Schwierige Sichtverhältnisse in den frühen Abendstunden, in der Nacht und in der Morgendämmerung.

Machen Sie sich besser sichtbar!

Solange der Herbst mit milden Temperaturen am Wochenende zu Ausflügen verlockt, denkt kaum jemand daran, sich auf den Winter vorzubereiten. Ein Wetterwechsel kann jedoch schnell einmal zu prekären Strassenverhältnissen führen. Bereits jetzt sind die Berufspendler morgens und abends im Dunkeln unterwegs. Hinzu kommen in diesen Monaten häufig Nebel, Feuchtigkeit und das umherwirbelnde Herbstlaub, welche die Strassen unsicher machen. Daher ist es jetzt besonders wichtig, gut zu sehen – und gesehen zu werden.

Prüfen Sie also, ob die Lichtanlage Ihres Fahrzeugs – egal, ob Auto, Töff oder Velo – in Ordnung ist. Wichtig: Das seit Anfang Jahr in der Schweiz für alle Motorfahrzeuge obligatorische Tagfahrlicht reicht in der dunklen Jahreszeit nicht immer aus: Ebenso wie in Tunneln muss auch in der Dämmerung oder bei schlechten Wetterbedingungen nach wie vor stets das Abblendlicht eingeschaltet werden. In diesen Situationen sind Tagfahrleuchten erstens zu schwach, und zweitens strahlen sie nur nach vorne aus. Kontrollieren Sie bei dieser Gelegenheit auch die Scheibenwischer, ersetzen Sie von Staub und Insektenresten des Sommers abgenutzte Wischerblätter und füllen Sie die Scheibenwaschanlage mit frostsicherem Reiniger.

Zweiradfahrer und Fussgänger, deren schmale Silhouette ohnehin schwieriger auszumachen ist, sollten sich mit heller oder noch besser mit reflektierender Kleidung ausstatten, wenn Sie in der Dämmerung und im Dunkeln auf der Strasse unterwegs sind. Denn der Effekt ist frappant: Mit dunkler Kleidung ist man bei schlechter Sicht erst aus 25 bis 30 Metern Entfernung zu sehen – schon bei Tempo 50 zu knapp für einen Autolenker, um rechtzeitig anzuhalten. Helle Kleidung erhöht die Sichtbarkeit bereits auf 40 bis 50 Meter, reflektierende Textilien sind dagegen schon auf 130 bis 160 Meter wahrnehmbar. Eine Warnweste, die in vielen Ländern inzwischen zur obligatorischen Ausrüstung für Autos und Motorräder gehört, sorgt darum nicht nur bei einer Panne dafür, dass man von den anderen Verkehrsteilnehmern frühzeitig – sprich rechtzeitig – wahrgenommen wird.

Pneuwechsel: Der kleine Unterschied

Winterpneus bieten bei Kälte besseren Grip.

Winterpneus bieten bei Kälte besseren Grip.
Winterpneus bieten bei Kälte besseren Grip.

Wer mit dem Pneuwechsel bis zum ersten Schnee wartet, fährt riskant: Bereits bei Temperaturen unter sieben Grad ist der Sommerreifen gegenüber dem Winterpneu im Nachteil – der Bremsweg wird länger. Für die Reifen werden unterschiedliche Gummi-Mischungen verwendet: Sommerpneus müssen bei Hitze genug Festigkeit behalten, Winterreifen sollen dagegen bei Kälte elastisch bleiben.

Experten empfehlen daher die Umrüstung im Oktober. Dann sind auch die Wartezeiten bei Pneuhändlern und Garagisten noch nicht so lang. Wer Reifen vom vergangenen Winter wieder montieren will, muss beachten, dass für sicheres Fortkommen auf verschneiter Fahrbahn mindestens vier Millimeter
Profiltiefe erforderlich sind.

Laut TCS-Winterreifentest 2014 sehr empfehlenswert: Firestone Winterhawk 3, bei Bau + Hobby, Fr. 89.95 (185/60 R 15 88 T)

Lesen Sie den Ratgeber Fuhrpark
Mehr Informationen über die Sichtbarkeit im Verkehr
TCS Winterreifentest 2014

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Martin Winkel

Redaktor

Foto:
zVg
Veröffentlicht:
Montag 06.10.2014, 07:55 Uhr

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