Amaretti: Bittersüsse Versuchung

Einem Kardinal ist es zu verdanken, dass diese Köstlichkeit erfunden wurde – so die Legende. Ist aber auch egal: Sie schmeckt himmlisch!

Schweizer Variante

Amaretti bianchi heisst die Tessiner Variante. Sie finden sich auch auf der Liste des «kulinarischen Erbes der Schweiz». Der Name kommt daher, dass diese Amaretti mit Puderzucker bestäubt werden.

Bittersüss

Ihren Namen verdanken sie den Bittermandelkernen. «Amaro» bedeutet nämlich bitter. Ursprünglich stammen die Mandeln aus Südwest-Asien, sie wachsen aber auch in Italien.

Sündige Füllung

Die traditionellen Rezepte sind einfach zum Nachbacken. Die Zutaten sind: Mandel- oder Aprikosenkerne, Eiweiss und Zucker. Ganz sündig wirds mit einer Schokoladefüllung oder mit einer Butter-Kirsch-Füllung. (Rezepte siehe unten)

Italienisches Erbe

In ganz Italien kann man das Eiweissgebäck kaufen. Je nach geografischer Lage enthalten sie Bittermandeln oder Aprikosenkerne. Da beim Verdauungsprozess von Bittermandeln die giftige Blausäure entsteht, verwenden viele Bäcker nebst süssen Mandeln Bittermandelaroma.

Legende

Der Überlieferung nach wurden Amaretti zum ersten Mal zu Ehren eines Kardinals aus Milano gebacken, der die lombardische Stadt Saranno besuchte. Der Kardinal soll begeistert gewesen sein. Andere Quellen besagen, dass Amaretti aus Venedig oder sogar aus dem arabischen Raum stammen.

 

Rezepte mit Amaretti:

Amaretti-Risotto
Amaretti Parfait
Pistazien-Schokolade-Amaretti
Amaretticrème mit Aprikosen

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Michaela Schlegel

Redaktorin

Foto:
Heiner H. Schmitt
Veröffentlicht:
Montag 03.08.2015, 18:51 Uhr

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