Der Putz wird mit Gefühl auf die Wand geworfen und sofort schön glatt gestrichen. 

Putzige Sache

Wände selber verputzen ist nicht ganz ohne. Aber wenn Sie erst mal an der Kellerwand geübt haben, bekommen Sie das sicher hin.

Ob aussen oder innen: Wenn Sie nicht gerade auf Sichtbackstein setzen, gehört in der Regel ein Verputz auf die Wände. Dieser schützt Aussenwände vor Verwitterung und dient innen als Unterlage für Tapeten und Farbe. Zudem hat der Putz in den Innenräumen eine wichtige Funktion in der Regulation der Raumfeuchte.  Allerdings ist so eine Wand nicht einfach so husch, husch verputzt. Gute Ergebnisse brauchen Gefühl, Wissen und Übung. Aber da wir bekanntlich von nichts die Finger lassen können, verputzen wir die Wand trotzdem selber. Denn in der Theorie zumindest ist das ein Kinderspiel und das schwungvolle Verputz- auf-die-Wand-Klatschen hat schliesslich auch etwas Befreiendes. Vor allem, wenn wir die Kellerwand verputzen, was schliesslich ein gutes Übungsobjekt ist, bevor Sie sich an die Wohnzimmerwand wagen. 

Eine rostfreie Glättkelle verhindert braune Flecken auf der Wand. 

Eine rostfreie Glättkelle verhindert braune Flecken auf der Wand. 
Eine rostfreie Glättkelle verhindert braune Flecken auf der Wand. 

Also, los gehts:

  • Die zu verputzende Wand muss trocken, sauber, fest und fettfrei sein, die Umgebung sauber abgedeckt oder abgeklebt. 
  • Bringen Sie im Abstand von einem bis anderthalb Metern sogenannte Putzprofile senkrecht an die Wand an. Idealerweise werden diese punktuell mit Mörtel befestigt, allenfalls auch genagelt oder verschraubt. Diese Profile dienen quasi als Führung und bestimmen die Putzstärke. Sie müssen perfekt ausgerichtet sein. Für Ecken und Kanten gibt es spezielle Eckprofile. Lassen Sie sich im Fachhandel entsprechend beraten.
  • Haben Sie eine stark saugende Wand vor sich, etwa aus rotem Backstein, müssen Sie diese mit Wasser gut anfeuchten. Auf Beton oder Trockenbauplatten müssen Sie hingegen einen Haftanstrich anbringen. Auch hier: Lassen Sie sich dafür im Fachhandel beraten. Denn der Putz muss natürlich auch auf dem Haft-anstrich haften, sonst ist schnell fertig putzig. 
  • Rühren Sie den Putz strikte nach Herstellerangaben an und tragen Sie ihn schwungvoll, aber mit Gefühl mit einer Putzkelle auf und streichen Sie ihn glatt. Die Putzprofile dürfen noch leicht aus der Wand schauen. 
  • Lassen Sie die erste Schicht nun nach Herstellerangaben trocknen, bevor Sie die Wand wieder befeuchten und die zweite Schicht auftragen. Ziehen Sie diese mit einem Abziehbrett über die Putzprofile sauber ab, sodass Sie eine gleichmässig verputzte Wand erhalten. 
  • Glätten Sie fürs Finish den Putz am Schluss mit einem Glätter oder Putzschwamm nach. Allenfalls kann er auch mit einem sogenannten Reibebrett strukturiert werden. 
  • Nach dem restlosen Durchtrocknen ist die Wand bereit für den Anstrich oder eine Tapete. Das Internet hält übrigens viele filmische Anleitungen bereit. Zumindest den Keller bekommen Sie damit hin, da bin ich mir ziemlich sicher.

So wirds was mit dem eigenen Putz

Nicht übertreiben
Putz zieht schnell an. Rühren Sie deshalb nur so viel davon an, wie Sie auch in nützlicher Frist verarbeiten können.

Saubere Sache
Reinigen Sie Ihre Werkzeuge direkt nach dem Gebrauch. Eingetrockneter Putz ist kaum mehr zu entfernen.

Aus einem Guss
Verwenden Sie für Haftgrund, Putz etc. aufeinander abgestimmte Produkte vom gleichen Hersteller.

Leicht zu verarbeiten
Marmoran-Aufziehputz innen 1,5 mm kann auf alle gesunden, tragfähigen und stabilen Untergründe appliziert werden.Er ist wasserabweisend und trotzdem wasserdampfdurchlässig. Marmoran ist in rund zwei bis drei Stunden staubtrocken und überzeugt durch eine grosse Reichweite von rund 2,0 bis 2,6 Kilo pro Quadratmeter bei einer Auftragsdicke von 1,5 mm Kornstärke.

Erhältlich ist der Aufziehputz in grösseren Bau + Hobby für Fr. 69.95/25 Kilo.
Zum Produkt im Onlineshop

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Stefan Fehlmann

Redaktor

Foto:
Fotolia, zVg
Veröffentlicht:
Montag 03.10.2016, 16:00 Uhr

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