Mehr Sicherheit: Daten in der privaten Cloud.

Persönliche Datenwolke

Nicht jeder mag seine Daten kommerziellen Dienstleistern anvertrauen. Gut, kann man sich auch private Onlinespeicher einrichten. Und das ist gar nicht einmal so kompliziert.

Onlinespeicher sind praktisch: Die dort abgelegten Bilder, Filme und Dokumente stehen jederzeit auf allen Computern, Smartphones oder Tablets zur Verfügung, ohne auf den Geräten selber Speicherplatz zu belegen. Doch immer wieder auftauchende Meldungen über Datenlecks und gestohlene Nutzerdaten haben bei vielen Anwendern Misstrauen erzeugt gegenüber den kommerziellen Dienstleistern wie «Dropbox», «OneDrive» oder «Google Drive». Eine sinnvolle Alternative ist die eigene Cloud, wie man Onlinespeicher fachsprachlich bezeichnet: Dann liegen die Daten bei Ihnen zu Hause, und Sie allein haben die volle Kontrolle über den Zugriff.

Nur zu Hause …

Ganz einfach ist es, wenn Sie die Daten nur zu Hause benötigen und Ihr Router einen USB-Anschluss für eine Festplatte besitzt. Haben Sie dort ein externes Speichermedium angeschlossen, müssen Sie nur die NAS-Funktion – kurz für Network Attached Storage – im Routermenü aktivieren, und schon steht der Speicher für alle Geräte im heimischen Netzwerk zur Verfügung. Wo Sie dieses Menü finden, steht im Handbuch Ihres Routers.

… oder auch unterwegs

Wollen Sie von unterwegs zugreifen, wird es komplizierter. Dann brauchen Sie eine sogenannte «DynDNS»-Adresse. Informationen dazu – auch für weniger versierte Nutzer – finden Sie online unter dem Link am Ende des Artikels. Bei dieser Lösung ist neben der Einrichtung auch eine regelmässige Wartung nötig. Sicherungskopien sind unerlässlich. Am besten richten Sie eine Backup-Software ein, welche die Daten zu bestimmten Zeiten automatisch auf ein anderes Laufwerk kopiert.

Eigener Server

Eine weniger komplizierte, je nach Kapazität allerdings nicht ganz günstige Möglichkeit ist die Anschaffung eines NAS-Servers. Es handelt sich dabei um ein Gehäuse, das mehrere Festplatten enthält und via Netzwerkkabel an den Router angeschlossen wird. Die Einrichtung geht einfach und schnell von der Hand, auch für nicht so Geübte. Über eine Benutzeroberfläche, die Sie via Web-Browser aufrufen, können Sie den NAS-Server als Netzwerkspeicher einrichten und zugleich für den Online-Zugriff konfigurieren. Danach können Sie über eine VPN-Verbindung von überall auf der Welt auf die Daten zugreifen, die Sie auf Ihrem NAS-Server gespeichert haben. Da die integrierten Festplatten sich gegenseitig absichern, müssen Sie sich um das Backup künftig nicht mehr kümmern.

Je mehr, desto besser

Wenn Sie sich einen NAS-Server anschaffen wollen, beachten Sie beim Preisvergleich, dass bei vielen Modellen die Festplatten selber nicht inbegriffen sind. Tipp: Wählen Sie deren Kapazität nicht zu klein, denn die alte Computerweisheit gilt auch hier: Zu viel Speicher kann man nie haben!

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Martin Winkel

Redaktor

Text:
Michael Benzing
Foto:
Getty Images, zvg
Veröffentlicht:
Montag 05.03.2018, 09:49 Uhr

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