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Naturaline: Die Winter-Kollektion für den Frühling

Bio-Baumwolle kann ganz schön trendig sein. Das beweist Remei-Designerin Annette Winter mit der neuen Naturaline-Kollektion.  

Designerin Annette Winter entwirft Mode, die höchsten Ansprüchen auch an die Nachhaltigkeit genügt.

Designerin Annette Winter entwirft Mode, die höchsten Ansprüchen auch an die Nachhaltigkeit genügt.
http://www.coopzeitung.ch/Naturaline_+Die+Winter_Kollektion+fuer+den+Fruehling Designerin Annette Winter entwirft Mode, die höchsten Ansprüchen auch an die Nachhaltigkeit genügt.

Paukenschlag: In den nächsten Wochen kommt die neue Frühjahr/Sommer-Kollektion 2014 von Coop Naturaline in die Läden. Jünger, modischer und aktueller denn je. Für Annette Winter, Designerin bei der Remei AG, der Hauptlieferantin für Coop Naturaline, ist diese Kollektion allerdings bereits Schnee von gestern. «Bei uns gehts jetzt so richtig los mit 2015. Jetzt stehen die ganzen Modemessen an: Berlin, Paris und etliche mehr», erklärt sie. Sprich, jetzt, wo sich die Kunden auf die neue Naturaline-Kollektion freuen können, jagt die Designerin von Termin zu Termin, besucht Modeschauen und Fachmessen, wälzt Modemagazine und Trendbücher. «Wir sammeln jetzt Input. Unmengen davon. Daraus entwickeln wir unsere Ideen fürs nächste Jahr», sagt sie. Erste Trends scheinen sich dabei bereits abzuzeichnen. «Nächstes Jahr werden sich die Purple- und Pinktöne noch stärker durchsetzen. Aber auch in Kombination mit anderen Farben, etwa mit gedämpftem Khaki», erläutert sie. Aber bis eine neue Kollektion steht, ist es ein langer Weg. «Wenn wir nach der Input-Sammelphase mit dem Erstellen der neuen Kollektion anfangen, starten wir natürlich nicht bei null, sondern können auf eine grosse Datenbank zurückgreifen, die wir uns aufgebaut haben», so Winter.

Was passt zu was? Annette Winter in der Diskussion mit Assistentin Yvonne Boos.

Was passt zu was? Annette Winter in der Diskussion mit Assistentin Yvonne Boos.
http://www.coopzeitung.ch/Naturaline_+Die+Winter_Kollektion+fuer+den+Fruehling Was passt zu was? Annette Winter in der Diskussion mit Assistentin Yvonne Boos.

Denn wer am Arbeitsplatz der Designerin Nähmaschinen und Schneiderbüsten erwartet, liegt falsch. Gezeichnet wird heute am Computer, wo sich unzählige Schnitte und Muster virtuell ergänzen lassen. Das klingt einfach, ist es aber nicht. Oder wie die charmante 44-Jährige sagt: «Man muss schon sehr genau wissen, was man tut.» Denn von der Zeichnung im Computer bis zum fertigen Stück ist es ein weiter Weg. Annette Winter muss genau wissen, wie das angedachte Stück fällt, wie sich der Stoff verhält, wie Ausrüstung und Beschaffenheit des Gewebes sein müssen, damit das fertige Kleidungsstück zum Schluss auch den hohen Anforderungen von Naturaline entspricht. Und vor allem gut sitzt und aussieht. Dafür hat Annette Winter das Handwerk auch von der Pike auf gelernt. Zuerst die klassische Schneiderlehre, dann das Textiltechnikum und zur Krönung noch das Modedesignstudium obendrauf. Ein Weg, der sich bei ihr schon früh abzeichnete, der aber nicht immer ganz frei von Widerständen war: «Als Kind habe ich Mutters edle Stofftaschentücher zerschnitten, um daraus Barbiekleider zu nähen. Das gab Ärger!», erzählt Winter augenzwinkernd. Trotz dieser «Rückschläge» ist sie weitergegangen, hat Strickdesign entworfen und von Kinderkleidern bis zu Wäsche so ziemlich alles kreiert, bei dem Design gefragt war. Der Gelegenheit, bei der Bio-Baumwollhandelsfirma Remei AG in Rotkreuz eine eigene Designabteilung aufzubauen, konnte sie dann aber nicht widerstehen.

Und nochmals Annette Winter zusammen mit Yvonne Boos in einer Welt von Farbmustern und Knopfmodellen.

 

 «Das Schöne an unserer Arbeit ist ja, dass wir alles, vom Baumwollsamen bis zum fertigen Stück, selber machen. Wir sind sogar von der Ernte abhängig», erläutert sie. Und weiter: «Das unterscheidet uns von der Konkurrenz. Wir können nicht nach Lust und Laune drauflosbasteln, sondern sind auch unseren Werten verpflichtet.» Mit anderen Worten: Die gesamte Wertschöpfungskette muss höchsten biologischen und ethischen Standards entsprechen. Ein konsequentes Engagement übrigens, welches Remei-Firmengründer Patrick Hohmann aktuell sogar eine Nomination für den Schweizer Nachhaltigkeitspreis prix eco.swisscanto eingebracht hat. Das bestätigt die Designerin auch in ihrer Arbeit: «Mir gefällt die hohe Wertigkeit der Produkte. Es entspricht auch meinem Verständnis von Nachhaltigkeit, dass man die Mode von Naturaline auch mehr als eine Saison lang tragen kann. Und dass die Menschen, die dieses hochwertige Produkt für uns herstellen, unter menschenwürdigen Arbeitsbedingungen produzieren. 

Coop hat nicht nur die gesamte Naturaline-Kollektion überarbeitet und neu designt, sondern beschreitet auch gänzlich neue Wege: Markenbotschafterin Melanie Winiger steht zukünftig nicht mehr als Model von Naturaline vor der Kamera. Dafür hinter dem Arbeitstisch. Die Schauspielerin hat innerhalb der neuen Kollektion ihre eigene Linie designt. Diese besteht aus 15 Shirts, Pullis und Blusen und nennt sich Naturaline by Melanie Winiger. Wir sprachen mit der frischgebackenen Designerin.

http://www.coopzeitung.ch/Naturaline_+Die+Winter_Kollektion+fuer+den+Fruehling Naturaline: Die Winter-Kollektion für den Frühling

Coopzeitung:  Melanie Winiger, Sie haben sich von der Schauspielerin zur Designerin von Naturaline-Mode gewandelt. Was war Ihre Motivation?
Melanie Winiger: Den Wunsch nach einer eigenen Kleiderlinie trage ich schon lange im Herzen. Mode ist einfach cool, aber genauso wichtig ist es mir, wenn ich mit guten Materialien arbeiten kann. Aus diesem Grund freut es mich ganz besonders, dass ich nun für Naturaline meine eigene kleine Kollektion kreieren konnte.

Worauf haben Sie bei Ihrer Kollektion Naturaline by Melanie Winiger besonderen Wert gelegt?
«Basic with an Edge» ist meine Leitidee. Also asymmetrische Schnitte kombiniert mit dem gewissen Etwas, spezielle Ärmelaufschläge und einzigartige Ausschnitte. Und genau dadurch zeichnet sich meine Kollektion aus. 

Wie können wir uns die Arbeit als Designerin vorstellen?
Ich habe mich von meinen Lieblingskleidern inspirieren lassen, die Ideen gesammelt und dann neu kombiniert. Annette Winter hat dann meine Ideen als Schnittmuster zu Papier gebracht. Die Zusammenarbeit war inspirierend und die Kollektion sieht wirklich so aus, wie ich sie mir in meinem Kopf vorgestellt hatte.

Können wir auch in zukünftigen Kollektionen mit Naturaline by Melanie Winiger rechnen?
Die Herbstkollektion von Naturaline by Melanie Winiger ist bereits in Produktion. Doch zuerst bin ich gespannt zu sehen, wie meine Frühlingskollektion ankommt.

Tragen Sie Ihre Kollektion auch selber?
Klar. Es gibt nichts Besseres als Bio-Baumwolle, denn sie fühlt sich feiner an und ist erst noch gesünder. Nicht nur für mich als Konsumentin, sondern auch für die Natur sowie für die Bauern und Näherinnen.

Wo tragen Sie Ihre Kleider?
Zu ganz unterschiedlichen Gelegenheiten. Sei es zum Arbeiten vor dem Computer, in der Freizeit mit Freunden oder einfach zu Hause, wenn ich mich wohlfühlen will. Selbstverständlich nicht an einer grossen Gala, wenn ich moderiere …


Bio-Mode, die Akzente setzt

Coop ist die weltweit grösste Anbieterin von fair produzierten Textilien aus Bio-Baumwolle. Diese wird von rund 8000 Bauern in Indien und Tansania hergestellt. Verarbeitet wird sie nach strengen sozialen und ökologischen Richtlinien. Das Sortiment umfasst rund 500 Modelle: moderne Alltagsmode und Heimtextilien. Naturaline steht für:

  • Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel, Entlaubungsmittel und Kunstdünger.
  • Kein gentechnisch verändertes Saatgut.
  • Soziale Projekte in den Bereichen Bildung und Gesundheit.
  • Strenge Sozialstandards auf allen Produktionsstufen.
  • Sparsamer Einsatz von Wasser. 
  • Färbung/Druck mit Farben ohne giftige Schwermetalle. 
  • Chlorfreie Bleichung. 1
  • 00 Prozent CO2-neutral.
Weitere Informationen zu Naturaline auf der Internetseite von Coop

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