Erfahrungsaustausch: Junglehrerin Nadja Loretan (24) mit ihrem neuen Kollegen Andreas Schödler (44).

Schulanfang: Alles bleibt anders

Nach den Ferien beginnt für Nadja Loretan der Ernst des Lebens: Der erste Schultag ist lange her, doch jetzt steht sie auf der anderen Seite – als Lehrerin.

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Es gibt Momente im Leben, welche man nie vergisst. Weil man sich schon so lange, so sehr darauf gefreut hat. Und weil man sich dann doch nicht so ganz sicher ist, wie es herauskommt. Beim ersten Kuss ist das meist so – und ebenso beim ersten Schultag.

«Ich konnte die Nacht davor nicht mehr schlafen, so nervös war ich», erzählt die 11-jährige Alba mit leuchtenden Augen, als ob es erst gestern gewesen wäre. Es ist der letzte Tag vor den Sommerferien, wir sind im Schulhaus Angelrain in Lenzburg AG, das sich jetzt langsam leert. Alba ist Schülerin, eine der über 910 000, welche in der Schweiz die obligatorische Schule besuchen, und eine der 22, die Andreas Schödler derzeit unterrichtet. Der 44-Jährige ist seit 12 Jahren Lehrer, nachdem er zuvor eine Berufslehre als Elektroniker abgeschlossen und danach die Matura gemacht hatte. Auch er kann sich noch gut an «das erste Mal» erinnern. Wie das war, als er dannzumal in Meisterschwanden AG erstmals eine eigene Klasse hatte: «Eine Doppelklasse, 3. und 4. – ich war sehr nervös, obwohl ich mich intensiv vorbereitet hatte.»

 
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Ich war nervös und konnte nicht schlafen.»

Alba, 11 Jahre

Dieses Erlebnis steht Nadja Loretan erst noch bevor. Sie ist 24, kommt frisch von der Pädagogischen Hochschule Zürich und übernimmt nach den Ferien eine 5. Klasse im Schulhaus Angelrain. Zusammen mit ihrem künftigen Kollegen Andreas Schödler erzählt sie, was der Schulanfang aus Sicht der Lehrer bedeutet. Vor dem Praxis-Schock, auf den sie im Studium vorbereitet wurde, hat Nadja Loretan keine Angst: «Aber Respekt! Die Anforderungen sind vielfältig. Als Junglehrerin muss ich erst meine Linie finden und zeigen, dass ich eine Klasse führen kann.» Dazu genügt es nicht, sich bei den Kindern Respekt zu verschaffen – die Eltern sind mindestens ebenso wichtig. Was in der deutschen Filmkomödie «Frau Müller muss weg!» (2015) überspitzt dargestellt wird – Eltern, die gegen eine Lehrerin und für die bessere Benotung ihrer Kinder kämpfen –, ist auch in der Schweiz nicht allzu weit weg von der Wirklichkeit: «Von Lehrerkollegen hört man, dass Familien sogar wegziehen, weil es in der Schule am künftigen Wohnort bessere Noten geben soll», berichtet Nadja Loretan. Doch wie wenig Noten über die Fähigkeiten der Kinder aussagen, zeigten etwa die guten Ergebnisse skandinavischer Länder bei der Pisa-Studie, meint sie – die Selektion setze dort erst später ein. «Hinzu kommt, dass jeder Lehrer anders benotet», ergänzt Andreas Schödler. Aber für viele Eltern sei die Note einfacher fassbar als eine schriftliche Beurteilung des Kindes.

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Jede Klasse stellt andere Fragen. Ich kann keine Lektion aus der Schublade ziehen.»

Andreas Schödler, Primarlehrer

Meist ist der Lehrer eine Lehrerin

Der Personalbedarf zur Abdeckung der Schulpflicht in der Schweiz ist enorm: Knapp 91 000 Lehrer unterrichteten im Schuljahr 2013/14 an der obligatorischen Schule, mehrheitlich Frauen. Doch der Mittelwert – knapp 74 Prozent – täuscht: Während es in der Vorschule fast 95 und in der Primarstufe fast 82 Prozent Lehrerinnen hat, sinkt der Frauenanteil bis zur Sekundarstufe II unter 50 Prozent.Umgerechnet auf Vollzeitstellen kommt das Lehrpersonal allerdings auch nur auf knapp 60 000, denn viele Lehrerinnen und Lehrer haben nur ein Teilpensum. Das liege zum Teil schon an der Ausbildung, bedauert Nadja Loretan. Sie selbst hatte neben den sogenannten Kernfächern – die Unterrichtssprache Deutsch, Mathematik und Realien (in anderen Kantonen Mensch und Umwelt) – in ihrem Profil die Fremdsprache Englisch, die Fächer Sport und Bewegung, Werken und bildnerisches Gestalten sowie als Freifach Religion und Kultur (Ethik). «Französisch, Musik und textiles Werken kann ich nicht unterrichten. Dafür braucht es dann noch eine weitere Lehrperson für meine Klasse», sagt die Junglehrerin, «und ich muss schauen, dass ich in einer anderen Klasse unterrichten kann, wenn ich zu 100 Prozent arbeiten will.» 

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Ich hatte erst Angst, keine neuen Freunde zu finden.»

Ryan, 11 Jahre

Für die Schülerinnen und Schüler ist der Lehrerwechsel nach den Ferien auch wieder ein Neuanfang. Gewiss nicht so bewegend wie der erste Schultag, aber ebenso mit Neuerungen verbunden. «In den ersten Klassen waren die Aufgaben noch easy, aber ab der 4. und 5. Klasse wird es strenger», erzählt der 11-jährige Khalil. Auch Klassenkameradin Alba stöhnt: «Wir können fast nicht mehr abmachen!» Aus Sicht der Lehrer liegt das weniger am Lernstoff als am gestiegenen Freizeitangebot. «Für uns gab es kaum etwas ausser der Jugi», sagt Nadja Loretan. «Heute machen sie Sport, Musik, Theater und nebenbei Hausaufgaben.» Daher gibt Andreas Schödler seiner Klasse einen Wochenplan: «Die Kinder können sich so die Aufgaben selber einteilen.» Dies ist ein Teil der Transparenz, die zum modernen Unterricht gehört: Schüler und Eltern sind über die Lernziele informiert, Prüfungen werden in der Regel angekündigt. Mehr Transparenz würde sich Andreas Schödler auch in der Bildungspolitik wünschen, aber der Weg von den Entscheidungsgremien zu den Schulen ist weit. Was er bislang vom Lehrplan 21 (s. Reiter Interview) wisse, sei nur das, was die Medien berichten.

Die Kinder sollen sich in der Schule wohlfühlen und mit Freude lernen.

Die Kinder sollen sich in der Schule wohlfühlen und mit Freude lernen.
http://www.coopzeitung.ch/Schulanfang_+Alles+bleibt+anders Die Kinder sollen sich in der Schule wohlfühlen und mit Freude lernen.

Langeweile kommt nicht auf

Trotz der Herausforderungen: Auf den ersten Unterricht in der eigenen Klasse freut sich Nadja Loretan: «Ich habe immer schon gerne mit Kindern gearbeitet. Ich möchte Vertrauen aufbauen, damit sie sich in der Schule wohlfühlen und mit Freude lernen». Auch für Andreas Schödler, den erfahrenen Kollegen, ist der Unterricht nicht Routine. «Für jede Stunde braucht es neue Vorbereitung, jede Klasse stellt andere Fragen. Da kann man keine fertigen Lektionen aus der Schublade ziehen.» Hinzu kommt, dass die moderne Digitaltechnik neue Möglichkeiten eröffnet (siehe unten): «Ich kann spontaner auf die Fragen der Schüler eingehen, mit Bildern und Informationen aus dem Internet arbeiten», sagt Nadja Loretan, die im Studium nur noch am Rande gelernt hat, wie man mit Kreide auf der Wandtafel schreibt. So gehen sie jetzt alle wieder zur Schule, ob als Erstklässler, als Sekundarschüler oder als Lehrer. Mit etwas Kribbeln im Bauch – wie immer wieder im Leben, wenn man an einen neuen Ort kommt, mit neuen Aufgaben und neuen Kollegen. Das ist eben auch ein wenig wie beim Küssen: Wenn man sich traut, wird es schon klappen!

«Überall gleiche Ziele»

Christoph Eymann ist Regierungsrat BS und Präsident der EDK

Christoph Eymann ist Regierungsrat BS und Präsident der EDK
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Bildung ist in erster Linie Sache der Kantone, die sich in der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) untereinander abstimmen. Eines der grossen Themen der vergangenen Jahre war die Harmonisierung der obligatorischen Schule.

Wozu brauchte es überhaupt diese Harmonisierung?
Der Auftrag kam im Mai 2006 vom Stimmvolk: Die Kantone sollten Eckwerte der obligatorischen Schule harmonisieren, namentlich das Schuleintrittsalter, die Dauer der Schulpflicht, Dauer und Ziele der Bildungsstufen, deren Übergänge sowie die Anerkennung von Abschlüssen.

Was hat die EDK auf diesem Weg bereits erreicht?
Die obligatorische Schule in der Schweiz war noch nie so umfassend harmonisiert wie heute und dieser Prozess geht weiter. Unsere Leitidee war, die kantonalen Bildungssysteme bei Strukturen und Inhalten so aufeinander abzustimmen, dass bestehende Unterschiede beim Einzelnen keine erheblichen Nachteile bewirken. Die Bildungswege sollten möglichst durchlässig werden.

Was ist beispielsweise neu?
Was die Strukturen betrifft, ist das die Vereinheitlichung der Dauer der Schulpflicht und der Schulstufen. Bei Beginn der Schulpflicht sind die Kinder heute in der Regel vier Jahre alt. Sie gehen zwei Jahre in den Kindergarten oder eine andere Form der Eingangsstufe, sechs Jahre in die Primarschule und anschliessend drei Jahre in die Sekundarstufe I. Die obligatorische Schulzeit dauert also 11 Jahre. Für alle Kantone neu ist die Übernahme von nationalen Bildungszielen, die in die sprachregionalen Lehrpläne aufgenommen wurden. Diese Bildungsziele beschreiben, welche Grundkompetenzen die Schülerinnen und Schüler in der Schulsprache, den Fremdsprachen, Mathematik und Naturwissenschaften erwerben sollen.

Gelten diese Ziele landesweit?
Bei Lehrplänen und -mitteln hat man die Harmonisierung den Sprachregionen überlassen. So entstanden der Lehrplan 21 für die Deutschschweiz, der Plan d’étude romand (PER) für die Westschweiz und für das Tessin der Piano di studio. Damit bleibt die obligatorische Schule in ihren lokalen, kantonalen und sprachregionalen Traditionen verwurzelt. Nur die Ziele und Strukturen sollen überall gleich sein.

Bildung: gestern und heute

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Antike

Nur Angehörige der Oberschicht lernen lesen, schreiben und rechnen. Mit der Forderung nach umfassender Bildung für alle freien Bürger legen griechische Philosophen wie Sokrates den Grundstein für eine öffentliche Erziehung.

 

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Mittelalter

An den Klosterschulen wird der kirchliche Nachwuchs ausgebildet. Ab dem 13. Jahrhundert entstehen städtische Lateinschulen für das Patriziat. Basel gründet 1460 die erste Universität der Schweiz.

 

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Reformation

Die religiöse Erziehung des Volkes wird von beiden Seiten vorangetrieben. Genf führt unter dem Einfluss von Jean Calvin 1536 das Schulobligatorium ein. In den katholischen Gebieten entsteht ab 1577 (Luzern) ein Netz von Jesuitenschulen.

 

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Aufklärung

Die Schule wird nach den Ideen von Johann Heinrich Pestalozzi (l.) und Jean-Jacques Rousseau modernisiert: kindgerechte Unterrichtsmethoden und Lehrstoff, der auf das praktische Leben vorbereitet.

 

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Allgemeine Schulpflicht

Mit dem Primarschulgesetz von 1835 wird der Unterricht für alle Kinder in der Schweiz obligatorisch. Albert Ankers Bild «Dorfschule von 1848» zeigt: Nur für die Buben hat es Platz an den Pulten, die Mädchen müssen am Rand sitzen.

 

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Jugendunruhen

International begehrt die Jugend 1968 gegen die alten Autoritäten auf. 12 Jahre später erreicht der Protest erneut die Schule: Zürcher Schüler streiken gegen die Entlassung von Lehrern.

Künftige Manager am Start 

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Hansueli Loosli (1962)

«Unmittelbar neben einem Schulhaus aufgewachsen, hat mich der Schulbetrieb bereits vor meinem ersten Schultag immer wieder interessiert. Trotzdem mag ich mich noch genau daran erinnern, wie ich mich gefühlt habe, als ich das erste Mal offiziell die Schule betreten habe. Ich war stolz von nun an auch einer von denen zu sein, die schon drinnen waren und war sehr gespannt, was da auf mich zukommt. Unsere Klasse wurde von einer Lehrerin unterrichtet, was damals in unserem Dorf noch ein Novum war. Sie war vom ersten Moment an streng und bestimmt und hat uns schnell viel beigebracht, was mich sehr beeindruckte. Wenn ich heute an unserem Schulhaus vorbeikomme, erinnere ich mich immer gerne an die erfolgreichen und positiven Momente und so gesehen hat die Schule für mich nachhaltig gewirkt.»

Hansueli Loosli, VR-Präsident der Coop-Gruppe.

 

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Joos Sutter (1971)

«Ehrlich gesagt, ich erinnere mich kaum an den ersten Schultag in Thusis. Oder besser gesagt, an nichts was im Schulzimmer passiert ist. Woran ich mich erinnere, ist mein Stolz, als ich mit allen Nachbarkindern zusammen in die Schule gelaufen bin. Jetzt gehörte ich nicht nur beim Räuber und Polli-Spielen dazu, nein, jetzt war ich einer der Grossen. Natürlich erinnere ich mich auch an meinen wunderschönen Schulsack mit Fell und die grossen Fights beim Völkerball während den Pausen. Ich hatte wirklich eine schöne Schulzeit und freue mich heute noch die Kollegen von damals zu treffen.»

Joos Sutter ist heute Chef der Coop-Gruppe.

 

Nadine Gembler (1977)

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«Ich habe nur schöne Erinnerung an den Schulanfang. Meine erste Lehrerin war mein grosses Idol und der Grund, warum ich selbst später auch den Lehrerberuf gewählt habe. Auch wenn ich heute nicht mehr in der Schule tätig bin, gibt es für mich nichts Schöneres als der Geruch von Farbstiften und Turnsäcken, den ich in jedem Schulhaus wiederfinde.»

Nadine Gembler ist Personalchefin von Coop.

 

Erfahrungen von Lesern

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Steff aus Niedermuhlern

Es war im Frühling 1975, ich erinnere mich noch genau an den Abend vor meinem ersten Schultag. Meine Mutter versuchte meine Neugierde vor dem Schlafengehn noch zu stillen. Sie bemerkte meine Nervosität. Ich lag in meinem Kajütenbett, oben und versuchte mir das " in die Schule gehen" vorzustellen. Mit einer gewissen Vorfreude schlief ich ein. An selben Kajütenbett versuchte ich mich, nach dem Weckruf am folgenden Morgen, festzuhalten. Vorbei war's mit der Vorfreude auf meinen ersten Schultag! Meine Mutter versuchte sämtliche Register ihrer Trickkiste anzuwenden. Erst als sie mir ein feines Znüni aus unserem Dorfladen versprach, löste sich langsam meine Umklammerung.... Der Abstecher ins Lädeli tat seine Wirkung. Und als ich frühmorgens im Zimmer der 1. Klasse stand, trat ich ein erstes Mal meiner künftigen Lehrerin, Frau Strasser gegenüber. Zu meinem Erstaunen war ich der erste und sogleich bat mich Frau Strasser, ihr beim Schmücken und Dekorieren des Klassenzimmers zu helfen. Noch heute, wenn ich neben dem alten Schulhaus von Thierachern bei Thun vorbeifahre, kommt mir dieser erste Schultag in den Sinn, als wär's gestern gewesen.....

Angela aus Oetwil am See

Lang, lang ist es her … Fast 50 Jahre, aber an diesen Tag kann ich mich noch sehr gut erinnern. Ich war mit meiner Mutter eine der Ersten, die vor der Schulzimmertüre standen. Leider, da immer mehr neue Mitschüler mit ihren Eltern sich zur Türe drängten, dann aber doch die Letzte, die ins Zimmer trat. Als ich dies tat, war der Lehrer doch etwas ratlos und überfordert, denn er hatte nur für 30 Kinder Platz in den Schulbänken und für mich, eben die Letzte, war kein Platz mehr vorhanden. Peinlich, peinlich für den Lehrer, der es nicht fertig gebracht hatte auf 31 zu zählen. Für diesen ersten Tag musste ich mich dann auf den Klavierstuhl vors Klavier setzen, und dies war für mich dann eine eher unangenehme Situation, so ausgestellt und nicht willkommen geheissen. Wegen der Schule heute: Ich denke, dass dies für jedes Kind immer noch, wie auch damals, ein grosser, neuer, spannender und nicht ganz einfacher Schritt ist. Aber schon damals war das Leben nicht einfach. Anders vielleicht, ja, aber bestimmt nicht einfacher. Wenn die Lehrer von der ersten Minute an zwar lieb, aber bestimmt und konsequent sind, ist es eine tolle Zeit für die jungen Menschen. Ich selber möchte aber nicht nochmals von vorne beginnen und bin froh, dass ich das Thema Schule nicht mehr habe. Auch mit meiner Tochter ist dieses Kapitel zum Glück abgeschlossen.

Moderne Zeiten

Kartenständer, Kopierer, Wandtafel, Kreide haben bald ausgedient. Die Zukunft des Lernens ist vernetzt.

Laptop mit Internet, Kamera und Beamer unterstützen heute den Unterricht.

Laptop mit Internet, Kamera und Beamer unterstützen heute den Unterricht.
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Im modernen Klassenzimmer arbeitet die Lehrperson mit Digitaltechnik: Die Kamera bringt Lerninhalte auf die interaktive Wandtafel, die früher gar nicht oder nur mit viel Vorbereitung darstellbar waren. So lässt sich der Unterricht jederzeit spontan dem Lernfortschritt anpassen und anstatt Kopien bekommen die Schüler die Daten via Internet.

Startklar ins neue Schuljahr

Jetzt geht es in einen neuen Lebensabschnitt – das richtige Werkzeug und eine ausgewogene Ernährung helfen dabei.

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Knackiger Pausensnack»

Jamadu-Kinderäpfel, 8 Stück zum aktuellen Tagespreis, gibt es in fast allen Coop-Läden und bei coop@home.

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Schreibzeug»

Radierbar: Pilot «FriXion Clicker, 3 Stück plus Marker, Fr. 12.80.
Unübersehbar: Stabilo Leuchtmarker, 4 Stück, Fr. 3.65.
Aufstellbar: Etui in diversen Farben, Fr. 12.95, erhältlich in grösseren Coop-Läden und bei Coop City, solange Vorrat.

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Gruss aus der Küche»

Zum Pausenbrot ein paar Cherry-Tomaten – fein! Rotho Lunchbox, Fr. 4.95, in Coop-Läden, bei Coop City und bei coop@home erhältlich.

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Alles dabei»

Den Sketchers Rucksack in diversen Farben, mit Karo-Innenfutter, Vortasche und gepolstertem Tablet-Fach, gibt es in grösseren Coop-Läden und bei Coop City, solange Vorrat.

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Mobil Lernen»

Microsoft Surface Pro 3, Tablet-PC mit Prozessor i5, 4 GB RAM/128 GB, 12-Zoll-Display, Digital-Stift (Tastatur gratis für Education-Program-Kunden). Bei microspot.ch für 964 Franken. 

Quiz: fünf Fragen zur Bildung

 
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Martin Winkel

Redaktor

Foto:
Heiner H. Schmitt, Thomas Zühmer, Bibliothèque municipale de Castres, Keystone, Kunsthaus Zürich, Epson, zVg
Veröffentlicht:
Montag 10.08.2015, 11:13 Uhr

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