Wie im siebten (Musik-)Himmel: Vom Musiknetzwerk Soundcloud profitieren nicht nur Musiker, sondern auch alle Musikliebhaber.

Soundcloud: Die Musik-Wolke

Das deutsche Musiknetzwerk Soundcloud bietet Bands und Songschreibern eine wertvolle Plattform, um ihre Musik zu verbreiten. Das Stöbern im grossen Angebot lohnt sich.

Für Musiker stellte das Internet seit Anfang des Jahrtausends die Welt auf den Kopf. Plötzlich gingen viele Fans nicht mehr in den Plattenladen um die Ecke, sondern luden die Songs gratis aus dem Netz herunter. Die Umsätze brachen dramatisch ein, grosse Plattenlabel setzten mehr und mehr auf bereits etablierte Bands, weil sie das Risiko scheuten. Für Newcomer wurde so der Einstieg ins Business immer schwerer. Doch mehr und mehr zeigten sich die Vorteile des Internets gerade für diese Gruppe. Schliesslich eignet sich das Netz auch hervorragend, um Werbung in eigener Sache zu machen.

Hier setzt Soundcloud, ein Berliner Unternehmen, an. Es ist quasi ein soziales Netzwerk für Musiker, Songwriter und Bands – aber auch kommerzielle Plattenlabel – können bis zu zwei Stunden Musik gratis hochladen und zum Streaming für die Mitglieder freigeben. Wer mehr Kapazität braucht, kein Problem: Für vier Stunden Sound-Upload bezahlt man monatlich drei oder 29 Euro pro Jahr. Für unlimitierte Datenmengen sind neun beziehungsweise 99 Euro fällig. Dazu gibt es sogenannte Pro-Features: Man kann dann bestimmen, welche Songs die Hörer zuerst auswählen sollen, und damit die Highlights vorgeben. Zudem können Kommentare oder Statistiken als öffentlich oder nur privat einsehbar eingestellt werden. Am wichtigsten ist aber das Statistik-Tool. Damit können die Anbieter analysieren, wer wann, wo und wie lange den eigenen Klängen lauschte. Auch die Verlinkungen mit anderen Plattformen hat man so immer im Griff. Erfreulich: Bevor man das Abo bezahlt, kann man die gesamten Funktionen erst einmal zwei Wochen lang testen.

Soundcloud-Userin Michelle Yaneza covered Black Velvet von Alannah Myles:


Unbegrenzt gratis ist das Musikernetzwerk für Konsumenten. Wer einen Google- oder Facebook-Account besitzt, kann sich damit direkt einloggen. Ansonsten muss man sich mit einer E-Mail-Adresse und einem Passwort registrieren, mehr Informationen sind nicht notwendig. Nach erfolgter Anmeldung erscheint eine Liste mit Musikrichtungen, aus denen man unbegrenzt auswählen kann. Danach erscheinen Vorschläge aus den ausgewählten Bereichen, die sich streamen (abspielen) und teilweise auch herunterladen lassen.

Das Prinzip gleicht einer Social-Media-Plattform: Man kann Mitgliedern folgen, die Songs bei Gefallen mit einem «Like» («gefällt mir») versehen oder sie auf die eigene Seite übernehmen und so weiterverbreiten. Auch Kommentare zu den gehörten Liedern sind möglich. Diese werden mit einem Miniaturprofilbild unter der Tonspur wiedergegeben.


Im grossen Soundcloud-Archiv lässt es sich gut stöbern. Es finden sich neben grossen Bands auch viele originelle Musiker, denen nebst einer hohen Qualität auch der Mut zum Risiko und die nötige Kreativität nicht fehlen. Die Seite lädt schnell, die Bedienung ist einfach und das Design gefällig. Zudem fällt die App für Android-Geräte und das iPhone recht funktional aus.

So erstaunt es auch wenig, dass Soundcloud bereits mit beachtlichen Preisen ausgezeichnet wurde. Gründer Alexander Ljung und sein Team wurden am diesjährigen World Economic Forum (WEF) in Davos zum «Technology Pioneer 2013» geadelt. Dazu kam der Preis der Europäischen Kommission als Web-Unternehmer des Jahres. Soundcloud zerstöre den Mythos, dass alle guten Ideen in Silicon Valley begännen, lobte Kommissions-Vizepräsidentin Neelie Kroes beim Amsterdamer Europioneer Award die Berliner Musikplattform, die inzwischen international bekannt ist.

Bose Companion 2 Serie III

Wer Filme, Videoclips und Musik auf dem PC geniessen möchte, benötigt möglichst gute PC-Lautsprecher. Der Hersteller Bose verspricht einen raumfüllenden und naturgetreuen Klang. Die Bauweise des Gehäuses soll dabei tiefere Bässe ermöglichen. Im Paket findet sich alles, was man zur Installation benötigt: Audio-Eingangs- und Lautsprecherkabel sowie das Netzteil. Es dauert nur wenige Minuten, bis der Klang ertönt. Laut-stärkeregelung sowie Kopfhöreranschluss befinden sich am rechten Lautsprecher. Im Gegensatz zu vielen anderen Multimedia-Lautsprechern kann man hier nicht nur den PC verbinden. Am AUX-Port lässt sich zusätzlich eine weitere Audioquelle wie Internet- oder DAB+-Radio, Tablet PC und MP3-Player anschliessen.

Bose Companion 2 Serie III für Fr. 119.90 bei Fust.

Zum Produkt bei Fust

Raccoony’s Gang

Der knuddelige Waschbär Al Raccoony, Boss der gleichnamigen Gang, will nicht mehr nur im Hinterhof einer New Yorker Pizzeria herumhängen. Mit seinen alten Freunden Beau, Rat, Sugar und Nerdy möchte er jetzt spannende Abenteuer erleben. Doch seine Freunde sind auf der ganzen Welt verteilt und warten darauf, aus ihren Labyrinthen befreit zu werden. Ähnlich wie bei Unblock Me muss man Hindernisse verschieben, bis der Ausgang freigelegt ist. Natürlich gibt es eine Ideallösung, die es zu finden gilt. Benötigt man mehr Züge als nötig, gibts keine Pokale. Die Gratis-Variante, die erfreulicherweise werbefrei gehalten wurde, bietet 100 Levels in zwei Welten. Die kostenpflichtige Premium-Variante (für Fr. 2.21 bei Google Play und Fr. 2.– bei iTunes) beinhaltet 500 Levels und fünf Welten.

Kostenpflichtige und Gratis-Variante bei iTunes und Google Play

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Text: Michael Benzing

Foto:
imago stock&people
Veröffentlicht:
Montag 23.09.2013, 00:00 Uhr

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