Verformbare Displays sind schon Realität – flexible Batterien in der Entwicklung. So könnten Gadgets mit mehr Display-Fläche punkten, ohne sperriger zu werden.

Neue Bildschirme: Smartphones zum Rollen

Displays zum Rollen, Falten und Biegen verleihen künftigen Smartphones völlig neue Anwendungsmöglichkeiten. Doch es ist noch viel mehr möglich.

Smartphones werden immer funktioneller, doch vor allem ein Faktor bremst die Entwickler immer wieder aus: Die heutigen Displays sind zu klein, um beispielsweise Games oder Filme komfortabel darstellen zu können. Seit vielen Jahren arbeiten Forschungsabteilungen mit Hochdruck an flexiblen Alternativen zu den heutigen Technologien. Bereits in den 1960er-Jahren beschäftigten sich Filme aus dem Science-Fiction-Genre mit dem Thema. So war in Star Trek der Umgang mit entsprechenden Gadgets schon damals alltäglich, als die TV-Realität noch schwarz-weiss war. Die Stossrichtung war für überzeugte Trekkies (Star-Trek-Fans) schon damals klar: Bildschirme müssen flexibler werden.

Es gibt zwei Hauptvarianten biegsamer Bildschirme: Das elektronische Papier und Flexible OLED Displays (FOLED). Während Ersteres über den Versuchsstatus nie hinauskam, entwickelt sich die FOLED-Technologie vielversprechend. Hier werden organische Halbleiter auf einen extrem dünnen Kunststoff aufgetragen. An der Consumer-Electronic-Messe CES in Las Vegas stellte Samsung einen Prototypen vor. Dessen HD-Display lässt sich in alle Richtungen biegen, falten oder sogar zusammenrollen. Das gibt ihm nahezu unbegrenzte Einsatzgebiete. Der Bildschirm kann beispielsweise so konzipiert werden, dass er wie eine Leinwand aus dem Gerät gezogen werden kann.


Samsung präsentiert flexibles Display an der CES (Youtube)



Die Entwicklung dürfte eine neue Revolution in der Technikwelt insgesamt auslösen. Den «Wearable Gadgets», also der «tragbaren Technik», dürfte damit endgültig zum Durchbruch verholfen werden. Bildschirme könnten als Armband, T-Shirt oder als Schmuck getragen werden. In der Automobilbranche werden ganze Armaturenbretter zum Display, Infotafeln in Zügen, Bussen und Trams lassen sich auf ein Fenster auftragen.

Kein Wunder, dass auch Samsungs Konkurrenz an solchen Lösungen arbeitet. LG beispielsweise bekam von der südkoreanischen Regierung einen Grossauftrag, bis 2017 einen 60 Zoll grossen flexiblen Bildschirm herzustellen. Komplett biegsame Smartphones dürften allerdings immer noch Zukunftsmusik sein. Andere Bauteile, vor allem der Akku, bremsen die Fantasien der Entwickler momentan noch aus. Vor allem der japanische Elektronikkonzern NEC beschäftigt sich seit Jahren mit einer ultradünnen flexiblen Batterie, die mehr Leistung bringen soll als herkömmliche Lithium-Ionen-Akkus und die sich sogar in Kleidung einnähen liesse.

Eine Zwischenstufe sind Smartphones mit gebogenem Display. So brachte Samsung in Südkorea das Galaxy Round auf den Markt, das laut dem Wirtschaftsmagazin Business Korea allerdings bei den Kunden keinen grossen Anklang fand und bislang zum Flop wurde. LG stellte ebenfalls ein gewölbtes Gerät vor und auch in der Apple-Gerüchteküche brodelt es bereits: Das iPhone 6 soll ebenfalls gekrümmt auf den Markt kommen. Das US-Unternehmen könnte auf diese Weise punkto Bildschirmgrösse gegenüber der Android-Konkurrenz aufholen, ohne das Gehäuse wachsen zu lassen. Bis zur Marktreife komplett biegsamer Geräte dürfte aber noch einige Zeit vergehen.

Scott Stein von Cnet stellt das Galaxy Round vor (Youtube)

Mini-Lautsprecher: Logitech UE Boombox

Unterwegs sorgen Smartphone und Kopfhörer für die musikalische Unterhaltung. Wollen jedoch mehrere Leute zuhören, braucht man eine portable Box. Der mobile Bluetooth-Lautsprecher Logitech UE Boombox spielt Musik vom Smartphone und Tablet-PC bei bis zu 15 Metern Entfernung ab. Acht verschiedene Bluetooth-fähige Geräte lassen sich mit dem Lautsprecher verbinden, wobei drei Verbindungen gleichzeitig aktiv sein können. So kann man sich beim Musikhören mit seinen Freunden schnell und einfach abwechseln. Doch die UE Boombox ist nicht nur sehr flexibel, sondern bietet einen vergleichsweise satten, ausgewogenen und klaren Sound sowie druckvolle Bässe. Dank ihres Henkels lässt sie sich bequem mitnehmen und sorgt auf Knopfdruck für Stimmung

Die Logitech UE Boombox ist unter anderem bei Microspot.ch für Fr. 198.50 erhältlich.

Zum Produkt bei Microspot.ch

Hauptstädte-Quiz

Haben Sie gewusst, welches die Hauptstadt von Tuvalu ist? Von Moldawien? Oder von Oman? Nicht? Dann ist diese Quiz-App genau das Richtige für Sie. Dem Spieler werden zu jedem Land vier Antwortmöglichkeiten ausgegeben, aus denen er in möglichst kurzer Zeit die richtige auswählen muss. Während im ersten Level noch recht einfache Länder wie Deutschland oder Frankreich kommen, steigert sich der Schwierigkeitsgrad kontinuierlich. Zusätzlich steht eine Lernfunktion zur Verfügung, in der man sich nach Wunsch auf bestimmte Regionen spezialisieren kann. Vor der nächsten Geografie-Prüfung ist diese App sicherlich hilfreich, aber auch für Nicht-Schüler ist es eine gute Gelegenheit zur Auffrischung des ehemals hart erarbeiteten Wissens.

Das «Hauptstädte Der Länder Quiz» ist gratis im Google Play Store erhältlich.

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Text: Michael Benzing

Foto:
zVg
Veröffentlicht:
Montag 02.12.2013, 16:00 Uhr

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