Sie:

Einverstanden. Pubertierende müssen einen Schritt machen, einen grossen Schritt, vom Kind zum jungen Erwachsenen. Dafür ist es aber nicht notwendig, dass sie ihre Eltern anschreien, Türen knallen oder uns peinlich finden. Es gibt den Weg, den man gemeinsam gehen kann. Es gibt den Weg, bei dem man Kumpels bleibt, ohne dass man abgelehnt werden muss. Nur weil das die wenigsten so sehen, heisst das nicht, dass das nicht möglich ist! 

Er:

Vorbild sein? Ja. Das soll man. Das ist eine sehr gute Sache. Aber ein Heranwachsender soll sich seine Vorbilder selber suchen dürfen. Es ist etwas viel verlangt, wenn die Kinder, solange sie noch klein sind, die Eltern als Vorbilder haben sollen und dann, wenn sie selber grösser werden, die alten Vorbilder sofort zu neuen Vorbildern machen sollen. Nein. Wenn wir Eltern Glück haben, merken unsere Kinder später, manchmal viel später, dass wir tatsächlich Vorbilder sind: Indem wir uns treu geblieben sind.

Wer konnte Sie überzeugen?

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