Gegenseitiger Zugriff für Familienmitglieder auf Apps, Musik, Fotos, Filme.

Musik und Filme teilen

Von Apple gibts eine neue Version des Multimediaprogramms iTunes – mit besonderem Augenmerk auf Familien. Die Neuerungen sind überschaubar.

Neu bietet iTunes eine Familien-Freigabe für Apps, Musik, Filme, Podcasts und mehr. So haben alle Familienmitglieder Zugriff auf gekaufte Inhalte. Der Vater, der sich gerade geschäftlich im Ausland befindet, kann dann zum Beispiel mit seinem Notebook via iTunes ein Hörbuch kaufen, das auch seine Tochter zu Hause ab dem Zeitpunkt des Erwerbs mit dem iPad anhören kann. Hierzu muss ein Erwachsener in den Einstellungen unter «iCloud» «Familienfreigabe einrichten» wählen und kann dann bis zu fünf Familienmitglieder einladen. Alle müssen eine eigene Apple-ID haben. Eine Familie mit mehr als sechs Mitgliedern guckt in die Röhre.

Kinderkonto

Seit Kurzem können Eltern für ihre Kinder unter 13 eine spezielle Apple-ID einrichten. Für diese legen sie die Regeln bezüglich App-Käufen, Altersfreigabe und Zugriff auf Inhalte fest. Mit der Apple-ID für Kinder können diese beispielsweise ihre Eltern bitten, ein Spiel zu kaufen.

Nicht ohne Probleme

Die Familienfreigabe leidet unter Startschwierigkeiten: Einige Nutzer klagten darüber, dass sich gewisse freigegebene Apps, Musikalben, Filme etc., die von einem Familienmitglied gekauft worden waren, nicht kostenlos öffnen liessen. Teilweise funktionierte die Freigabe wieder, nachdem sie sich im App-Store oder in iTunes ab- und wieder angemeldet hatten. Da Apple bei grösseren Problemen meist rasch Updates liefert, sollte das Problem bald behoben sein.

Schritt für Schritt zur Familienfreigabe

(Englisch von «MyMobileGenius» auf Youtube)

Leicht veränderte iTunes-Oberfläche

Merklich geändert hat sich im neuen iTunes 12 eigentlich nur die Menügestaltung. Die Liste mit Musik, Filmen, TV-Sendungen etc. auf der linken Seite ist weg. Man findet sie nun in Form einer Symbolleiste oben links im Fenster, die sich angenehmerweise anpassen lässt: Sie können sich beispielsweise die Symbole für Musik und Filme dauerhaft oben links anzeigen lassen, Apps aber nicht. Die übrigen Menü-Icons sind in einem Drop-down-Menü zu finden, aus dem sie sich mit der Maus für den individuellen Schnellzugriff auf die Symbolleiste ziehen lassen. Den iTunes-Store finden Sie neu in der Mitte der Navigationsleiste, rechts daneben haben Sie eine fix sichtbare Schaltfläche zum Login. In der Start-Ansicht werden kürzlich erworbene Titel zuerst angezeigt.

Neuerungen der iTunes-12-Oberfläche im Detail

(Auf Youtube von «CHIP»)

iTunes-Alternativen

Copy Trans Manager
JakPod
Clementine
Nightingale

Rätsel und Anekdoten

Die Zeitschrift Neon bietet in einer App einerseits ein Multiple-Choice-Rätsel mit kuriosen Behauptungen, von denen jeweils nur eine wahr ist. Andererseits: Wer gerade keine Lust zum «Quizzen» hat, kann sich auch unnützes Wissen aneignen. Die Wissensrubrik enthält Bizarres, Lustiges und Verstörendes, gesammelt aus der monatlichen Rubrik «Unnützes Wissen». Favoriten lassen sich mit Tippen auf ein Herzchen markieren. Wer will, kann einzelne Fakten via App auf Facebook und Twitter teilen.

«Neon unnützes Wissen» für Android kostenlos, die iOS-Version kostet Fr. 2.–.

Drahtlose Back-ups

Mit der «My Passport Wireless»-Festplatte von Western Digital lassen sich drahtlos über Wlan-Verbindung Back-ups erstellen. Das ist vor allem dann praktisch, wenn man Inhalte seines Smartphones oder anderer Mobilgeräte speichern oder abrufen will und kein Kabel dabei hat. Mit der App «WD My Cloud» (Android und iOS) auf Smartphone oder Tablet können Sie mit Ihren Dateien auf der «My Passport Wireless» interagieren. Zusätzlich verfügt die Festplatte über einen USB-3.0-Anschluss und einen SD-Kartenslot.

Die «My Passport Wireless» von WD (Kapazität 1 Terrabyte) für Fr. 199.– statt Fr. 229.– bei Interdiscount (Aktion gültig vom 3. bis 16. November 2014).

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Annina Striebel

Redaktorin

Foto:
Getty Images, zVg
Veröffentlicht:
Montag 03.11.2014, 18:05 Uhr

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