Wer seinen Rechner sowohl beruflich als auch privat nutzt, wählt eher ein Notebook.

PC-Kauf

Wer sich einen neuen Rechner kaufen möchte, sollte sich vorher über das Einsatzgebiet Gedanken machen. Nicht jedes Gerät passt zu jedem Nutzer. 

Macbook, Desktop-PC, Ultrabook, Tablet – wer sich technisch ausstatten will, hatte noch nie so viele Möglichkeiten. Um sich zu entscheiden, muss man wissen, welcher Nutzer-Typ man ist.

Der Standard-Nutzer

Um im Büro seine Korrespondenz zu erledigen oder Schnappschüsse zu bearbeiten, reichen Notebooks zu einem Preis zwischen rund 350 und 800 Franken. Eine teure Grafikkarte ist ebenso wenig nötig wie ein grosser Hauptspeicher. Wer das Notebook unterwegs gerne dabei hat, wählt einen Bildschirm mit 15 Zoll, ansonsten sollte man die 17-Zoll-Variante bevorzugen. Etwas günstiger ist ein Desktop, bei dem die Hardware später problemlos aufgerüstet werden kann.

Digitale Nomaden

Für anspruchsvollere Aufgaben eignet sich ein Hybrid-Tablet wie das neue Microsoft Surface Pro 3, das preislich wie leistungsmässig in einer höheren Liga spielt als ein gewöhnliches Tablet. Es ist ein Mittelding zwischen Tablet und Notebook, besitzt einen 12 Zoll grossen Bildschirm und basiert auf Windows. So lassen sich alle Windows-Programme installieren. Das richtige Gerät für digitale Nomaden, die im Büro und am See dieselbe Arbeitsumgebung haben möchten.

Nutzer mit Stil

Wer eine hohe Leistung braucht und nicht auf eine edle Optik verzichten will, wählt ein sehr dünnes Notebook, etwa ein Macbook Air von Apple oder ein Ultrabook – zum Beispiel von Acer, Asus, HP, Samsung oder Toshiba – das sehr flach gebaut ist. Sie wirken edler als grössere Notebooks und bieten lange Akkulaufzeiten. Dank des geringen Gewichts ist die Mobilität hoch.

Der mobile Surfer

Wer nur nebenher im Web surfen möchte und ab und zu online einkauft, kommt sogar schon mit einem Tablet – beispielsweise einem iPad oder einem Samsung Galaxy Tab S – aus. Damit lassen sich auch einfachere Games herunterladen. Aber aufwendige Anwendungen – wie Videobearbeitung – sind nicht vorgesehen. Das Tablet ist auch ein ideales Zweitgerät neben dem Rechner im Büro.

Der Individualist

Eine Alternative zum Rechner von der Stange ist die individuell zusammengestellte Variante. So erhält man genau die Bauteile, die man auch wirklich braucht. Auf diese Weise kann man neben den Basics wie Hauptplatine, Grafikkarte oder Festplatten unter anderem auch das Design nach eigenen Ansprüchen umsetzen. Zudem kann man auch die Lautstärke und die Betriebstemperatur des Rechners selbst steuern. Diverse Geschäfte bieten diesen Service an, mit etwas technischem Geschick kann man den Rechner auch selbst zusammenbauen. Dazu gehört selbstverständlich ein gewisses Grundverständnis, das man sich aber relativ schnell aneignen kann. So sollte man sich beispielsweise vor dem Kauf über die Anschlüsse der verschiedenen Komponenten Gedanken machen, damit sie auch miteinander verbunden werden können. Anleitungen finden sich zuhauf im Internet oder sind teilweise den Hauptplatinen beigelegt.

So baut man sich seinen Gaming PC zusammen

Empfehlung: Ab Sekunde 37 ansehen

(Deutsch, von «HardwareRat» auf Youtube)

Gamescom 2013: Casemodding-Weltmeisterschaften

(von «Elvun Gaming» auf Youtube)

An der Kölner Gamingmesse Gamescom finden jeweils PC-Modellier-Meisterschaften («Deutsche Casemod Meisterschaft») statt. Bastler warten mit ausgefallenen Gehäuse-Kreationen auf – ein Augenschmaus.

Axxiv: Rechner nach Mass

Eine Alternative zu den Rechnern von der Stange bietet Fust mit Axxiv, einem Rechner nach Mass. Kunden wählen in einer Fust-Filiale die einzelnen Komponenten wie Prozessor, Grafikkarte, Arbeitsspeicher, Festplatte oder Laufwerk nach den eigenen Bedürfnissen aus. Der Vorteil liegt auf der Hand: Man hat am Ende genau den Computer, den man auch wirklich braucht. Dieser wird dann in der Zentralschweiz zusammengebaut und innerhalb von fünf Arbeitstagen an die gewünschte Fust-Filiale geliefert.

Die Rechner nach Mass sind ab 600 Franken erhältlich, die Fust-Berater sind bei der Auswahl der Einzelteile behilflich.

Zum Produkt bei Fust

Helikopter fliegen

Der Spieler versucht in «Swing Copters», einen Helikopter durch Hindernisse zu steuern, ohne dabei abzustürzen. Das ist nicht so einfach, wie es sich anhört. Der süsse Heli mit den Knopfaugen schiesst gleich zu Beginn recht schnell in die Lüfte und fordert sofort schnellste Reaktion und Geschick. Man muss sowohl die Höhe, den Seitwärtsdrift und die Hindernisse beachten. Das Spielprinzip ist ähnlich wie beim Kultspiel «Flappy Birds», nur dass in diesem die Anforderungen etwas geringer waren. Abstürze sind an der Tagesordnung, Geduld und Leidensfähigkeit sind daher unverzichtbar.

«Swing Copters» ist gratis für iOS und Android verfügbar.

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Text: Michael Benzing

Foto:
Fotolia, ZVG
Veröffentlicht:
Freitag 12.09.2014, 17:51 Uhr

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