Der Nachwelt in guter Erinnerung bleiben. Doch auch der Nachlass in der virtuellen Welt sollte klar geregelt werden.

Abschied in der virtuellen Welt

Social-Media-Plattformen erleichtern ihren Mitgliedern und deren Angehörigen im Todesfall die Regelung des Nachlasses, was die Profile betrifft.

Soziale Medien wie Facebook, Instagram oder Google vergessen nie. Sie speichern Ihre Daten «ewig» – auch über Ihren Tod hinaus. Ausser, Sie bestimmen das anders. Wollen Sie nach Ihrem Abgang auch virtuell bestattet werden, können Sie dies in Ihrem Testament festlegen oder aber neu direkt bei Facebook und Google. Sie erteilen einem Nachlassverwalter Befugnisse für Ihre Profile oder legen direkt eine Löschung im Todesfall fest.

Leben nach dem Tod

Facebook bietet seit Februar die Möglichkeit, Profile von Verstorbenen in Gedenkprofile umzuwandeln. An der virtuellen Gedenkstätte sollen Freunde und Angehörige der verstorbenen Person Erinnerungen teilen und gemeinsam trauern können. Veranlassen kann dies der Nachlassverwalter. Soll ein Profil gelöscht werden, muss eine Bescheinigung Ihres Todesfalls vorliegen. Den Gedenkzustand eines Nutzerprofils kennt auch Instagram: Hier können direkte Angehörige mit einem Nachweis wie Sterbeurkunde oder Todesanzeige die Umwandlung in den Gedenkzustand oder eine Löschung beantragen.

UPDATE/Korrektur zum Facebook-Nachlass:

Nutzer in der Schweiz können noch nicht in ihrem Facebook-Profil festlegen, wer der Nachlassverwalter («Nachlasskontakt») wird. Diese Möglichkeit ist derzeit US-Nutzern vorbehalten. Laut einer Facebook-Sprecherin ist dies für weitere Länder – darunter auch die Schweiz – in Planung, aber es steht noch kein konkreter Termin für die Einführung fest.

Daten sichern

Bei Google können Nutzer mithilfe des «Kontoinaktivität-Managers» Vorkehrungen treffen. Darin lassen sich bis zu zehn vertrauenswürdige Kontakte bestimmen. Diese werden nach einer von Ihnen festgelegten Dauer der Inaktivität benachrichtigt und können – sofern Sie das so festgelegt haben – ausgewählte Daten, beispielsweise von Youtube, he-runterladen. Sie können Fristen und Befugnisse genau festlegen und auch eine Nachricht an Ihre Kontakte verfassen, die diese im Fall der Fälle erreicht. Von Instagram können nachgewiesene Angehörige Bilder herunterladen – von Facebook der vordefinierte Kontakt oder Angehörige.

Google – Vorkehrungen für den Todesfall treffen oder einen verstorbenen Nutzer melden
Instagram – Konto eines verstorbenen Nutzers melden
Facebook – Konten im Gedenkzustand
Facebook – Konto eines verstorbenen Benutzers melden

Musik funken

Sonys SRS-X5W-Lautsprechersystem lässt sich drahtlos verbinden, über Bluetooth oder NFC (Nearfield Communication – kompatibel mit den meisten Smartphones und Playern mit NFC-Symbol). Es verfügt zudem über Stereo-Mini-Klinke- und USB-Anschlüsse.Das 2.1-Kanal-Lautsprechersystem lässt sich auch als Freisprechanlage nutzen – unkompliziert dank integrierter Rufannahmetaste. Die solide Box wiegt 1,2 Kilogramm und lässt sich gut von Raum zu Raum transportieren. Die Akkulaufzeit des SRS-X5W beträgt, gemäss Sony, bis zu acht Stunden.

Der Sony SRS-X5W Speaker ist für Fr. 149.90 in Weiss bei Fust erhältlich (Preis gültig vom 27. April bis 25. Mai 2015).

Zum Produkt bei Fust

Rollen sie sicher durchs Labyrinth

Kennen Sie diese Holzkästchen mit einer Platte in der Mitte, auf der Sie ein Kügelchen durch ein Labyrinth mit Hindernissen und falschen Löchern balancieren müssen? Falls nicht, können Sie eine realistische Version davon in Form einer App kennenlernen. Und wenn Sie an der physischen Version schon Spass hatten, wird Ihnen die App «Labyrinth Lite» kurzweiliges Spielvergnügen bieten. Das Spiel hat eine einfache 3-D-Grafik und vibriert, wenn die Kugel irgendwo anstösst oder in ein Loch fällt. Nach Wunsch lassen sich Ton und Vibration auch ausschalten und das Smartphone lässt sich kalibrieren.

«Labyrinth Lite» gibt es kostenlos für Android und iOS.

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Annina Striebel

Redaktorin

Foto:
Facebook, zVg
Veröffentlicht:
Montag 27.04.2015, 18:47 Uhr

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