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Startklar: Endlich ein Kompakt-SUV

Aufbruch Der Eclipse Cross soll Mitsubishi bei uns wieder nach vorne bringen.

Gefahren von Andreas Faust, Autojournalist

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Kaum ein Autohersteller, der in den letzten Jahren nicht sein Modellprogramm gewaltig ausgebaut hätte – vor allem mit SUVs in allen Grössenklassen. Aber Mitsubishi legte eher den Rückwärtsgang ein. Das Mittelklasse-Modell Lancer wurde abverkauft, der Kleinwagen Colt eingestellt. Vans oder Kombis fehlen schon lange im Programm. Allein der Plug-in-Hybrid Outlander PHEV brachte ein wenig Aufbruchstimmung.

Aber jetzt denkt der japanische Autobauer auch wieder an Europa. Drei neue Modelle sollen in den kommenden Jahren lanciert werden – natürlich alles SUVs.

Variabler Laderaum

Den Anfang macht der Eclipse Cross im Kompaktformat. Ein bisschen dynamischer wirkt er als die letzten Mitsubishis, fast schon keilförmig. Woran ich mich aber nie werde gewöhnen können, das sind die Querspangen in der Heckscheibe, die immer das Rückspiegelbild stören. Endlich weiss ich jetzt aber, warum sie eingebaut werden: weil sich so die Heckklappe weiter auswölben lässt für mehr Ladevolumen. Eine Scheibe könnte man ja nicht knicken – daher die Strebe. Zwischen 359 und 1159 Liter fasst das Heck so, je nachdem, wo man die um 20 Zentimeter längs verschiebbare Rückbank positioniert oder ob man die Lehnen umklappt.

Das Platzangebot überzeugt mich, aber gegenüber seinem Äusseren wirkt der Eclipse Cross innen dann leider doch ein wenig konventionell. Obwohl er ein paar neue Ideen bietet: Statt eines integrierten Navis gibt es eine Handyhalterung, um entsprechende Apps nutzen zu können. Die bieten zwar aktuellere Daten als die eingebauten Systeme, aber im Ausland könnte das teuer werden. Den kleinen Infotainment-Monitor bedient man mit minimaler Ablenkung per Touchpad – wie den Mauszeiger beim Laptop.

Allradantrieb ist optional

Zum Marktstart gibt es den Fünfplätzer nur mit einem neu entwickelten 1,5-Liter-Turbobenziner mit 163 PS; Allradantrieb ist optional. Überrascht hat mich das dabei mitgelieferte stufenlose CVT-Getriebe, das erstaunlich leise bleibt und sich mit sieben simulierten Stufen wie eine normale Automatik schalten lässt. Der 4 × 4 bringt natürlich mehr Gewicht und Reibung ins Auto; deshalb ist die frontgetriebene Version die sparsamere.

Im Laufe des nächsten Jahres wird das Angebot ergänzt durch einen 2,2-Liter-Turbodiesel mit fein abgestufter Achtgang-Automatik, der aber deutlich teurer sein dürfte als der Basis-Eclipse. Zu einem möglichen Plug-in-Hybrid­antrieb für den Fünftürer mag sich Mitsubishi noch nicht äussern. Zuerst will die Marke in Europa wieder in Fahrt kommen.

Zusammenfassung

Mitsubishi Eclipse Cross

Platzangebot ★★★★
Komfort ★★★★
Kosten/Nutzen ★★★★★

Motor und Antrieb

  • 4-Zylinder-Turbobenziner
  • 1,5 Liter, 120 kW/163 PS,
  • manuelles Sechsgang-Getriebe, Frontantrieb


Verbrauch und CO2

  • 6.6 l/100 km, 151 g/km CO2
  • Euro 6, Energieetikette F


Preis
ab 23'999 Franken

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zVg
Veröffentlicht:
Dienstag 26.12.2017, 09:00 Uhr

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