. Mit wenigen Klicks können Sie über einen Assistenten die gewünschte Verschlüsselung festlegen.

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Text:
Anna Ettlin
Foto:
zVg
Veröffentlicht:
Montag 22.08.2016, 00:00 Uhr

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