Er:

Natürlich müssen die Jungen ihre Erfahrungen machen. Aber ob sie das mit 14 oder mit 17 machen ist ja wohl ein wesentlicher Unterschied. Nie und nimmer würde ich erlauben, dass eine 14-Jährige allein nach Rom reist. Zudem kann man auch sich zu wehren lernen und in einer Stadt zurecht finden, wenn die Eltern in der Nähe sind. Ich plädiere für wohldosierte Schritte in die Fremde. Zum Beispiel, indem wir die Kinder allein losziehen lassen und wir unsichtbar hinter ihnen her streifen. So haben wir ein Auge auf sie und sie ihre Freiheit.

Sie:

Gemeinsame Erlebnisse sind wichtig, aber Erfahrungen ohne den Schutz der Eltern zu machen, ist mindestens so wichtig. Wobei ich zugeben muss, dass es mir ganz und gar nicht leicht fällt, die schrittweise Ablösung zu akzeptieren. Ich leide wie ein Schwein. Trösten muss mich dann Schneider. Was übrigens auch ganz schön sein kann, wenn man als Paar miteinander in Erinnerungen schwelgt, damals, als die Kinder noch so klein und in den Ferien immer dabei waren.

Wer konnte Sie überzeugen?

↩︎

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Sollen Kinder schon mit 15 selbst die Ferien planen?

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