Sie:

Eindruck schinden scheint bei Männern schwer verbreitet zu sein. Dieses Aufplustern, Prahlen, Alleskönnenwollen finde ich hingegen nur bemühend. Wie schön, wenn einer sagt: Das schaff ich nicht, das könnt ihr besser. Wenn Schneider keinen Fuss mehr aufs Surfbrett bringt, dann ist das für ihn vielleicht schmerzhaft, gar ein Abschied. Dass er mal surfen konnte, kann er den Kindern schliesslich in den Fotoalben von damals zeigen. Ich hingegen finde, er muss als Vater beweisen, dass er die Grösse hat, auch mal klein beizugeben. 

Er:

Ich weiss ja nicht, wie viele Männer das zugeben, aber es schmerzt, wenn man irgendwann nicht mehr der Held für seine Kinder ist. Warum das so ist? Keine Ahnung. Ist auch egal. Aber wenn ich etwas mache, dann mit vollem Elan, mit echtem Einsatz. Und das sollen meine Töchter sehen. Selbst wenn es völlig sinnlos ist,  ein wenig surfen zu können. Ich will ihnen Eindruck machen. Denn es geht nicht darum, dass ich hier auf dem Rhein vor unserer Tür auf den Wellen reiten möchte. Nein, es geht darum, dass meine Mädchen wissen, dass ihr Vater das könnte. Das reicht mir schon. 

Wer konnte Sie überzeugen?

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