Auch gut verpackt halten Discs nur begrenzt – erneuern Sie wichtige Datenbackups.

Backups halten nicht ewig

Hardware und Discs haben eine begrenzte Lebensdauer. Schützen Sie sich vor dem Verlust des Speichergedächtnisses.

Wer schon etwas länger einen Computer oder ein Notebook hat, kennt das: Mit der Zeit stapeln sich vor allem CDs, DVDs, neu auch Blu-ray-Discs und Speichersticks mit darauf gespeicherten Fotos, Filmchen und Dokumenten. Noch grössere Datenmengen liegen auf Laufwerken wie klassischen Festplatten und SSDs* (Solid State Drive). Doch irgendwann segnen auch die beliebten Medien für Backups das Zeitliche. Deshalb lohnt es sich, diese nach einer gewissen Zeitspanne auf wertvolle Daten zu überprüfen und diese gegebenenfalls auf einem neuen Medium zu sichern.

Grob gesagt, verhält es sich mit den Speichermedien wie mit einem Blatt Papier: Je häufiger es in die Finger genommen und beschrieben wird, desto mehr nutzt es sich ab. Je besser die Qualität des Papiers, desto länger hält es. Also sollten Sie für Ihre Datenschätze beim Kauf einer Festplatte oder eines SSD nicht auf minderwertige Produkte zurückgreifen. Generell empfiehlt es sich, die wichtigsten Daten nicht nur an einem Ort abzulegen, denn es kann immer passieren, dass ein Speichermedium von der durchschnittlichen Lebensdauer abweicht und den Geist aufgibt.

Haltbarkeit

Am längsten halten Speichermedien, wenn sie nicht extremen Temperaturen oder hoher Luftfeuchtigkeit ausgesetzt und wenig bewegt werden. Ideal ist eine Lagerung bei Raumtemperatur. Bei CDs, DVDs und Blu-ray-Discs empfiehlt sich, sie nicht mit der schnellsten Schreibgeschwindigkeit zu beschriften – auch die Qualität des Brenners spielt punkto Haltbarkeit eine Rolle.

Festplatten haben eine Lebensdauer von zwei bis fünf Jahren. Je mehr Speicherplatz SSDs haben, desto länger halten sie in der Regel – ihre Lebensdauer beträgt zirka 3000 bis 10'000 Schreibzyklen. Bei USB-Sticks, SD-Karten, DVDs und CDs geht man von einer ungefähren Lebensdauer von fünf bis zehn Jahren aus. Letztere sind lichtempfindlich, darum bewahren Sie sie an einem dunklen Ort auf. Bei Blu-ray-Discs geben Hersteller eine geschätzte Lebensdauer von etwa 30 Jahren an.

Simulation mit SSD

Der deutscher Computer-Spezialist, Magnus Deininger, ging von etwa 100'000 Schreibvorgängen aus und stellte eine Hochrechnung über die Lebensdauer von SSDs an. Er ging von einer Dauer-Schreib-Belastung von 6GB/s aus. Das sind ungefähr soviel wie etwa 1500 Fotos pro Sekunde. Eine SSD mit 256 GB Kapazität würde unter dieser Extrembedingung eine Lebensdauer von über einem Jahr erreichen. Jedoch wird kein normaler Nutzer jemals auf diese Belastung kommen. Somit können Otto-Normalnutzer von einer ansehnlichen Lebensdauer ausgehen.

* SSD: Keine beweglichen Teile verbaut, was sie robuster machen soll. Auf eine SSD lässt sich viel schneller zugreifen als auf eine Festplatte. Zum etwa gleichen Preis bekommt man bei Festplatten momentan aber fast das Zwanzigfache an Speicher bei externen Laufwerken.

Bestenliste SSDs und Festplatten von chip.de

Sparsames Zweitdisplay

Das Yotaphone 2 hat auf der Rückseite ein E-Ink-Display (4,7 Zoll). Diese energiesparende Anzeigetechnologie nutzen auch E-Book-Reader. Laut Hersteller hält der Akku rund zwei Tage bei der Nutzung grundlegender Smartphone-Funktionen, die Lesezeit beträgt bis zu 100 Stunden. Das Yotaphone 2 lässt sich über Bluetooth 4.0, NFC, WiFi und Micro-USB 2.0 verbinden. Das 5 Zoll grosse Amoled-Farbdisplay mit Full-HD-Auflösung ist mit bruch- und kratzfestem Gorillaglas verkleidet. Die Kamera auf der Rückseite fotografiert mit bis zu 8, die Frontkamera mit bis zu 2,1 Megapixeln Auflösung.

Das Yotaphone 2 mit 32 GB Speicher ist in Schwarz für 595 Franken bei Microspot.ch erhältlich.

Zum Produkt bei Microspot.ch

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Annina Striebel

Redaktorin

Foto:
Alamy, zVg
Veröffentlicht:
Montag 09.03.2015, 17:04 Uhr

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