Quinoa: Das Gold der Inka

Es ist kein echtes Getreide, gilt aber dafür als «Superfood». Und ist aus unseren Küchen bald nicht mehr wegzudenken.

Auf dem Teller

Wird Quinoa vor dem Kochen angeröstet, entfaltet sich sein nussiges Aroma. Danach mit der doppelten Menge Wasser aufkochen und bei niedriger Temperatur in einem abgedeckten Topf 10–15 Min. köcheln.

Schwarz, rot, gelb

Es gibt über 120 bekannte Quinoa-Arten. Die drei wichtigsten sind schwarze, rote und gelbe Quinoa. Während die rote und schwarze Art etwas seltener und knuspriger sind, ist die gelbe eher cremig.

Verboten

Der Anbau von Quinoa wurde im 16. Jahrhundert während der spanischen Eroberungsfeldzüge unter Todesstrafe gestellt. So wollten die Spanier ihre Feinde, die Inka und Azteken, schwächen.

Inkaweizen

Quinoa stammt aus Südamerika und ist seit 6000 Jahren bekannt. Es diente den Inka in den Hochanden als wichtiges Grundnahrungsmittel, da es sehr robust ist und in Höhen gedeiht, in denen andere Arten wie Mais nicht mehr wachsen können.

Pseudogetreide

Quinoa ist keine Getreidepflanze, sondern verwandt mit Spinat und Rüben. Die Samen sind wahre Wunderpakete: Sie enthalten alle neun essenziellen Aminosäuren, kein Gluten und haben bis zu 15 Prozent mehr Eiweiss als viele Getreidesorten. Quinoa gilt deshalb auch als sogenanntes Superfood.

 

Rezepte mit Quinoa finden Sie hier:

Tanja Grandits: Power-Frühstück
Quinoa-Burger auf Rucola
Hackfleisch-Sticks auf halbflüssigem Lauch-Quinoa
Quinoa-Tzatziki-Töpfli
Quinoa-Auflauf mit Rucola-Birnen-Salat 

Kommentare (3)

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Text:
Julia Häusler
Foto:
Heiner H. Schmitt
Veröffentlicht:
Montag 31.08.2015, 17:01 Uhr

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