Wohin als Nächstes? Wer kommt auch? Social-Media-Portale werden mehr denn je auch zur Freizeitplanung genutzt.

Soziale Netzwerke

Portale wie Facebook oder Twitter eignen sich nicht nur zum Aufspüren von früheren Freunden und Bekannten. Sie dienen auch als gute Informationsquelle. Dafür opfern die Nutzer ein Stück Privatsphäre.

Freunde aus längst vergangenen Tagen wiederfinden, flirten, die neusten Nachrichten aus aller Welt lesen, Partys organisieren – Social-Media-Portale sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Doch die Portale besitzen nicht nur unterhaltende Funktionen, sondern helfen auch in politischen Krisenzeiten. Beispielsweise bei der Organisation einer Opposition, wie unlängst der türkische Premier Recep Tayyip Erdoğan am eigenen Leib spüren musste. So spielte das Portal Twitter eine wichtige Rolle im Aufstand gegen ihn. Seine verzweifelten Versuche, die Seite zu sperren, scheiterten kläglich und trugen ihm Spott und Häme ein. Pikant: Bis zur Blockade war Erdoğan selbst ein sehr aktiver Twitter-Nutzer mit über vier Millionen Followern (Abonnenten eines Twitterkanals).

Facebook, Google Plus und Twitter

Während Twitter hierzulande eine eher untergeordnete Rolle spielt und Google Plus nicht recht in Schwung zu kommen vermag, ist Facebook trotz eines angeblichen Mitgliederschwundes auch zehn Jahre nach seiner Gründung immer noch der grosse Platzhirsch. Für 19 Millionen Dollar kaufte das Unternehmen mit der Kurznachrichten-App «Whatsapp» vor wenigen Monaten einfach mal so 450'000 aktive Mitglieder dazu und zählt jetzt über eine Milliarde Mitglieder weltweit.

Der Nutzen von Facebook liegt auf der Hand. Menschen, die man über lange Jahre aus den Augen verloren hatte, kann man mithilfe des Portals wiederfinden. Über gemeinsame Interessen ist auch die eine oder andere gemeinsame Freizeitplanung oder ein spontaner Flirt möglich. Zudem lassen sich Musik, Bilder und Videos austauschen. Mittlerweile gibt es ausserdem unzählige Internetdienste, bei denen man sich mit seinem Facebook-Konto einloggen kann. Auch versuchen viele Unternehmen, mögliche neue Kunden über diesen Kanal zu gewinnen.

Interessensgruppen

Soziale Netzwerke sind aber auch bestens zur Informationssuche geeignet. Wer beispielsweise das Neuste von seinem Lieblingsklub erfahren möchte, kommt hier auf seine Kosten. Die Portale haben die früheren Foren auf den Vereinsseiten zunehmend verdrängt. Und kein Hobby ist zu exotisch, als dass sich keine Gruppe für den gemeinsamen Erfahrungsaustausch finden würde.

Google Plus funktioniert grundsätzlich ähnlich. Seit dem Abgang des Chefs Vic Gundotra mehren sich die Gerüchte über das baldige Ende des Portals. Der Tech-Blog Techcrunch berichtet sogar von einem Abzug von bis zu 1200 Mitarbeitern in neue Projekte. Google selbst dementiert diese Gerüchte allerdings.

Datenschutz

Doch auch bei Facebook ist nicht alles Gold, was glänzt. Vor allem der Datenschutz ist immer wieder ein grosses Thema. So wurden Daten teilweise rückwirkend freigegeben, Chroniken ohne die Zustimmung der Nutzer erstellt, die Einstellungen für mehr Datenschutz fanden sich nicht immer einfach oder waren schlicht nicht vorhanden. Das hat jetzt wohl auch Facebook-Chef Mark Zuckerberg verstanden: Selbst er, der bisher in dieser Beziehung nicht gerade zimperlich auftrat, scheint die Privatsphäre neu zu entdecken. So soll es künftig möglich sein, Apps anonym auszuprobieren, ohne dass die App etwas über den Nutzer oder die Freunde erfährt. Das nutzt natürlich auch Zuckerberg und den App-Anbietern: Da die Mitglieder im Gefühl höherer Sicherheit schneller etwas Neues ausprobieren, steigt die Nutzeranzahl an. Trotz Eigennutz ist es dennoch ein bemerkenswerter Wandel eines Menschen, der unlängst den Datenschutz noch als Auslaufmodell bezeichnete.

Empfehlungen und Erläuterungen des Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten zu Sozialen Medien
Datenverwendungsrichtlinien von Facebook
Datenschutzerklärung von Google Plus
Datenschutzrichtlinie von Twitter
Artikel über Businessnetzwerke aus der Coopzeitung KW43 2013

Tastatur: Alles in einem

Die kabellose Tastatur Logitech TK820 besitzt alles, was es zur Eingabe und Steuerung braucht, in einem Gerät: Sie hat ein integriertes Touchpad mit Gestenerkennung, mit dem man klicken, zoomen oder scrollen kann. Eine Maus ist somit überflüssig. Die spritzwasserbeständige Tastatur ist sehr kompakt gebaut und spart damit Platz auf dem Schreibtisch. Dank Funktechnologie entfällt ein störendes Kabel. Gefunkt wird per Unifying-Empfänger über die 2,4-GHz-Frequenz. Ein neues Tastendesign soll das Tippen erleichtern. Die Tasten wurden dem Profil der Fingerkuppen angepasst, sodass die Finger besser darübergleiten können.

Die Logitech TK820 ist bei Microspot.ch für Fr. 97.30 erhältlich.

Zum Produkt bei Microspot.ch

Wanderungen planen

Der Verein Berner Wanderwege bietet neben dem Portal www.wanderplaner.ch eine App an, die die Planung für Touren in der Schweiz und dem benachbarten Ausland erleichtern soll. Sie liefert über 400 Wandervorschläge. Neben der Kartendarstellung und dem Wegbeschrieb stehen auch ein Höhenprofil sowie Angaben wie die benötigte Zeit, Streckenlänge oder Höhendifferenz zur Verfügung. Zudem können Wanderer eigene Routen zusammenstellen. Grundlage dafür sind die Wandernetze der Schweiz, Deutschlands, Österreichs, Liechtensteins und des Südtirols. Mit der App will man vor allem jüngere Wanderer ansprechen, aber auch ältere Menschen dürften dank der einfachen Bedienung problemlos damit zurechtkommen.

Gratis auf iTunes und im Google Play Store.

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Text: Michael Benzing

Foto:
Gettyimages, ZVG
Veröffentlicht:
Montag 26.05.2014, 00:00 Uhr

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