Lieblingsmusik auf dem Handy? Ein Smartphone mit NFC wird zur DJ-Station – drahtlos gekoppelt mit NFC-fähigen Soundanlagen.

Drahtlos übertragen

NFC ist weit weniger bekannt als Bluetooth oder WLAN, aber nicht weniger praktisch. Mit dieser Technologie lassen sich NFC-fähige Geräte nur  durch Berührung miteinander koppeln. Darunter auch Musikboxen.

Obwohl viele Menschen bereits mindestens ein damit ausgerüstetets Gerät besitzen, ist diese Technologie vielen noch recht unbekannt. Die Rede ist vom NFC-Chip, mit dessen Hilfe Geräte miteinander kommunizieren können. Der Near Field Communication Chip ist mittlerweile in den meisten Smartphones eingebaut und soll sie unter anderem zum elektronischen Portemonnaie, Bahn-oder Konzertticket verwandeln.

NFC verbindet sich im Gegensatz zu anderen Funktechnologien wie WLAN oder Bluetooth nur auf einer sehr geringen Distanz von wenigen Zentimetern. Erst nach einer erfolgreichen Koppelung ist ein Betrieb über einige Meter Entfernung möglich. Das soll den Zugriff nicht autorisierter Nutzer verhindern. Grundsätzlich kann jeder NFC-Chip sowohl als Sender als auch als Empfänger agieren.

Die automatische Verbindung erleichtert dem Nutzer die Bedienung erheblich. Sobald zwei Geräte in die Zone kommen, verbinden sie sich, ohne dass man Passwörter oder Benutzernamen eingeben muss. Sony beispielsweise hat sich zum Ziel gesetzt, seine gesamte Unterhaltungswelt mittels NFC zu vernetzen. So kann man ein Xperia Smartphone an das entsprechende Logo einer Bravia-Fernbedienung halten, und schon werden die angezeigten Display-Inhalte auf dem Fernseher gespiegelt. Fotos und Videos lassen sich so ohne grossen Aufwand den Verwandten und Freunden präsentieren. Die beiden Ghettoblaster Sony ZS-RS70BT und ZS-RS70BTB werden zu Hause auf der Terrasse oder unterwegs zur mobilen Jukebox. Dazu muss der Besitzer lediglich die App herunterladen, und schon kann man beide Geräte auf Berührung miteinander verbinden. Es muss aber nicht unbedingt ein Ghettoblaster sein, auf diese Weise klappt die Kopplung mit vielen mobilen Lautsprechern und Kopfhörern.

Auch Fotografen können von den Funkchips profitieren. Die Digitalkamera Panasonic Lumix GX7 kann über NFC und WLAN mit jedem kompatiblen Smartphone verbunden werden. Auf diese Weise wird das Mobiltelefon zur komfortablen Fernbedienung, zudem können die Bilder in wenigen Sekunden an ein anderes Gerät übertragen werden.

Samsungs neue Laserdrucker-Reihen Xpress C1860 und Xpress M2885 wurden unter anderem um eine Cloud-Anbindung und einen NFC-Chip erweitert. Ziel ist es, das Drucken von Mobilgeräten aus zu erleichtern. Künftig wird es daher möglich sein, Inhalte über WLAN, Google Cloud Print oder über die entsprechende Samsung-App auszudrucken. Sobald beide Geräte gekoppelt sind, erhält der Besitzer zudem sämtliche relevanten Statusinformationen wie die Toner-Füllmenge auf das Smartphone-Display. Auch Probleme, wie beispielsweise im Falle eines Papierstaus, werden sofort gemeldet.

Mithilfe sogenannter NFC-Tags kann man verschiedene Funktionen am Smartphone automatisieren. Es handelt sich dabei um selbstklebende Sticker, die sich via Smartphone mehrfach beschreiben und so mit Befehlen versehen lassen. Beispielsweise kann man sie so programmieren, dass das Handy im Auto auf lautlos gestellt und die Ortungsfunktion GPS eingeschaltet wird. Auch die Musik-App kann auf Berührung eingeschaltet werden. So wird NFC zum ständigen Begleiter.

So funktionieren NFC-Tags mit dem Smartphone

(Deutsch, von «83metoo» auf Youtube)

Sony: Reisezoom-Kamera

Die kompakte 20,4-Megapixel-Digitalkamera besitzt ein 30-faches optisches Zoom und eignet sich gut für Aufnahmen in der Natur. Sie liegt  gut in der Hand, der Bildstabilisator schützt vor verwackelten Fotos. Zudem stehen diverse Effekte zur Verfügung: So lassen sich mit «Motion Shot Video» Bewegungen darstellen, indem eine Sequenz von überlagerten Bildern vor demselben Hintergrund angeordnet wird. Hilfreich für die beliebten «Selfies» (Schnappschüsse von sich selbst) ist die Fernbedienungsfunktion. Mit einer App lassen sich die Einstellungen via Smartphone verändern. Die Bilder lassen sich später einfach mit Freunden und Verwandten teilen, indem die Kamera mittels NFC und WiFi mit dem Internet verbunden wird. 

Die Sony DSC-HX60VB ist bei Fust für 419 Franken erhältlich.

News für Geeks

«Appy Geek» sammelt Tech-Nachrichten und zeigt sie auf einer personalisierbaren Seite an. Gleich nach der Installation lässt sich die Startseite einrichten. Dazu gibt es übergeordnete Themen, die sich später noch unterteilen lassen. Wenn die ersten Kacheln platziert sind, kann man via Plus-Symbol weitere Themen aus dem Katalog hinzufügen. Darüber hinaus lassen sich News zu Tech-Unternehmen, Mobilgeräten oder auch Spielen abonnieren. Leider kann man bislang keine eigenen Quellen hinzuzufügen. Dennoch bietet die App für richtige Geeks (Technik-Begeisterte) die geeignete Frühstückslektüre. Die App läuft stabil und wirkt trotz grosser Informationsvielfalt nicht überladen.

«Appy Geek» ist gratis im Google Play Store, bei iTunes, Amazon und im Windows Store erhältlich.

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Text:
Michael Benzing
Foto:
Alamy, zVg
Veröffentlicht:
Montag 02.06.2014, 19:25 Uhr

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