Sprachkurse per App – wie Duolingo – oder im Web sind eine praktische Sache für Disziplinierte.

Fremdsprachen lernen im Web

Wer die nötige Selbstdisziplin hat, kann Sprachen auch im Netz lernen – und zwar, wann er will und wo er will. Wir stellen drei unterschiedliche Anbieter vor.

Nicht jeder kann zu fixen Zeiten Sprachkurse besuchen oder hat das Geld dafür. Abhilfe schaffen kostenlose Sprachlernangebote im Web. Wir stellen Ihnen drei vor.

Üben, üben, üben!

Duolingo wurde von Severin Hacker und seinem Doktorvater Luis von Ahn gegründet. Der Sprachlerndienst im Web und als App baut auf die Mitarbeit von Nutzern. Freiwillige übersetzen Artikel und alle Nutzer können alternative Übersetzungsvorschläge machen oder diskutieren. Duolingo eignet sich für Lernende, die nicht komplett bei null anfangen, ist aber dennoch einsteiger-freundlich. Für Deutschsprachige gibt es die Sprachen Englisch, Französisch und Spanisch. Können Sie gut Englisch, empfiehlt es sich, die englischsprachige Version von Duolingo zu nutzen, so stehen 21 Sprachen zur Wahl. Davon sind 13 lernbereit. Die restlichen acht sind noch in Vorbereitung (Stand bei Redaktionsschluss). Duolingo stellt schriftliche Übersetzungsaufgaben, diktiert, lässt nachsprechen und Mündliches in Schriftliches übersetzen. Man muss sich nicht registrieren, jedoch wird der Lernfortschritt dann nicht gespeichert.

Die App gibt es für Android, iOS und Windows Phone. Wenn Sie die Unterrichtssprache auf Englisch festlegen, können Sie zwischen mehr Fremdsprachen wählen.

Althergebrachte Methode

Multilingual.de wird vom Sprachreisen-Vermittler Sprachdirekt betrieben. Hier können Sie auf konventionelle Art schriftlich Englisch, Spanisch, Französisch und Italienisch lernen. Die Sprachen sind gegliedert in Vokabeln, Grammatik und Verben. Es gibt Übungen und eine Rubrik «Lustiges». Unter «Tutoriales» werden sprachliche Besonderheiten aufgegriffen. Sie können Ihren Fortschritt mit einem Multiple-Choice-Test online prüfen. Für Multilingual.de benötigen Sie kein Nutzerprofil.

Sprechen Sie miteinander

Babelyou setzt mit seinem Sprachlernangebot auf Interaktion per Sprach-Videochat und Sprachlernvideos mit Alltagssituationen und Übungen (zu Wochentagen, Uhrzeit etc.). Meist ist das Sprachniveau des jeweiligen Chatraumes angegeben und Nutzer können selbst einen eröffnen. Für den Videochat muss man sich registrieren, für die Sprachlernvideos nicht. Kostenpflichtig ist nur der Onlinesprachkurs Deutsch für Fremdsprachige.

Hier können Sie bei Duolingo Ihre Zielsprache wählen – gewisse Fremdsprachen gibt es nur mit Englisch als Grundsprache (siehe Auswahlmenü)

Bluetooth-Box

Der «SoundLink Mini Bluetooth Speaker II» von Bose lässt sich drahtlos mit Bluetooth-fähigen Musikquellen verbinden. Er hat ausserdem einen Aux-Eingang sowie einen Micro-USB-Anschluss. Er misst 18x5,8x5,1 Zentimeter und wiegt 670 Gramm. Dank eingebauter Mikrofone lässt sich der Mini-Lautsprecher auch als Freisprechanlage für das Smartphone nutzen. Er hat eine kabellose Reichweite von bis zu neun Metern und läuft im Akkubetrieb bis zu zehn Stunden (abhängig von der Lautstärke und dem Bassanteil). Ein USB-Kabel, ein Ladegerät und eine Ladeschale sind im Lieferumfang enthalten.

Der «SoundLink Mini Bluetooth Speaker II» von Bose ist in Schwarz für Fr. 218.90 bei Microspot.ch erhältlich.

Zum Produkt bei Microspot.ch

Für Besserwisser

In der App «QuizUp» treten Sie gegen Gegner aus aller Welt an und beantworten Quizfragen zu unterschiedlichsten Themen. Sie können sich via Google- oder Facebook-Konto anmelden. Zu Beginn müssen Sie mindestens drei Wissenskategorien angeben, die Sie interessieren. Das Repertoire können sie laufend erweitern, auch mit Kuriosem wie der «Nonsense»-Kategorie. Erfreulicherweise lassen sich in der App Privatsphäre-Einstellungen für das Spielerprofil vornehmen und Chat- sowie andere Anfragen deaktivieren. Wer will, kann zu anderen Nutzern Kontakt aufnehmen und chatten.

«QuizUp» ist kostenlos für Android, iOS, Windows sowie über den Amazon-App-Store erhältlich.

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Annina Striebel

Redaktorin

Foto:
Getty Images, zVg
Veröffentlicht:
Montag 24.08.2015, 17:01 Uhr

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