Multiroom-System: Teile einer vernetzten Sonos-Musikanlage in jedem Zimmer.

Das Multiroom-System

Das heimische Netzwerk bringt Ihre Songs von nahezu jeder Quelle in jeden Raum – mit der entsprechenden Ausstattung.

Sie kochen zu Abend. Während das Essen im Ofen gart, lesen Sie eine Zeitschrift auf dem Sofa im Wohnzimmer, danach checken Sie Ihre Mails im Büro nebenan. Im Hintergrund sorgt die passende Beschallung für die richtige Stimmung. Damit die Musik geniessbar ist, sollten Lautsprecher und Zuhörer im selben Raum sein, denn selbst eine bis zum Anschlag aufgedrehte Anlage im Wohnzimmer klingt in anderen Räumen recht flach.

Wunschkonzert

Eine Lösung dieses Raumproblems sind sogenannte Multiroom-Systeme. Deren Boxen können Musik aus einer beliebigen Quelle über das Heimnetzwerk beziehen, beispielsweise einem Computer, dem Smartphone, Tablet oder Medienplayer. So können Sie einen Song von der Festplatte, Internetradiostationen oder Streaming-Diensten wie Spotify an einzelnen im Haus verteilten Boxen abspielen oder an allen  gleichzeitig. Sogar die Hi-Fi- oder Heimkinoanlage kann per Kabel an eine Multiroom-Komponente angeschlossen werden.
Je nach System lassen sich die einzelnen Boxen sogar mit verschiedenen Titeln versorgen – die Mutter kann eine Oper hören, während der Sohn zu rockigeren Klängen abgeht.

Aktuell auf dem Markt

Eines der populärsten Systeme ist Sonos. Gesteuert wird die Musiksammlung über eine Smartphone-App. Der Benutzer kann die Lautsprecher mit dem lokalen Netzwerk via Kabel oder WLAN verbinden. Das Kabel eignet sich vor allem für sehr grosse und verwinkelte Wohnungen, in denen das Funksignal nicht überall stark genug ist. Ist die erste Box via Kabel an den Router angeschlossen, funkt er Informationen an sie. Diese  Box ihrerseits gibt die Signale an die nächste Box weiter. Die Reichweite erhöht sich so mit jedem Lautsprecher.

Das Sonos-System gehört zu den guten, aber auch teuren Systemen. Wenn Sie nicht so tief ins Portemonnaie greifen möchten, bieten Konkurrenten bereits für ein paar Hundert Franken eine Grundausstattung: beispielsweise der M3 Wireless Multiroom Speaker von Samsung. Die dreieckigen Boxen sind schnell installiert und eignen sich auf Knopfdruck auch als Lautsprecher für Samsung-TVs. Sie können die Musikquelle auch via Bluetooth drahtlos mit den Lautsprechern verbinden.

Damit das Netzwerk die Musik drahtlos und störungsfrei übertragen kann, sollten Sie einige Regeln befolgen:

  • Bereits beim Aufstellen des Routers entscheidet sich, wie gut die Qualität des Netzwerks sein wird. Er sollte möglichst hoch und freistehend untergebracht werden, um die Reichweite zu erhöhen.
  • Falls die Wohnung sehr gross und verwinkelt ist oder man auch in einem anderen Stockwerk beziehungsweise im Garten surfen möchte, genügt die Reichweite des Senders eventuell nicht. Abhilfe bieten hier sogenannte Repeater, die das Signal verstärken. Sie werden einfach zwischen Quelle und Empfänger aufgestellt und konfiguriert.
  • Da immer mehr Geräte über Funk verbunden werden und die Kanäle begrenzt sind, kommt es vermehrt zu Überlagerungen. Diese bremsen das Netzwerk aus, im schlimmsten Fall bricht die Verbindung sogar ganz ab. Wechseln Sie in diesem Fall den Kanal, bis das Problem behoben ist. Hinweise dazu finden Sie in der Bedienungsanleitung Ihres Routers.
  • Zur Absicherung des Heimnetzwerks sollte unbedingt die derzeit sicherste WPA2-Verschlüsselung verwendet werden. Im Gegensatz zum älteren WEP-Standard verwendet WPA2 dynamische Schlüssel, was die Sicherheit deutlich erhöht. Selbstverständlich gehört dazu ein starkes Passwort, das regelmässig geändert werden sollte.

Notebook – in jeder Lage

Das Notebook «Lenovo Yoga 3 Pro» passt sich immer der Arbeitssituation des Besitzers an. Es lässt sich in verschiedenen Positionen nutzen, beispielsweise als Notebook, Stand, Zelt oder als Tablet. Möglich macht das eine spezielle Scharnierkonstruktion, die für mehr Stabilität sorgt und um 360 Grad klappbar ist. Im Innern arbeitet ein Intel Core M5Y70 Broadwell Prozessor der neusten Generation mit 2 x 1,1 GHz. Gespeichert wird auf einer schnellen SSD-Festplatte mit 256 GB Kapazität. Der kratzfeste 13,3-Zoll-Bildschirm bietet eine sehr hohe Auflösung von 3200 x 1800 Full HD. Mit an Bord sind zwei USB-Anschlüsse, ein HDMI-Port und Windows 8.1.

Das «Lenovo Yoga 3 Pro» ist bei Fust für 1499 Franken erhältlich.

Zum Produkt bei Fust

Sicher mobil surfen

Mit dem Smartphone oder Tablet ist mobil surfen zwar einfach und komfortabel, aber es birgt auch Gefahren. Cyberkriminelle versuchen mit ständig neuen und noch ausgefeilteren Methoden an die Daten auf den Mobilgeräten zu kommen. Vor allem Benutzer von öffentlichen WLANs setzen sich teilweise einem hohen Risiko aus, denn die Sicherheit ist nicht überall gewährleistet. Mit «Safe Connect» bietet Swisscom jetzt eine App an, die den gesamten Datenverkehr über eine gesicherte Verbindung leitet und bekannte gefährliche Seiten blockiert.

Die App kostet pro Monat fünf Franken (jährlich 29 Franken) für zwei Geräte, 30 Tage kann kostenlos getestet werden. Erhältlich für iOS- und Android-Geräte.

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Text: Michael Benzing

Foto:
Sonos, ZVG
Veröffentlicht:
Montag 12.01.2015, 12:00 Uhr

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