Sie:

Meinen Vater ins Spiel zu bringen, ist praktisch: Denn der war fast nie krank und ist kaum zum Arzt gegangen. Was vielleicht auch daran lag, dass er selber Arzt war – und ein Mann. Männer lassen sich nur höchst ungern freiwillig untersuchen. Ich denke da auch an die Vorsorge: Wir Frauen sind viel unaufgeregter und machen regelmässig unsere Kontrollen. Dass dies auch für Männer angebracht wäre, wird irgendwie - von meinem jedenfalls - ignoriert. Dabei würde mich das sehr beruhigen.

Er:

Der Gang zur Fachkraft kann auch riskante Nebenwirkungen haben: Denn manchmal findet sie etwas, von dem man gar nicht wissen wollte, dass man es haben könnte. Das geht ja noch. Aber was, wenn diese Fachkraft etwas findet, das man gar nicht hat? Ich kenne einige Fälle von Bekannten, die auf eine bestimmte Krankheit hin therapiert wurden, unter der sie nicht litten. Zugegeben: Ich bin sehr froh, dass wir hochqualifizierte Ärzte haben. Aber ob wir uns gesund fühlen oder nicht, sollten wir nicht von der Meinung anderer abhängig machen – das spüren wir selber.

Wer konnte Sie überzeugen?

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