Das tut ja schon beim Hingucken weh: Sichern Sie darum Ihr Smartphone gegen Kriminelle ab – vor allem auch gegen den Zugriff auf die Daten.

Verloren? Nicht zwingend

Wer sein Smartphone vorbereitet, kann es bei Verlust wiederfinden und notfalls auch die Daten darauf schützen. Eine Hilfestellung.

Stellen Sie sich vor, Ihnen fehlt während eines Kneipenbummels plötzlich das Smartphone. Schockschwerenot! Eine kurze Unaufmerksamkeit reichte, ein Langfinger konnte schnell zugreifen und unbehelligt verschwinden. Mit einem materiellen Schaden ist es noch nicht erledigt: Facebook, Whatsapp, Tinder und andere Apps sorgen neben gespeicherten Bildern oder Videos bei vielen dafür, dass das halbe Leben des Besitzers auf dem Gerät zu finden ist.

Umso wichtiger ist es, die Inhalte unzugänglich zu machen und das Gerät möglichst schnell aufzuspüren. Helfen kann Ihnen dabei eine Handyortung. Mit deren Hilfe lässt sich das Gerät übers Internet lokalisieren, und das erst noch kostenlos. Zudem ist es möglich, die Daten aus der Ferne zu löschen, was den Dieben zumindest das Ausspionieren verunmöglicht.

Suchen und sperren – iOS

iPhones beispielsweise sind über den iCloud-Dienst einfach zu orten. Melden Sie sich einfach für den Service mit denselben Apple-ID-Zugangsdaten an, die Sie auch auf dem iPhone oder iPad benutzen. Danach klicken Sie die iPhone-Suche an, und schon wird der momentane Standort des Gerätes auf einer Karte angezeigt. Voraussetzung ist allerdings, dass auf dem iPhone selbst die Erlaubnis zur Ortung in den iCloud-Einstellungen bereits vor dem Verlust erteilt wurde. Es empfiehlt sich zudem, die Funktion «Letzten Standort senden» zu aktivieren, denn dann sendet das Gerät jeweils bei niedrigem Ladezustand seine Positionsdaten an die Apple-Server. Zusätzlich lassen sich so die Daten löschen oder das Gerät mit einem PIN-Code sperren.

Orten und löschen – Android

Ähnlich funktioniert das Ganze auch bei Android-Smartphones. Hier können Sie zuerst in den Sicherheitseinstellungen festlegen, dass das Gerät über den Geräte-Manager geortet werden darf. Dann müssen Sie nur noch die Standortdienste aktivieren und sich auf www.android.com/devicemanager mit den Google-Zugangsdaten anmelden. Schliesslich kann das Smartphone unter anderem lokalisiert, gesperrt oder gelöscht werden. Auch die Smartphone-Hersteller bieten solche Lösungen an, beispielsweise Samsung mit seinem kostenlosen Dienst «Find my Mobile». Wer also gut vorsorgt, hat im Falle des Verlustes deutlich bessere Chancen, sein Gerät wiederzubekommen oder zumindest den Schaden zu begrenzen.

Weitere Smartphone-Themen:

  • Verschlüsseln Sie nicht nur Ihr Gerät, sondern auch die eventuell verwendete externe Speicherkarte.
  • Sperren Sie Ihr Handy vorzugsweise mit einem längeren Passwort anstatt mit dem vierstelligen PIN-Code.
  • Aktivieren Sie den automatischen Sperrbildschirm und stellen Sie die Zeit möglichst kurz ein.
  • Verhindern Sie, dass Unbefugte Ihr Smartphone unbeaufsichtigt verwenden können. Schon wenige Sekunden reichen aus, um Spionagesoftware zu installieren.
  • Lassen Sie im Falle des Verlustes sofort Ihre SIM-Karte beim Provider sperren.

Strecken aufzeichnen

Der Velo-Computer «Garmin Edge 1000 Pack» zeigt unterwegs auf dem drei Zoll grossen Display alle wichtigen Daten wie die aktuelle Geschwindigkeit oder zurückgelegte Kilometer an. Mit der Trainingsfunktion überwacht man zudem den individuellen Leistungsstand. Dank der Navi-Funktion lassen sich bestimmte Orte finden oder die gefahrenen Strecken aufzeichnen, um sie später wiederholen zu können. Ausserdem können Sie Routen von der Garmin-Homepage herunterladen und auch nachfahren, auf Wunsch auch gegen die Bestzeiten anderer Nutzer. Über die Webseite lässt sich ein Account erstellen, um die Updates, Trainingspläne oder Streckenkarten noch besser zu verwalten.

Der «Garmin Edge 1000 Pack» ist ab Fr. 449.– bei Microspot.ch erhältlich.

Zum Produkt bei Microspot.ch

Ballern am Himmel

Im Action-Game «Shooty Skies – Arcade Flyer» muss der Spieler unter ständigem Beschuss versuchen, diverse Gegenstände zu sammeln. Diese werden unter anderem zum Kauf neuer Waffen oder für Flugkapitäne verwendet. Wer dabei zu oft stirbt, muss entweder pausieren oder sich einen Werbeclip anschauen. Die Pixel-Optik ist nicht jedermanns Sache. Auch die Steuerung oder der Schwierigkeitsgrad irritieren am Anfang etwas. Wenn man sich aber erst einmal an das rasante Ballerspektakel gewöhnt hat, macht es sehr viel Spass. Da sich das Spiel sowohl für eine längere Session auf dem Sofa als auch für kurze Pendlereinsätze im Tram oder Bus eignet, besteht Suchtgefahr.

«Shooty Skies – Arcade Flyer»: gratis (mit In-App-Käufen) für iOS und Android, ab etwa 7 Jahren.

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Text: Michael Benzing

Foto:
Getty Images, zVg
Veröffentlicht:
Montag 18.04.2016, 16:00 Uhr

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