Sie:

Schneider lässt sich nichts mehr einpacken, seit er vor einigen Jahren in einem Restaurant aus lauter Verklemmtheit eine Notlüge erfand. Er sagte zum Kellner, wir hätten einen Hund, der die Reste gerne fressen würde. Einen Hund hatten wir damals aber noch gar nicht. Und kaum war der Kellner weg, stimmten unsere beiden damals viel kleineren Töchter ein Freudengeheul an, dass sich alle Leute im Restaurant nach uns umdrehten, um zu sehen, welche Mädchen da so jubelten: «Suuuper, wir bekommen einen Hund!» Mann, war das peinlich!

Er:

Zuhause hebt Schreiber auch jeden noch so kleinen Rest auf, da sie es manchmal mit der Menge nicht so hat und viel zu viel kocht. Um ihr Gewissen zu beruhigen, wandert das Übriggebliebene in einem Schüsselchen in den Kühlschrank, wo es dann meist vergessen geht und irgendwann auf dem Kompost landet. Meine Einstellung dazu: Lieber sich vorher darum kümmern, wie viel Hunger man wirklich hat und welche bewältigbaren Mengen man dann kocht. Das spart Ressourcen und Geld.

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