Sind Sie ganz, sind Sie absolut sicher? dass Ihnen niemand in die Datenbanken schaut?

So Schützen Sie Ihre Daten

Wer sensible Dokumente, Bilder oder Videos schützen möchte, sollte eine Verschlüsselungssoftware einsetzen. Unsere Empfehlungen. 

Nicht nur Geheimdienste, sondern auch Hacker oder neugierige Mitbewohner könnten sich für Ihre Dateien interessieren. Das wird vor allem dann brisant, wenn es um sensible Dokumente wie die elektronische Steuererklärung, Belege, Rechnungen oder auch vertrauliche Videos beziehungsweise Bilder geht. 

Lösungen von Apple und Microsoft

Der sicherste Weg führt über eine verschlüsselte Zone auf dem Rechner. Dabei handelt es sich um eine Art Tresor auf der Festplatte. Die Software dazu gehört bei vielen Computern bereits zum Bordwerkzeug: Mit «FileVault» und «BitLocker» lassen sich die Daten im Handumdrehen vor unbefugtem Zugriff schützen. Beide Features sind allerdings nicht bei jeder Betriebssystem-Version von Windows und Mac OS mit dabei, zum anderen traut manch einer den beiden US-Unternehmen nach den Enthüllungen des Whistleblowers Edward Snowden nicht mehr hundertprozentig über den Weg.

Open-Source-Software-Lösung

In beiden Fällen hilft das Gratis-Verschlüsselungstool «Vera-crypt» weiter. Der Nachfolger des seit 2013 aus Sicherheitsgründen nicht mehr weiterentwickelten «Truecrypt» verschlüsselt Bereiche oder auf Wunsch auch ganze Festplatten mit einem sehr hohen Sicherheitsgrad. Nach der Installation wählen Sie das entsprechende Laufwerk oder den Bereich aus. Mit wenigen Klicks lässt sich dann über einen Assistenten die gewünschte Verschlüsselung festlegen. Obwohl die Software auf Deutsch eingestellt werden kann, sind manche Funktionen nur auf Englisch verfügbar. In diesem Fall hilft die Anleitung für Anfänger weiter, die zwar ebenfalls Englisch, aber grafisch gut dokumentiert ist.

Extern verschlüsseln

Die Software kann auch auf einer externen Festplatte oder einem USB-Stick angewendet werden. Das hat den Vorteil, dass die Dokumente auf dem Computer gelöscht werden können und somit für Hacker nicht mehr sichtbar, andererseits bei Verlust oder Diebstahl des Datenträgers nicht lesbar sind. In diesem Fall sollten Sie die Dokumente aber noch auf einen zweiten verschlüsselten Speicher kopieren, um Datenverlust nach einem Defekt zu vermeiden.

Veracrypt-Download

Videohilfe zu Veracrypt

(Englisch, von «Paulina Grey» auf Youtube)

 

Mit einem unsicheren Passwort nützt auch die beste Verschlüsselungssoftware nichts. 1234 oder 0000 oder der Name der Freundin sind im Handumdrehen geknackt. Hier helfen Passwort-Manager weiter. Dabei handelt es sich um eine Art Datentresor, in dem alle wichtigen Passwörter gesammelt werden und mit einem Master-Passwort gesichert werden. Das gratis erhältliche «KeePass Password Safe» erstellt selbständig Passwörter, Sie selbst können zuvor Vorgaben wie Anzahl oder Art Zeichen festlegen.

Die «Keepass»-Software in verschiedenen Sprachen gibt es unter diesem Link.

Licht via App

Mit dem Smartplug von D-Link können Sie kontrollieren, ob das Bügeleisen ausgeschaltet ist. Oder sie können die Stehlampe im Wohnzimmer einschalten, und das alles von unterwegs. Es handelt sich dabei um einen Stecker, mit dem das Gerät via WLAN vom Smartphone aus gesteuert werden kann. Mit einem Tastendruck wird der Smartplug mit dem WLAN-Router verbunden, danach ist das Gerät von jedem Ort aus steuerbar. Für die Steuerung müssen Sie die dazugehörige App aufs Handy laden, damit lässt sich nebenbei auch der Stromverbrauch überwachen. Der integrierte Temperatursensor sorgt dafür, dass es beim Betrieb zu keiner Überhitzung kommen kann.

Der «D-Link Smartplug» für Fr. 69.90 bei Fust erhältlich. 

Zombies jagen

Der Spieler kämpft sich in «Dead Effect 2» durch ein Raumschiff, in dem es vor Zombies und Monstern nur so wimmelt. Während diese Szenerie für erfahrene Gamer nicht gerade sonderlich originell daherkommt, ist die Umsetzung des mobilen Ego-Shooters dennoch recht ordentlich gelungen. Die Missionen sind spannend und fordern den Spieler recht stark. Normale Untote lassen sich sehr einfach eliminieren, es kommen aber ständig stärkere Artgenossen auf den Protagonisten zu. Der zweite Teil lässt den ebenfalls spassigen Vorgänger in allen Belangen blass aussehen. Leider sind die Dialoge auf Englisch, wobei Grundkenntnisse aber locker ausreichen.

«Dead Effect 2»: gratis (mit In-App-Käufen) für iOS und Android, PEGI 18. 

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Text:
Michael Benzing
Foto:
Getty Images, zVg 
Veröffentlicht:
Montag 16.11.2015, 16:30 Uhr

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