Und klaglos dreht er seine Runden, der Roboterstaubsauger.

So ticken Haushaltroboter

Wie effizient ein Saug- oder Wischroboter die Wohnung reinigt, hängt von seinem Innenleben ab: je mehr Sensoren, desto besser. 

Am Staubsaugen und Aufwischen hat niemand Spass, aber jemand muss es erledigen. Warum nicht die lästige Arbeit einem Roboter übertragen? Es gibt sie schon ab etwa 200 Franken, für Markengeräte gehen 600 bis 800 Franken über den Ladentisch. Der Unterschied liegt in der Intelligenz: Während die Günstigen den Boden durch chaotisches Umherfahren reinigen, bewegen sich die teuren Modelle gezielt durch den Raum.
Die Einsteigerklasse kommt mit wenigen Sensoren aus – der Roboter navigiert nach der «Amöbenstrategie», also wie ein kleiner Einzeller: Stösst er bei seiner Fahrt auf Widerstand, dreht er sich um und fährt so lange in entgegengesetzter Richtung weiter, bis das nächste Hindernis seine Bahn blockiert. Manche Hersteller lassen den Roboter auch ohne Hindernis nach einiger Zeit zufällig die Richtung wechseln: Das soll die Reinigungsleistung verbessern. Hinzu kommen situationsabhängige Muster, die ein guter Reinigungsroboter haben sollte: Wandverfolgung für die Randbereiche oder Spiralmodus für stark verschmutzte Stellen. So braucht es im Schnitt 1,5 bis 2 Stunden, um jeden Fleck im Raum zu reinigen. Neben Verschleiss von Mechanik und Akku bedeutet dies Strapazen für die Ohren: Die kleinen Reiniger machen viel Lärm. Zudem kommt es vor, dass sich Roboter in verwinkelten Räumen mit vielen Möbeln festfahren oder zu putzende Stellen einfach übersehen.

Mit Laser und Kamera

Effizienter – aber auch nicht fehlerlos – ist die «Mäanderstrategie» der Oberklasse: Diese Geräte saugen den Raum in gleichmässigen parallelen Bahnen ab. Dazu können Laser Wände und Gegenstände erfassen, oder der Roboter orientiert sich mit einer Kamera an der Zimmerdecke, wo im Raum er sich gerade befindet. Die Daten werden gespeichert, und mit der Zeit verbessert der Roboter so seine virtuelle Vorstellung des Raums. Idealerweise kann er auf künftigen Fahrten Hindernisse automatisch umfahren. Die höhere Effizienz macht sich im Preis bemerkbar, doch die Geräte bieten meist auch eine bessere Qualität und Ausstattung, wie etwa einen leistungsfähigeren Akku mit Ladestation, Allergiefilter, Smartphone-Anbindung und weitere Komfortfunktionen.

Gesundheitsassistent

Diabetes, Bluthochdruck, Rückenbeschwerden? Dagegen gibt es gute Therapien, doch den Überblick zu behalten ist nicht immer einfach. Die App «MyTherapy» hilft dabei: Sie erinnert an Medikamenteneinnahme oder Termine, etwa beim Physiotherapeuten, und speichert wichtige Messwerte. Auf Wunsch hat auch die Familie Zugriff und kann so an vergessene Therapiemassnahmen erinnern. Die Daten lassen sich auch zusammengefasst ausdrucken – zum Beispiel für den Arzt – und per E-Mail versenden. «MyTherapy» verspricht, keine persönlichen Daten an Dritte weiterzugeben, lässt sich aber auch ohne Registrierung nutzen. 

«MyTherapy», gratis für Android und iOS, ab 3 Jahren.

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Text:
Andreas Grote
Foto:
ZVG
Veröffentlicht:
Montag 02.01.2017, 12:00 Uhr

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