Roter Teppich für nachhaltiges Bauen. Coop nimmt diesbezüglich eine Pionierrolle in der Sparte Verkauf ein – auch zum Wohle ihrer Kunden. 

Neuer Standard beim Bauen

Das Label «SNBS 2.0» setzt neue Massstäbe in Sachen Gesellschaft, Ökologie und Ökonomie. Coop plant die Verkaufsstelle in Châtel-St-Denis nach diesen Richtlinien.

Nachhaltigkeit ist das Gebot der Stunde: im Verkehr, beim Einkauf, beim Bau. Doch wie baut man nachhaltig? «Für gewöhnlich werden mit dem Begriff in erster Linie die Einhaltung von ökologischen Richtlinien verbunden, zum Beispiel beim Minergie-Label. Es gehört aber mehr dazu, auch die wirtschaftliche und gesellschaftliche Ebene», so Christine Clapasson, Leiterin der Fachstelle Energie/CO2 bei Coop. Dieser Definition trägt der Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz (SNBS) Rechnung, der zurzeit mit einer erweiterten Version in die zweite Runde geht. Beim neuen Label SNBS 2.0 werden die Dimensionen Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt umfassend in die Planung und beim Bau miteinbezogen. SNBS unterscheidet sich dabei von anderen Zertifizierungen, indem die Nutzung des Gebäudes durch Bewohner und Kunden beurteilt wird.

Verkaufspioniere

Schon seit Jahren werden alle Neu- und Umbauten von Coop im Rahmen der Energie/CO2-Vision nach dem Minergie-Standard gebaut. Im Speziellen wird Wert auf die Reduzierung des Energieverbrauchs sowie auf den Einsatz von erneuerbaren Energien gelegt. Mit der Teilnahme an der Pilotphase des SNBS 2.0 geht Coop einen weiteren Schritt vorwärts und nimmt in der Sparte Verkauf eine Pionierrolle ein: Bereits im Oktober 2015 wurde in Fully VS eine erste Verkaufsstelle nach SNBS eröffnet. Nun steht in Châtel-St-Denis FR eine Verkaufsstelle nach dem neuen Label SNBS 2.0 in den Startlöchern. «Das Projekt von Coop ist für den neuen Standard beispielhaft: Es umfasst Einkaufsmöglichkeiten,
Wohnungen und ein kleines Angebot an Büroflächen in einem Gebäudekomplex», sagt Joëlle Zimmerli, Leiterin der Technischen SNBS-Fachstelle. «Die Wohnungen haben gute Grundrisse, die sich für unterschiedliche Wohnformen, von Familien bis zu Alleinwohnenden, eignen.» Ein grosses Plus für diese Wohnungen und Büros sei der gemeinsame, nach hinten orientierte Dachgarten, der sich auf dem ersten Geschoss des Einkaufsgebäudes befindet.

Kühlen mit CO2

Daneben stehen zahlreiche Kriterien beispielhaft für Nachhaltigkeit: In der Verkaufsstelle werden die Waren mit CO2-Kälteanlagen gekühlt, die Wärme soll mit einer Grundwasserpumpe bereitgestellt werden und bei der Beleuchtung setzt man ausschliesslich auf LED. Für den Bau werden mehrheitlich Handwerksbetriebe aus der Umgebung beauftragt, um die regionale Wirtschaft zu stärken und weite Anfahrtswege zu verhindern.
Ende Oktober 2016 beginnt das Nachhaltigkeits-Abenteuer in Châtel-St-Denis mit dem Rückbau der bestehenden Filiale. Noch bevor der erste Bagger auffährt, dürfen Christine Clapasson und Claudio Casal, Projektleiter Immobilien National bei Coop, das Pionierprojekt bei der offiziellen Lancierung des Labels SNBS 2.0 am 23. August in Bern präsentieren.

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Stefan Fehlmann

Redaktor

Foto:
Nicolas de neve
Veröffentlicht:
Montag 25.07.2016, 09:56 Uhr

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