Auch im Netz wird Live-Radio übertragen. Die Websites der Sender bieten attraktiven Mehrwert.

Online auf Sendung

Webradio bietet Vorteile gegenüber dem konventionellen Radioempfang. Dazu gehört auch der Empfang nichtkommerzieller Sender.

Jeder fünfte Schweizer (Quelle: Mediapulse 2011) hört inzwischen Radio über das Internet. Das freut vor allem auch kleinere Sender. Denn über das Internet erreichen sie eine grössere Hörerschaft als über UKW oder im Kabelangebot – wo sie oft nur lokal verfügbar sind.

Drei Viertel der Schweizer Webradio-Nutzerinnen und Nutzer hören, gemäss einer Internetradio-Studie von Mediapulse, Live-Radio am PC. Das hat einige Vorteile gegenüber dem Empfang per Smartphone oder über ein Internetradio-Empfangsgerät. Denn Internetradio-Hersteller arbeiten oft mit Diensten, die gewisse Radiosender aus dem Angebot ausschliessen. Und einige nichtkommerzielle Schweizer Radiosender sind nicht mit einer Smartphone-App präsent.

Weitere Vorteile des Radiohörens am PC liegen bei den  Radio-Websites: Es gibt interaktive Elemente wie Hörerumfragen, Abstimmungen oder gar die Möglichkeit, das Radioprogramm als Hörerin oder Hörer mitzugestalten. In Radio-Communities können sie sich zudem untereinander und teilweise auch mit Moderation und Redaktion austauschen.

Nichtkommerzielle lokale Schweizer Radiosender, die in der Unikom (Union nicht kommerzorientierter Lokalradios) organisiert sind, haben alle eine Website, über die sie zu hören sind. Ausserdem können Hörerinnen und Hörer Podcasts herunterladen oder streamen. Fünf Unikom-Radios, die man über Live-Webstream hören kann, seien hier vorgestellt – alle fünf sind lokal auch über UKW und im lokalen Kabelnetz zu empfangen:

Das «RaBe» (Radio Bern) ist ein Radiosender von Bernerinnen und Bernern für eine Berner Hörerschaft «aus aller  Welt», so «RaBe», mit 70 Sendungen in rund 15 Sprachen. Darunter auch Sendungen von und für Migranten. Informations- und Kultursendungen sowie Live-Übertragungen von Veranstaltungen gehören zum Programm. Laien haben die Möglichkeit, sich für eine Mitarbeit zu bewerben und nach einem Einstiegskurs selber Radio zu machen. Die Musikauswahl ist breit gefächert.

Radio X aus Basel sendet Musik- und Mehrsprachenspecials, aber auch Veranstaltungs- und Politsendungen. Die meist ehrenamtlichen Sendungsmacherinnen und -macher sprechen insgesamt über 20 Sprachen. Von Jugendlichen bis Senioren deckt Radio X ein breites Spektrum ab. Die Musikwahl ist abseits des Mainstreams. Auch hier können sich Hörerinnen und Hörer für eine Mitarbeit bewerben.

Kanal K aus Aarau bezeichnet sich selbst als Musik- und Mitmachradio im Aargau. In der Musiksendung wird «alles ausser Charts und Superhits gespielt», darunter viele nationale und regionale Künstler. Auch Kanal K bildet Radiomacher aus. 250 produzieren ehrenamtlich Sendungen in über 20 Sprachen.

Radio Lora sendet aus Zürich und hebt sich von den anderen nichtkommerziellen Radiosendern vor allem durch seine Frauensendungen ab. In der Öffentlichkeit weniger vertretene Bevölkerungsgruppen wie Jugendliche, Migrantinnen und Migranten sowie Sans-Papiers kommen auf dem Sender zu Wort. Auf Sendung gehen rund 300 ehrenamtliche Sendungsmacherinnen und -macher, die zusammen etwa 20 Sprachen sprechen.

Das Luzerner Radio 3fach wird von Jungen für Junge gemacht. Zahlreiche Sendungen sind unter dem 3fach-Blog abrufbar. Auf dem Programm stehen Info-, Kultur-, Politik- und Musiksendungen.

UNIKOM-Radios – auf der Website im Menü «UNIKOM-Radios» anwählen für Linkliste
Weitere Schweizer Radiosender auf radioplay.ch
Digitally Importet (Radio-Streams – Elektronische Musik)

Logitech: Internetradio

Das Smart-Radio von Logitech empfängt über Breitband Internet-Radiosender. Es kann auch Musik vom PC abspielen. Allerdings muss vorgängig die UE-Music-Library-Software auf dem PC oder Mac installiert werden. Mit dem Gerät lässt sich auch auf Musikdienste wie Spotify, Deezer und zahlreiche weitere zugreifen. Das Smart-Radio ist mit einem Akku ausgestattet – Logitech gibt seine Laufzeit mit bis zu sechs Stunden an. Es verfügt über ein Farbdisplay und sechs programmierbare Tasten für die Lieblingssender. Zudem ist es gleichzeitig ein Radiowecker. Steuern lässt es sich unter anderem über Android, iPhone und Kindle Fire mittels einer App. Das Radio lässt sich sowohl über Ethernet-Kabel als auch über Wifi (802.11g, 802.11b-kompatibel) mit dem Internet verbinden.

Das Logitech UE Smart-Radio ist für Fr. 169.– (Preis bis 31. Januar 2014 gültig) bei Interdiscount erhältlich.

Zum Produkt bei Interdiscount

Brücken schlagen

Im Spiel «Flow Free: Bridges» soll die Spielerin oder der Spieler zwei gleichfarbige Punkte mit einer Linie in einem quadratischen Rasterfeld miteinander verbinden, ohne dass sich Wege kreuzen. Im Gegensatz zum Vorgänger «Flow Free» hilft den Spielern in «Flow Free: Bridges» ein Brückenelement. So sind komplexere Aufgaben möglich. Zu Beginn ist es relativ leicht, doch der Schwierigkeitsgrad steigert sich. Es gibt zahlreiche Gratislevels und Spielbrettgrössen zur Wahl. Man kann entweder auf Zeit spielen oder ein freies Spiel wählen. Weitere Designs und werbefreie Spielbretter sind über In-App-Käufe erhältlich, zusätzliche Levels können erspielt werden.

«Flow Free: Bridges» ist gratis bei Google Play und für Fr. 1.- bei iTunes verfügbar.

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Annina Striebel

Redaktorin

Foto:
Fotolia, zVg
Veröffentlicht:
Montag 16.12.2013, 19:21 Uhr

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