Jeder nutzt sein Smartphone ganz individuell – das Gerät sollte zu den Bedürfnissen passen.

Das richtige Smartphone finden

Ein Smartphone sollten Sie sich danach aussuchen, wofür Sie es verwenden. Unsere Tipps helfen Ihnen beim Kaufentscheid.

Smartphones gelten als «Mobile Alleskönner», doch tatsächlich ist kein Gerät für alle ideal. Wir sagen Ihnen, welches Modell am besten zu Ihrem Nutzungsverhalten passt.

Der Kontrollmensch

Leider hat sich die Unsitte im Smartphone-Markt verbreitet, die Akkus und Speicherkarten für den Nutzer unzugänglich einzubauen – Einschübe Fehlanzeige. Wer Wert darauf legt, seinen Speicher selbst verwalten und erweitern zu können, sollte zu einem Gerät mit dem nötigen Steckplatz (für eine Micro-SD- oder Nano-SD-Karte) greifen. Ähnliches gilt für den austauschbaren Akku. Ist dieser nämlich unzugänglich eingebaut, fällt bei einem Defekt der Gang zum Servicetechniker an – das kostet Zeit und Geld.

Die Power-Nutzer

Sie surfen im Internet, telefonieren häufig, schauen unterwegs viele Videos online und von der Speicherkarte, zwischendurch spielen Sie Videospiele. Dann bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als sich im gehobenen Preissegment umzuschauen. Denn Sie brauchen von allen Komponenten das Beste: Die Internetverbindung muss schnell sein (4G), dazu gehören ein leistungsstarker Achtkern-Prozessor (ab 2 GHz) und ein möglichst grosses, hoch auflösendes Display – ab fünf Zoll (ab ca. 2560 x 1440 Pixel), beispielsweise das Samsung Galaxy S6 Edge+. Da die ständige Nutzung viel Strom frisst, sollten Sie ein Gerät mit einer langen Akku-Laufzeit (ein Arbeitstag selbst bei intensiver Nutzung) bevorzugen. Am besten haben Sie einen externen Akku als Reserve dabei, ein sogenanntes Powerpack oder eine Powerbank.

Die Sportler

Reisen Sie viel, so benötigen Sie ein robustes Smartphone mit einer guten Kamera, beispielsweise das Sony Xperia Z5. Es erzielte im Test hervorragende Fotoergebnisse und ist wasser- beziehungsweise staubdicht. Als Outdoorfreaks wie Mountainbiker oder Kletterer sollten Sie punkto Schutzklasse (IP55/57/58/68) noch einen Schritt weiter gehen und zu einem besonders robusten Smartphone wie dem Caterpillar CAT S40 greifen. Es widersteht nicht nur Wasser und Staub, sondern hält auch Stürze auf den Betonboden aus. Zudem machen ihm weder hohe noch tiefe Temperaturen etwas aus. Praktisch: Das Gerät kann zwei SIM-Karten gleichzeitig verwalten.

Die Wenignutzer

Benutzen Sie Ihr Smartphone nur wenig, telefonieren ab und zu, surfen oder  schreiben Kurznachrichten, dann sind Sie mit einem günstigen Einsteigergerät  bestens bedient. Alternativ kaufen Sie eine Vorgängerversion aus einer Spitzen-Modellreihe. Diese bietet auch ein bis zwei Generationen zurück eine gute Leistung und liegt preismässig nahe an den aktuellen Einsteigergeräten.

Smartphone-Nutzer gesucht

Die Studie «Mytime – Meine tägliche Auszeit vom Smartphone» der Universität Zürich erforscht, inwiefern die Smartphonebenutzung einen Einfluss auf das psychische und physische Wohlbefinden hat.

Für die Studie können sich noch bis zum 4. Januar 2016 motivierte Teilnehmende anmelden, die während drei Wochen mitmachen. Diese müssen folgende Kriterien erfüllen:

  1. Sie müssen mindestens zu 80% berufstätig sein.
  2. Sie müssen ein Android-Smartphone besitzen.
  3. Das Android-Smartphone müssen Sie sowohl für private als auch für berufliche Zwecke verwenden.
  4. Sie benutzen das Smartphone täglich.
  5. Sie dürfen während der Studienphase keine Ferien haben (Erhebung beginnt Mitte Januar).
  6. Kein Pikettdienst.
  7. Sie sollten über ausreichende Deutschkenntnisse verfügen.

Sie erhalten als Gegenleistung eine Auswertung und das Fitbit-Flex-Messarmband geschenkt. Sie können sich unter dem folgenden Link für eine Teilnahme bewerben. Dort finden Sie detaillierte Information:

Studie «Mytime – Meine tägliche Auszeit vom Smartphone» der Universität Zürich

Tipps: Auszeit über die Feiertage

(zusammengestellt von David Schmocker und Dr. Theda Radtke, Psychologisches Institut – Angewandte Sozial- und Gesundheitspsychologie der Universität Zürich)

  • Feiertage sind Freitage: Aktivieren Sie eine Automatische Antwort in Ihrem E-Mail-Konto, benutzen Sie einen Anrufbeantworter und schalten Sie wenn möglich Ihre mobilen Geräte aus. Falls Sie’s doch nicht ganz lassen können, nehmen Sie sich bewusst einen beschränkten Zeitraum vor.
    (Methoden, um Detachement von der Arbeit zu fördern und nicht immer das Gefühl zu haben, reagieren zu müssen, wenn das Telefon piepst abgeleitet von Etzion, D., Eden, D. & Lapidot, Y. (1998). Relief From Job Stressors and Burnout: Reserve Service as a Respite. Journal of Applied Psychology, 83(4), 577-585.)
  • Keine Arbeit am Abend: Wenn Sie auch während der Feiertage zwischendurch Ihre Geschäfts-E-Mails checken müssen, verzichten Sie auf das Arbeiten während der Abendstunden. Viel besser machen Sie das tagsüber und geniessen den Abend zusammen mit Ihrer Familie oder Freunden.
    (Smartphone-Arbeitsnutzung hat besonders am Abend einen negativen Einfluss auf die Entspannung und das Wohlbefinden. Abgeleitet von Derks, D., Ten Brummelhuis, L.L., Zecic, D., & Bakker, A.B. (2012). Switching on and off . . . Does smartphone use obstruct the possibility to engage in recovery activities? European Journal of Work and Organizational Psychology. In press.)
  • Probieren Sie smartphonefreie Stunden aus: Manchmal kann es ganz entspannend und bereichernd sein, das Smarphone während einiger Zeit auszuschalten und in der Tasche zu verstauen. Probieren Sie dies zum Beispiel zweimal täglich während je einer Stunde aus und geniessen Sie die freie Zeit ohne Piepser und blinkende Lämpchen.
    (Adaptiert nach Curtaz, K. Hoppe, A., & Nachtwei, J. (2015). Bewusste Auszeiten vom Smartphone tun gut! Eine Interventionsstudie zeigt die Wirksamkeit der ( OFFTIME ) - App in Hinblick auf Erholung und Arbeitsengagement. HR Performance, (1), 112-114).
  • Definieren Sie Ihre eigenen Regeln: Machen Sie zum Beispiel zu zweit einen romantischen Winterspaziergang und lassen Sie Ihre mobilen Geräte zuhause. Geniessen Sie ungestörte Zeit zu zweit!
    (Besonders Frauen geben an, dass Ihre Paarbeziehung durch die ständige technologische Interferenz gestört wird. Technoference: The Interference of Technology in Couple Relationships and Implications for Women’s Personal and Relational Well-Being. McDaniel, Brandon T.; Coyne, Sarah M. Psychology of Popular Media Culture, Dec 1 , 2014, No Pagination Specified.)

Appgesteuert

Als Sternenkrieg-Begeisterte können Sie sich mit dem «Sphero BB-8» die «Star Wars»-Atmosphäre in die eigenen vier Wände holen. Der kleine kugelige Droide lässt sich über eine App (Android- und iOS) oder mit der Stimme steuern. Er kann virtuelle holografische Nachrichten versenden. Er lässt sich über Bluetooth und Mini-USB verbinden. Spheros Polykarbonat-Hülle ist ordentlich robust. Er ist 11,4 Zentimeter gross. Sein Akku lässt sich kabellos aufladen und hält für etwa eine Stunde.

Den «Sphero BB-8» gibt es für Fr. 159.90 bei Fust (der Preis ist gültig bis zum 24. Dezember 2015).

Zum Produkt bei Fust

Sternenkrieg

Pünktlich zum Start des neuen «Star Wars»-Streifens in den Schweizer Kinos können Fans das Spektakel auf dem Smartphone und Tablet spielen. Der Spieler muss ein schlagkräftiges Team aus den Helden der Original-Trilogie zusammenstellen, um sich durch die rundenbasierten und strategischen Schlachten zu kämpfen. Von Luke Skywalker, Darth Vader, über Ahsoka Tano bis Count Dooku oder Han Solo verfügen alle Charaktere über individuelle Fähigkeiten, die es zu nutzen gilt. Die Missionen finden in bekannten «Star Wars»-Welten wie Hoth, Bespin, Tatooine und Coruscant statt. Die Grafik ist brillant und detailreich, der Schwierigkeitsgrad von Beginn an knackig.

«Star Wars: Galaxy of Heroes»: gratis (mit In-App-Käufen) für iOS und Android, ab sieben Jahren.

Kommentare (3)

Danke für Ihren Kommentar

Enthält dieser Kommentar bedenkliche Inhalte?

Der Text wird geprüft und eventuell bearbeitet oder blockiert.

Ihr Kommentar

Bitte vergessen Sie nicht Ihren Kommmentar.

Bitte geben Sie Ihren Namen an.

Pflichtfeld
Bitte geben Sie Ihre E-Mailadresse an.





Bitte übertragen Sie die Zeichen in das Feld:

$springMacroRequestContext.getMessage($code, $text)






Bitte beachten Sie beim Kommentieren unsere Netiquette und gehen Sie respektvoll miteinander um.

Text: Michael Benzing

Foto:
Alamy, zVg
Veröffentlicht:
Montag 14.12.2015, 20:49 Uhr

Weiterempfehlen:



Login mit Coopzeitung-Profil

schliessen
Fehlertext für Eingabe

Fehlertext für Eingabe

Passwort vergessen?