Gebräunter Liebling

Ein Bad in Natronlauge verleiht dem Gebäck sowohl seinen braunen Teint als auch den charakteristischen Geschmack.

Namensgeber
Woher die Schweizer Bezeichnung «Silserli» stammt, ist nicht restlos geklärt. Es kursieren Gerüchte, dass das Dorf Sils im Engadin Pate gestanden haben soll.

Katze auf Blech
Unbekannt ist die Entstehung von Laugengebäck. Eine Legende besagt, dass eine Katze auf das Backblech sprang. Dadurch fielen die Teigstücke in einen Eimer mit heisser Lauge.

Gebäcksschwester
Die Salzstange stammt aus den USA. Sie gehen auf die Bretzel zurück, die im späten 18. Jahrhundert von Süddeutschland in die USA eingeführt wurde.

Selfmade
Wer im Regal vergebens nach Silserkranz und Bretzel sucht, kann selber aktiv werden. Dafür brauchts Zopfmehl, Salz, Malzextrakt, Hefe, Butter, Milch und Natronpulver.

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Text:
Carole Gröflin
Foto:
Heiner H. Schmitt
Veröffentlicht:
Montag 22.05.2017, 03:00 Uhr

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