Er:

Wann werden wir jemals wieder die Gelegenheit haben, wilde Tiere in natürlichem Umfeld zu erleben? So schnell nicht. Zudem habe ich vor unserer Buchung abgeklärt, ob es Anbieter gibt, die einen Teil des Geldes der Hai-Fahrten in die Forschung stecken. Das Siegel «Fairtrade-in-Tourism-Southafrica» bürgt dafür, dass mit den Tauchtouren Meeresbiologie und Haiforschung finanziert wird. Ich bin der Meinung, dass engagierte Projekte aus Tourismus und Naturschutz den Weissen Haien mehr bringen, als Desinteresse oder ein falsches Image durch Hollywood-Filme.

Sie:

Ich stecke in einem Dilemma: Wilde Tiere frei zu erleben ist toll, sofern ich mich darauf verlassen kann, dass es den wilden Tieren dabei gut geht. Ob ich das kann? Keine Ahnung, aber ich weiss dank unserem Ausflug viel mehr über die Weissen Haie: Weibliche Weisse Haie werden erst mit 12 bis 14 Jahren geschlechtsreif, darum ist die Vermehrung auch so spärlich. Weltweit sterben viel mehr Menschen, wenn sie sich ein Toastbrot machen, als dass sie von Weissen Haien gefressen werden. Und habe ich deshalb Angst vor meinem Toaster? Seit dem Tauchgang faszinieren mich Haie enorm. Um unsere Bootsfahrt moralisch besser vertreten zu können, spende daheim dem WWF Geld. Das bin ich mir und den Haien schuldig.

Wer konnte Sie überzeugen?

↩︎

Stimmen Sie ab:

Sind Weisse Haie als Touristenattraktion vertretbar? 

Bitte wählen Sie zuerst eine Antwort aus

Die Abstimmung ist beendet.



Login mit Coopzeitung-Profil

schliessen
Fehlertext für Eingabe

Fehlertext für Eingabe

Passwort vergessen?