Er:

«Wen kümmerts?» Schreiber! Sie liebt unser Auto! Sie, die erst mit 34 Jahren die Autoprüfung gemacht hat und bis dahin glühende Gegnerin des automobilen Individualverkehrs war. So kann man sich ändern. Unser erstes Auto war noch ein reifer Peugeot 305 mit 200'000 Kilometern. Mittlerweile hat sich Schreiber «ihr»Traumauto erkämpft, einen VW-Bus. Das ist bei ihr genetisch bedingt, die gesamte deutsche Verwandschaft fährt diese Automarke. Und spätestens dann, wenn wir wieder mal nach München fahren, um die besagte Verwandschaft zu besuchen, beginnt sie das Auto zu pützeln. Und da ich sie dabei unterstützen will, habe ich ihr schon angeboten, vorher zum Carrossier zu fahren. Weil er dann einfach hübscher aussieht, ihr Bus.

Sie:

Dass Autos Statussymbole sein können, ist ja wohl klar. Man braucht nur mal ins Zürcher Seefeld zu reisen: Was da so rumrollt sind kapitalkräftige, hochglänzende Potenzmobile. Aber ich will mit unserem Auto keinen Eindruck schinden. Mir ist es nicht wichtig, was die Leute von mir denken, wenn sie sehen, mit was ich durchs Leben kurve. Es ist ein Gebrauchsgegenstand. Ganz abgesehen davon: Man spart eine Menge Geld, wenn man Dellen nicht jedesmal wegpolieren lässt.

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