Es stehen Millionen von Titeln zur Verfügung: zum Beispiel auf dem Streaming-Dienst Deezer.

Streamen Sie schon?

Sich Musik übers Web übertragen zu lassen ist legal. Im Gegensatz zur Piraterie. Wir gehen auf drei grosse Anbieter mit Gratisangebot ein.

Musikstreaming-Dienste gleichen einer Musikbibliothek, aus der sich eine eigene virtuelle Liedersammlung anlegen lässt. Drei Spitzenreiter betreffend Song-Repertoire sind die Streaming-Dienste Deezer (über 35 Millionen Titel), Rdio (über 32 Milionen) und Spotify (mehr als 30 Milllionen). Laut dem Verband der Musiklabels (IFPI) nahm der Musikkonsum via Streaming 2014 um 39 Prozent zu im Vergleich zum Vorjahr.

Kostenlos

Alle drei Dienste bieten neben einem kostenpflichtigen Musik-Abo einen Gratis-Dienst an. Wenn Sie diesen nutzen, nehmen Sie Werbeeinblendungen in Kauf und weniger Freiheiten. Sie können gezielt nach Künstlern und Songs suchen und diese in einer Playlist abspeichern. Playlisten anzulegen ist auch mit Gratisprofil möglich. Anbieter nutzen diese zur Einordnung Ihrer Interessen. Für alle Dienste müssen Sie sich erst registrieren – mit Mailadresse, Facebook oder Google. Alle drei Streaming-Dienste können Sie – nebst der Nutzung über eine App – auch via Web-Browser nutzen. Der Webplayer lässt sich bei allen dreien intuitiv bedienen. Auf dem Smartphone via App haben Sie etwas weniger Freiheiten als mit der Desktop-App oder via Webbrowser. Beispielsweise können Sie Songs eines Interpreten nur nach Zufallsauswahl hören, nicht aber in einer gewünschten Reihenfolge. Allerdings lassen sich bei Spotify und Deezer sechs Songs pro Stunde überspringen – bei Rdio fünf.

Ohne Internetverbindung

Für Spotify und Deezer gibt es einen Offline-Modus: Eine bestimmte Anzahl an Titeln oder Alben können lokal in die App geladen werden und so auch ohne Internetverbindung gehört werden. Für Rdio gibt es das derzeit noch nicht.

Eigene Musik

Wer eine App der Musik-Streamingdienste benutzt, kann die auf dem Gerät selbst schon vorhandene Musik in die App laden. So können Sie Ihre Musik auch auf anderen Geräten, auf denen Sie die App installiert haben, hören. Sie legen also eine Musik-Cloud an. Rechtlich ist das kein Problem, da die Musik nicht für alle Nutzer hochgeladen wird, sondern nur Ihnen zur Verfügung steht, wenn Sie sich in der App anmelden.

Spotify Fakten: über 30 Mio. Songs – über 60 Mio. Nutzer (20% zahlende) – App für Android, iOS, Windows Phone

Deezer Fakten: über 35 Mio. Songs – rund 16 Mio. Nutzer (6 Mio. zahlende) – App für Android, iOS, Windows Phone, Blackberry

Rdio Fakten: über 32 Mio. Songs – auf Anfrage keine Auskunft zu den Nutzerzahlen – App für Android, iOS, Windows Phone

Spotify
Deezer
Rdio

Digitaler Notizblock

Mit dem Galaxy Tab A mit S-Pen ermöglicht Samsung zum ersten Mal handschriftliche Notizen auf Mobilgeräten ausserhalb der Note-Serie. Der Pen lässt sich im Android-Tablet verstauen. Samsung hat sich Microsoft als Partner an Bord geholt und neu Microsoft-Office- Apps vorinstalliert. Im Tablet stecken ein 1,2-GHz-Prozessor, 2 GB Arbeitsspeicher und 16 GB interner Speicher. Dieser ist über eine Micro-SD-Karte erweiterbar. Das Tablet hat eine 5-Megapixel-Rück- und eine 2-Megapixel-Frontkamera und verfügt über Micro-USB- sowie Kopfhöreranschluss. Das 9,7-Zoll-Display hat eine Auflösung von 1024 x 768 Pixeln.

Das Samsung Galaxy Tab A mit S-Pen gibt es für Fr. 379.– bei Interdiscount.

Zum Produkt bei Interdiscount

Musik-Community

Soundcloud ist eine Musikplattform, auf der sich Musiker untereinander, aber auch mit Fans vernetzen. Es finden sich auch einige, die nicht unter populären Labels produzieren – darunter viele DJs. Um Soundcloud via App zu nutzen, muss man sich registrieren – geht auch mit Facebook- oder Googlekonto. Danach kann man gezielt nach Künstlern oder Stücken suchen – oder man hört in Vorschläge rein und entdeckt neue Sachen. Sie können Favoriten setzen, Songs «liken» (Daumen hoch), anderen Nutzern folgen («follow»), um über ihre Aktivitäten auf dem Laufenden zu bleiben und Playlisten anlegen.

«Soundcloud» gibt es kostenlos für Android und iOS.

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Annina Striebel

Redaktorin

Foto:
AFP, zVg
Veröffentlicht:
Montag 25.05.2015, 15:58 Uhr

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