Fernseh schauen als Erlebnis: Der richtige Bildschirm machts möglich – seine Attribute sind zahlreich, aber nicht immer verständlich.

Licht ins TV-Fachchinesisch

Wer heute einen Fernseher mit guter Bildqualität kaufen will, sieht sich mit neuen Fachbegriffen konfrontiert. Eine Orientierungshilfe.

Es reicht nicht, dass die meisten Ausdrücke, die die Eigenschaften eines TV-Gerätes umschreiben, englisch sind. Nein, in den allermeisten Fällen werden sie auch noch abgekürzt.

OLED: Dünner als dünn

OLED steht für «Organic Light Emitting Diode». Mit dieser Technologie entfällt ein zusätzliches Hinterleuchten des Displays, denn die bildgebende Schicht leuchtet selber, wenn sie unter Strom gesetzt wird. Ein OLED-Display zeichnet sich durch hohe Farbbrillanz und schnelle Schaltzeiten aus. OLED-Fernseher verbrauchen wesentlich weniger Energie als etwa ein LCD-TV (Liquid Christal Display), der zusätzlich beleuchtet werden muss, und kann wesentlich dünner gebaut werden – so dünn, dass er bis zu einem gewissen Grad biegsam ist. Samsung und LG haben bereits flexible TV-Modelle produziert, die sich auf flach oder gebogen einstellen lassen. Sie laufen unter der Bezeichnung «flexible» – dies im Gegensatz zu den fix geschwungenen «Curved-TVs».

HDR: Die Helligkeit bringts

High Dynamic Range (HDR) kann mit «grosser Kontrastbereich» umschrieben werden. Diese Eigenschaft bescheinigt einem Fernseher eine grosse Breite an Farbschattierungen. Das Bild kommt der Wirklichkeit sehr nahe – Schwarz erscheint tatsächlich schwarz. Modelle mit dieser Spezifikation sind sehr lichtstark. Sie stellen Innen- und Aussenszenen sehr realistisch dar. In Zahlen ausgedrückt hat die Mehrheit der Fernseher heute einen Luminanzwert (Mass für die Helligkeit der einzelnen Bildpunkte) von 400 bis 750 nits (Leuchtdichte), ein HDR-Fernseher hat um 1000 nits.

4K und UHD: Für die Grossen

4K steht für eine vierfache High-Definition-Auflösung, das heisst in etwa 4096 x 2304 statt 1920 x 1080 Pixel. Manchmal wird «4K» auch als Synonym für UHD verwendet (Ultra High Definition). Bildschirme mit diesem Prädikat haben eine Auflösung von 3840 x 2160 Pixel. Bei einem Fernseher unter 32 Zoll Bildschirmdiagonale mag eine vierfache HD-Auflösung dem menschlichen Auge noch nicht auffallen. Je grösser der Fernseher jedoch ist, desto deutlicher wird die höhere Auflösung. Sollten Sie sich also überlegen, ein 4-K-TV-Modell anzuschaffen, lohnt sich dies eigentlich erst ab einer Diagonale von etwa 55 Zoll (140 Zentimeter). Dazu muss allerdings erst einmal Platz vorhanden sein. Schauen Sie sich erst Ausstellungsmodelle an und vergleichen Sie, ob sich die höhere Auflösung für Sie rechnet.

UHD/4K Upscaling

Noch gibt es nicht viele TV-Inhalte in vierfacher HD-Auflösung. Damit die bewegten Bilder das Display eines 4K-Fernsehers dennoch ausfüllen, gibt es die Upscaling-Funktion. Der Fernseher skaliert die Bilder laufend in eine höhere Auflösung. Inzwischen funktioniert das dazurechnen zusätzlicher Pixel nicht schlecht. Dennoch reicht die Qualität eines TV-Bildes in Full HD nicht an eines heran, das die höhere Auflösung im Originalzustand hat.

Ambilight

Philips prägte für seine Ferrnseher den Begriff Ambilight. Der Ausdruck kann sowohl für eine atmosphärische Beleuchtung auf der Rückseite des TVs als auch für Sensoren, die die Helligkeit der Umgebung messen, stehen. Messen die Sensoren eine helle Umgebung, so wird das Fernsehbild heller dargestellt. In dunklen Räumen geht die Helligkeit entsprechend zurück. Die Beleuchtung von Fernsehern mit Ambilight passt sich laut Herstellern dem TV-Inhalt in der Farbe an.

Im Kleinformat

Canons kompakter Fotodrucker «SELPHY CP1000» kann via USB-2.0-Anschluss sowie ab einer SD- oder CF-Karte drucken. Dank eines 2,7-Zoll-LCD-Farbmonitors haben Sie die Übersicht über den Druckvorgang und können über Tasten direkt am Gerät Einstellungen anpassen. Der «SELPHY CP1000» kann unterschiedliche Formate von 10 x 15 cm (Postkarte) bis hin zur Kreditkartengrösse und kleiner drucken – sowohl auf Fotopapier als auch auf Stickerbogen (für Thermosublimationsdruck). Für die Postkartengrösse benötigt er etwa 47 Sekunden.

Der «SELPHY CP1000» von Canon ist für Fr. 99.90 bei Fust erhältlich.

Entwirren

Im Spiel «Interlocked» müssen Sie ineinandergesteckte 3-D-Puzzleteile auseinandernehmen. Sie können das Ausgangsgebilde drehen, um einen Überblick zu bekommen. Das Programm beginnt mit einem kleinen Tutorial, doch schon im ersten von vier Kapiteln wird es knifflig. Jedes Kapitel beinhaltet neun Levels, die jeweils erst mit der Lösung freigeschaltet werden. Das Knobelspiel ist ein netter kurzweiliger Zeitvertreib. Einzig die Werbeeinblendungen mögen etwas stören. Am Smartphone lassen sich die einzelnen Puzzleteile aufgrund des kleinen Displays nicht immer ganz einwandfrei in die gewünschte Richtung ziehen. Die Musik und Spieltöne lassen sich deaktivieren.

«Interlocked» von Armor Games gibt es gratis für Android und für Fr. 1.– für iOS.

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Annina Striebel

Redaktorin

Foto:
Alamy, zVg
Veröffentlicht:
Donnerstag 17.03.2016, 12:00 Uhr

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