Schlauköpfe: Dem Genie auf der Spur

Einstein wars, und heute müssen es auch alle Kinder sein: intelligent. Was ist Intelligenz, wie kommt viel Grips zustande? Und kann man die grauen Zellen trainieren?

Ihr Sohn ist geistig behindert. Wir wollen ihn nicht mehr in unserer Schule haben», stand im Brief des Lehrers, den ein amerikanisches Ehepaar im Jahr 1853 erhielt. Mutter Nancy las dem 6-Jährigen jedoch vor: «Ihr Sohn ist ein Genie. Diese Schule ist zu klein für ihn und hat keine Lehrer, die gut genug sind, ihn zu unterrichten. Bitte unterrichten Sie ihn selbst.» Was die Frau dann auch wirklich tat.

Der Name des Jungen: Thomas Alva Edison (1847–1931). In die Geschichte eingegangen ist er als einer der brillantesten Erfinder. Zu seinen über 1000 Schöpfungen gehören die Glühbirne, die Filmkamera, das Aufnahmegerät. Noch heute wird in den USA an seinem Geburtstag, dem 11. Februar, der Nationale Erfindertag gefeiert. An Hirnschmalz mangelte es dem jungen Edison also nicht – der Lehrer war wohl mit dem schwerhörigen, oft abgelenkten Kind überfordert und hielt es darum für dumm.

Nach über 100 Jahren Forschung ist Intelligenz die am besten untersuchte psychologische Eigenschaft. Der Begriff Intelligenz (lat. intellegere = verstehen, erkennen) ist jedoch viel älter; geprägt wurde er vom römischen Philosophen Marcus Tullius Cicero (106–43 v. Chr.). 1912 führte der deutsch-amerikanische Psychologe Wilhelm «William» Stern (1871–1938) den Intelligenzquotienten (IQ) ein.

Intelligent oder talentiert?

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Dennoch: Eine einheitliche Definition von Intelligenz existiert bis heute nicht. 1994 kreierten gut 50 Bildungspsychologen folgende Formulierung: «Intelligenz ist eine sehr allgemeine geistige Kapazität, die – unter anderem – die Fähigkeit zu schlussfolgerndem Denken, zum Planen, zur Problemlösung, zum abstrakten Denken, zum Verständnis komplexer Ideen, zum schnellen Lernen und zum Lernen aus Erfahrung umfasst.»  Intelligenz ist also eine viele Gebiete umfassende Fähigkeit, während der Begriff Talent das Potenzial für besondere Leistungen in einem bestimmten Bereich bezeichnet. Begabte Fussballer, Maler oder Sänger sind also nicht automatisch hochintelligent, sondern einfach auf ihrem Gebiet sehr talentiert. IQ-Tests können Minder-, Durchschnitts- oder Hochbegabungen (siehe Grafik Seite 16) offenbaren. Als hochbegabt oder hochintelligent gilt, wer einen IQ von 130 oder mehr erreicht – zwei Prozent der Bevölkerung schaffen dies.

Natalia Malysheva (37) gehört dazu. Bei der Präsidentin des Schweizer Ablegers der Hochbegabten-Vereinigung Mensa zeigte sich ihr Superhirn erst vor drei Jahren, nachdem ihr heute 14-jähriger Sohn als hochintelligent eingestuft worden war: «Ich entdeckte bald, dass Intelligenz vererbbar ist, und ich fragte mich, woher sie bei unserem Sohn kommt.» Tatsächlich haben nicht nur sie und ihr Sohn, sondern auch ihr Mann einen IQ von über 130. Wie hoch ihrer genau ist, möchte die Grafikerin und Künstlerin nicht verraten. «Ich habe genug erzielt, um Mitglied von Mensa und der Triple Nine Society zu werden.» Die Vereinigung verlangt einen Mindest-IQ von 130 und die Triple Nine Society 146.

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«

Es ist wichtig, dass hochbegabte Kinder einen Mentor finden.»

Natalia Malysheva (37), Mensa-Präsidentin

Zur Ermittlung des IQs benutzt die Mensa die sogenannte Wechsler-Skala. Benannt ist sie nach dem US-Psychologen David Wechsler (1896–1981), der den gebräuchlichsten IQ-Test entwickelte. Es gibt allerdings auch andere Skalen. Jeder Test hat eine Obergrenze, bis zu der er den IQ messen kann, und diese liegt meist zwischen 135 und 150.

Aktuell zählt die Mensa 1385 Mitglieder zwischen 8 und 89 Jahren – 989 Männer und 396 Frauen. Ungefähr 80 Prozent von ihnen haben einen IQ von 130 bis 139, der Rest 140 oder mehr. Sie üben Berufe wie Tierarzt, Künstler, Linienpilot oder Opernsängerin aus. Besonders viele kommen allerdings aus den Bereichen Wirtschaft, Finanzen, IT und Medizin. Mensa verfolgt drei Hauptziele: Intelligenz zu identifizieren und zu fördern, deren Erforschung zu unterstützen sowie intelligente Menschen zu vernetzen und ihnen eine stimulierende Umgebung zu bieten.

Das beste Beispiel für die Vererbbarkeit von Intelligenz ist die Familie Curie. Pierre (1859–1906) und Marie Curie (1867–1934) erhielten 1903 den Physik-Nobelpreis, Marie Curie zudem 1911 den Chemie-Nobelpreis. Ihre Tochter Irène Joliot-Curie (1897–1956) und deren Mann Frédéric Joliot (1900–1958) bekamen im Jahr 1935 ebenfalls den Chemie-Nobelpreis. Und auch deren Kinder Hélène Langevin-Joliot (90) und Pierre Joliot (85) wurden Professoren.

Zwar haben Forscher Dutzende «Schlauheits-Gene» identifiziert, ebenso wichtig ist jedoch die Umwelt. Man unterscheidet zwischen «fluider» und «kristalliner» Intelligenz. Mit der fluiden Intelligenz wird man geboren, dazu zählen Eigenschaften wie schnelle Auffassungsgabe und ein gutes Gedächtnis. Die kristalline Intelligenz beschreibt im Laufe des Lebens erworbenes Wissen und Fähigkeiten. Während der fluide Teil ab 25 Jahren langsam zurückgeht, kann der kristalline Part sein Level bis ins Alter halten. Der IQ kann sich also im Laufe des Lebens verändern. Vor allem in der Kindheit und Jugend lässt sich die Intelligenz durch Wissens- und Erfahrungserwerb trainieren, bei Erwachsenen gelingt dies nur kurzfristig.

Die Grösse machts nicht

Die Grösse des Gehirns gibt keinen Hinweis auf die Intelligenz eines Menschen. Das musste auch der Pathologe Thomas Harvey feststellen, der nach Albert Einsteins Tod 1955 dessen Hirn entnahm: Es war nicht aussergewöhnlich gross. In den folgenden Jahrzehnten wurde es unzählige Male untersucht, ohne dabei Einsteins Genius auf die Spur zu kommen. Erst vor ein paar Jahren entdeckten Wissenschaftler, dass seine beiden Gehirnhälften extrem gut vernetzt waren. Auch Genies wie Einstein scheitern übrigens: In seinem Maturzeugnis der aargauischen Kantonsschule vom 3. Oktober 1896 steht in Französisch eine 3, in Geografie und Zeichnen reichte es nur für eine 4.

Hochintelligenz nicht tabuisieren

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Um den IQ zu messen, wurden viele Tests entwickelt. Dominik Gyseler (44) ist Experte für Hochbegabung: «Diese Tests messen Fähigkeiten wie abstrakt-logisches Denken, Merkfähigkeit oder räumliches Vorstellungsvermögen. Ein hochbegabtes Kind hat in diesen Bereichen im Vergleich zu Gleichaltrigen weit überdurchschnittliche Fähigkeiten.» Hochbegabte Kinder seien eine wertvolle Ressource der Schweizer Gesellschaft, findet Natalia Malysheva. «Wir alle profitieren davon, wenn man sie rechtzeitig entdeckt und richtig fördert, aber auch nicht vergisst, dass sie Kinder sind», sagt sie. «Es ist wichtig, dass man über Hochintelligenz sprechen kann, ohne als arrogant zu gelten, und dass Erkennen sowie der Umgang mit Hochbegabung zur Ausbildung der Lehrkräfte gehören.»

Hochbegabung sei ein Geschenk, das sie und ihresgleichen zur Geburt bekommen hätten, so Natalia Malysheva. Doch sie könne anstrengend sein: «Wie viele Hochbegabte, bin ich hochsensibel. Unsere Wahrnehmungsfähigkeit ist überdurchschnittlich differenziert, was zu Überempfindlichkeit und Reizüberflutungen führt», sagt sie. «Meine Filter sind so schlecht, dass ich kaum laute Geräusche, sommerliches Sonnenlicht oder Geschwindigkeit ertragen kann. Autofahren ist für mich darum enorm schwierig.»

Doch nicht nur Menschen sind schlau, auch Tiere können gewitzt sein. Als pfiffig gelten Delfine, Raben, Kraken, Wale, Elefanten oder Papageien. Und natürlich (Menschen-)Affen. Gerade unter ihnen gibt es Ausnahmetalente: So konnte sich der kürzlich in den USA verstorbene Orang-Utan «Chantek» mittels Gebärdensprache verständigen. Japanische und chinesische Forscher schafften es zudem, fünf Schimpansen «Schere, Stein, Papier» und «Schnick, Schnack, Schnuck» beizubringen.

Förderung ist wichtig

Hohe Intelligenz muss schon früh erkennbar sein, würde man meinen. Nicht unbedingt, so Natalia Malysheva: «Ich habe gar nichts bemerkt – vielleicht, weil für jeden von uns das eigene Ich das Normalste ist.» Sie komme zudem aus der Ukraine, wo die Gesellschaft so stark vom täglichen Leben überfordert sei, dass die Leute keine Kapazität hätten, um über Intelligenz zu reden. Zum Glück sei sie auf engagierte Lehrer getroffen. «Ich finde es am wichtigsten, dass hochbegabte Kinder einen Mentor finden, von ihm gefördert und motiviert werden.»

Diesen hatte der 14-jährige Maximilian Janisch aus Meierskappel LU in seinem Vater, einem pensionierten Mathematik-Professor. Mit dem IQ von min-
destens 149 sorgte der Teenager für Schlagzeilen. Mit 9 legte er die Mathe-Matur mit Bestnoten ab und erteilte Maturanden Mathe-Nachhilfe. Seit einiger Zeit fördert man Maximilian an der Uni Zürich. 2018 wird er die vollständige Matura machen – dann kann er sich endlich an der Uni einschreiben und zum jüngsten Studenten der Schweiz werden.

Auch Thomas Edison erhielt Förderung. Als er später herausfand, was im Brief seines Lehrers wirklich gestanden hatte, weinte er stundenlang und schrieb in sein Tagebuch: «Thomas Alva Edison war ein geistig behindertes Kind. Durch eine heldenhafte Mutter wurde er zum grössten Genie des Jahrhunderts.»

Dominik Gyseler (44) ist Dozent an der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik in Zürich und hat eine Dissertation verfasst, die sich um «Hochbegabung als Thema der Sonderpädagogik» drehte.

Sind hochbegabte Kinder überall unglaublich gut?
Es gilt: Je höher der IQ, desto breiter das Spektrum der Fähigkeiten – sonst würde man im Intelligenztest gar nicht einen solch hohen Wert erreichen. Um jedoch in einem Sachgebiet wie etwa dem Weltall, den Primzahlen oder der Philosophie des Mittelalters konstant hohe Leistungen zu erbringen, braucht es über einen hohen IQ hinaus noch andere Fähigkeiten: ein starkes Interesse, klare Lernstrategien, einen klugen Umgang mit Misserfolgen – und eine gezielte Förderung.

Wie erkennt man ein hochbegabtes Kind?
Auch Eltern und Lehrer stellen den Vergleich mit Gleichaltrigen an, um eine Hochbegabung zu vermuten. Drei Auffälligkeiten stechen dabei hervor. Erstens lernen Hochbegabte schneller als ihre Mitschüler: Sie brauchen weniger Erklärungen, um eine Aufgabe zu beginnen und erledigen diese auch wesentlich schneller. Zweitens ist ihr Wissen so gut organisiert, dass ihnen viel stärker als anderen Lücken auffallen. Häufig erkennt man Hochbegabte deshalb noch besser an den Fragen, die sie stellen, als an ihren Antworten. Drittens können sie besonders schlüssig argumentieren – was sie zuweilen dann demonstrieren, wenn dies beim Lehrer nicht der Fall ist.

Sind mehr Buben oder Mädchen besonders schlau? Und äussert sich das unterschiedlich?
Buben und Mädchen unterscheiden sich nicht in ihrer Intelligenz – interessanterweise aber in ihren Leistungen: So zeigen Mädchen im Durchschnitt eher schlechtere Mathematik-Leistungen. Umgekehrt sind sie den Knaben beim Lesen überlegen.


Wie viele Kinder in der Schweiz sind tatsächlich hochbegabt?
Einen IQ von 130 und mehr erreichen etwa 2 Prozent der Bevölkerung. Diese Tests werden immer wieder normiert. Wenn also zum Beispiel wie in der Stadt Zürich etwas über 15'000 Kinder die Primarschule besuchen, kann man grob von rund 300 Hochbegabten ausgehen.

Gibt es heute mehr sehr schlaue Kinder als früher?
Die Zahl der Hochbegabten nimmt nicht zu. Natürlich weiss ein 10-Jähriger heutzutage ungleich mehr als ein 10-Jähriger vor hundert Jahren. Die Bevölkerung ist also, absolut gesehen, intelligenter geworden. Weil gleichzeitig die Intelligenztests aber immer wieder geeicht werden, werden es stets etwa 2 Prozent sein, die in den Tests weit überdurchschnittliche Ergebnisse erzielen. Mit Berichten wie diesem hier werden jedoch Eltern und Lehrpersonen besonders für ein Thema sensibilisiert. Eine ähnliche Dynamik konnte man übrigens in den letzten Jahren auch beim Verdacht auf eine ADHS oder Autismus-Spektrum-Störungen beobachten.

Ist eine Hochbegabung Fluch oder Segen?
Normalerweise ist eine Hochbegabung in der Schule ein Vorteil. Wer besonders schnell lernt, schlüssig argumentiert und über ein hohes Detailwissen verfügt, erbringt mit hoher Wahrscheinlichkeit besonders gute Schulleistungen und fühlt sich wohl. Rund 80 Prozent der hochbegabten Kinder und Jugendlichen durchlaufen die Schule ohne Probleme. Das heisst aber auch: 20 Prozent der Hochbegabten zeigen irgendwann einmal im Verlauf ihrer Schulzeit nennenswerte Probleme. Ein Fluch ist die Hochbegabung dann, wenn ein Kind nicht trotz, sondern gerade wegen der hohen Intelligenz Probleme in der Schule kriegt. Dies geschieht, wenn sie nicht erkannt wird, was zu einer Unterforderung des Kindes führen kann. Oder im Gegenteil, wenn die Erwartungen an das Kind oder die Schule unrealistisch hoch werden, was zu einer Überforderung führt. Die Folge: Minderleistungen, Verhaltensprobleme und hoher Leidensdruck.

Erhalten clevere Kids genügend Unterstützung?
Grundsätzlich gilt: Die Begabtenförderung in der Schweiz ist eine Erfolgsgeschichte. Viele Lehrpersonen, Schulen und Gemeinden haben in den letzten zwanzig Jahren hervorragende Angebote entwickelt, um den Bedürfnissen hochbegabter Kinder gerecht zu werden. Aber natürlich gibt es auch Hochbegabte, die durch dieses Netz fallen, selbst wenn es sehr engmaschig ist. Am dringendsten wäre eine bessere Förderung von Hochbegabten, die in Folge einer langen, massiven Unterforderung Schulprobleme entwickelt haben, schlechte Leistungen zeigen, lustlos sind, keine Lernstrategien haben, keine Erfolgszuversicht, abgestumpft sind. Das ist eine Aufgabe für die Heilpädagogik, die noch zu wenig wahrgenommen wird.

Was können Eltern tun, um ihr hochintelligentes Kind zu fördern?
Eltern sollten nicht darauf abzielen, ihrem Kind zusätzliches Wissen einzutrichtern – auch wenn sie das Gefühl haben, dass es in der Schule zu wenig «Futter» bekommt. Vielmehr ist dem Kind auch zu Hause mehr geholfen, wenn es beim Lernen selber begleitet wird: Wie lerne ich am besten – alleine, zu zweit, lesend, diskutierend, vor oder nach dem Essen? Wie schaffe ich es, dranzubleiben, wenn mir mal die Lösung nicht sofort einfällt? Und wenn ich etwas total in den Sand gesetzt habe: Wie kann ich das beim nächsten Mal verhindern?

Was benötigen Hochintelligente?
Eine gute Begabtenförderung ist nicht darauf ausgerichtet, dass die Kinder sich noch mehr Fachwissen aneignen. Das ist eine häufige Annahme, aber zu kurz gedacht. Vielmehr müssten überfachliche Fähigkeiten trainiert werden: nützliche Lernstrategien, ein kluger Umgang mit Fehlern und Misserfolgen oder kritisches Denken. Das sind die Fähigkeiten, die den Kindern wirklich langfristig helfen – der Wissenserwerb im jeweiligen Thema ist lediglich ein willkommener Nebeneffekt. Um dies zu erreichen, braucht es Lehrer, die ein Thema wie das Weltall, Primzahlen oder die Philosophie des Mittelalters didaktisch so aufbereiten können, dass genau diese Fähigkeiten trainiert werden können.

Braucht es spezielle Klassen?
Ja. Hochbegabte lernen bestimmte Fähigkeiten besser, wenn sie mit ähnlich guten Mitschülern konfrontiert sind: etwa die Leistungserbringung unter Druck, der Umgang mit gefühlten Misserfolgen oder das genaue Beobachten von Vorbildern. Auch aus der Sicht der Lehrer können spezielle Angebote für Hochbegabte sinnvoll sein, wenn sie schlicht zu wenig Ressourcen haben, um dem ganzen Spektrum an Begabungen in ihrer Klasse gerecht zu werden.

Was geschieht, wenn Hochintelligenz nicht erkannt wird?
In den meisten Fällen passiert nichts Negatives, und die Schulkarriere verläuft ganz normal. Wenn ein Kind jedoch länger als ein Jahr stark unterfordert ist, kann das zu Problemen führen: Es verliert zunehmend die Motivation, eignet sich keine Lernstrategien und keinen klugen Umgang mit Misserfolg an und zeigt immer häufiger Minderleistungen und Verhaltensprobleme – was wiederum die Motivation weiter schwächt. Je schneller sich diese Negativspirale dreht, desto höher wird der Leidensdruck des Kindes, aber auch der Lehrer und der Eltern.

Was ist künstliche Intelligenz?

In der Informatik möchte man erreichen, dass ein Computer wie ein Mensch «denkt». Normale Rechner sind immer nur so schlau wie ihre Schöpfer. Doch bereits gibt es Roboter, die aus ihren Fehlern lernen können. Zwar arbeitet unser Gehirn langsamer als ein Computer, doch in einer Sache ist es der Maschine um Längen voraus: Sind einzelne Nervenzellen verletzt, kann das Hirn andere Vernetzungen bilden und trotzdem noch einwandfrei funktionieren. Beim Computer dagegen geht dann meist gar nichts mehr (richtig). was ist künstliche intelligenz?

Albert Einsteins Intelligenz-Quotient (IQ) schätzen Psychologen auf 160 bis 180. Aufgrund ihres Verhaltens halten Experten manche Promis ebenfalls für hochintelligent, zum Beispiel Stephen Hawking (geschätzter IQ: 160), Bill Gates (160), Hillary Clinton (140) oder Madonna (140).

Diese Personen haben sich einem anerkannten IQ-Test unterzogen und gelten darum als die gescheitesten Menschen der Welt:

  1. Terence Tao, Mathematik-Professor - IQ 230
  2. Marilyn vos Savant, Schriftstellerin - IQ 228
  3. Kim Ung Yong, Ingenieur - IQ 220  
  4. Evangelos Katsioulis, Psychiater - IQ 198
  5. Christopher Harding, Wirtschaftswissenschaftler - IQ 197
  6. Walter O’Brien, Geschäftsmann - IQ 197
  7. Thomas Wolf, Informatiker - IQ 196
  8. Christopher Langan, Autodidakt - IQ 195
  9. Rick Rosner, Drehbuchautor - IQ 192
  10. Mislav Predavec, Mathematik-Professor - IQ 192
  11. Garry Kasparov, Schach-Weltmeister - IQ 190
  12. James Woods, Schauspieler - IQ 180

Weitere Informationen rund um die Intelligenz

Termine für IQ-Tests und andere Infos
Elternverein für hochbegabte Kinder
www.dasgehirn.info
www.neuronation.de

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Susanne Stettler

Freie Autorin

Foto:
Heiner H. Schmitt
Styling:
Fabia Müller
Veröffentlicht:
Montag 23.10.2017, 14:00 Uhr

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