Simba als neuer König.

Musicalkritik: «The Lion King»

Afrika zu Gast in Basel

 

Noch bis am 11. Oktober ertönt lautes Löwengebrüll, hysterisches Hyänengekicher und tosendes Wasserrauschen aus dem Musical Theater in Basel. Wer bereits einen 3D Kinofilm miterlebt oder sogar ein Surround System bei sich zu Hause hat, kennt das Gefühl inmitten der Handlung zu sein, ja praktisch die Schauspieler neben sich zu haben. Mit dem Unterschied, dass beim Musical The Lion King genau das Wirklichkeit ist. Immer wieder tauchen aus allen möglichen Eingängen des Saals singende Elefanten, Vögel oder Gazellen auf. Die Frage, ob die Protagonisten live singen erübrigt sich, wenn man die geballte Ladung afrikanischer Lebensfreude neben sich stehen und aus vollstem Herzen singen hört.

  • Nala
  • Rafiki
  • Simba
  • Simba und Nala kommen sich näher.
 

Die Abstimmung zwischen Darstellern, Musik und Lichtspielen ist äusserst Präzise und zeugt von monatelangem Intensivtraining. Das gesamte Musical wird in Originalsprache, also in Englisch, gehalten und einzelne Dialoge werden an Screens ins Deutsch übersetzt. Doch wer als Disney-Kind aufgewachsen ist und den Film in und auswendig kennt, der tut gut daran, sich einfach auf das Gezeigte zu konzentrieren und sich auf die Emotionen einzulassen, die dies beim Besucher auslöst.

Zu erwähnen sind die liebevoll bis ins kleinste Detail gestalteten Kostüme, welche enorm an die gezeichneten Figuren des Disney-Movies erinnern und je nach Situation die Gefühlslage des Charakters perfekt wiedergeben. Das Bühnenbild bewegt sich stets und – man möchte nicht zu viel verraten – trumpft mit einigen Überraschungseffekten auf.

Wer also mit Gänsehaut und dem einen oder anderen zurückgehaltenen Tränchen umgehen kann, wird bei The Lion King – The Musical einen unvergesslichen Abend erleben.

Wer das Haar in der Suppe suchen möchte, der mag eventuell einwenden, dass man nach 2,5 Stunden sicherlich sehr viele Eindrücke verdauen muss, da, wie bereits erwähnt, immer sehr viel Bewegung da ist, doch dies wäre wirklich Kritik auf dem höchsten Niveau.

Auf die einzelnen Szenen möchte man hier nicht eingehen, denn bis zum 11. Oktober bietet sich noch die Gelegenheit sich das Brodway-Musical selbst anzusehen.

 

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Das Musical läuft noch bis und mit 11. Oktober 2015

Vorstellungen:

  • Dienstag und Mittwoch, jeweils 18.30 Uhr
  • Donnerstag und Freitag, jeweils 19.30 Uhr
  • Samstag, 14.30 und 19.30 Uhr
  • Sonntag, 13.30 und 18.30 Uhr

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Loredana Steiner

Mediamatikerin / Onlineredaktion

Foto:
publicum
Veröffentlicht:
Freitag 04.09.2015, 00:00 Uhr

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