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1975 an der IFA: Kunstkopf-Stereophonie im Helm-Look.

2013 – Prototyp: 4K OLED TV von LG mit 77 Zoll Diagonale

2013 – Portabler DJ-Controller mit integrierten Boxen von Philips und Armin van Buuren

2013 – Powertrekk – ein mobiles Ladegerät

2013 – Powertrekk – das mobile Ladegerät funktioniert mit Power-Puck und Wasser.

2013 – Sony Kameralinsen für ans Smartphone

2013 – Samsung Galaxy Note (10.1 Zoll) 2014 Edition

2013 – Samsung Timeless S9, 85 Zoll, 4K

2013 – Sony Shake-5-Soundsystem mit Bluetooth-NFC-Technologie

2013 – Intelligente Headsets führen Menschen im Zusammenspiel mit Apps

Die IFA – Raum für Meilensteine

89 Jahre hat die Internationale Funkausstellung (IFA) in Berlin auf dem Buckel – aber sie sieht noch kein bisschen alt aus. 

Samsung Timeless S9, 85 Zoll, 4K

Samsung Timeless S9, 85 Zoll, 4K
Samsung Timeless S9, 85 Zoll, 4K

Hoch aufgelöst und riesig:
Fernsehen in einer neuen Dimension
4K-Fernseher mit Ultra-HD-Auflösung sind am Kommen. 4K steht für die vierfache Pixelzahl (3840 x 2160 Pixel) einer HD-Auflösung (auch unter «4K» läuft eine Auflösung von 4096 x 2304 Pixel). Mit 85 Zoll (2,15 Meter) Diagonale ist der Samsung Timeless TV der Serie 9 ein gigantisch grosses 4K-Modell. Das Gerät beinhaltet Gesten- und Sprachsteuerung, Wlan und viele weitere Funktionen. Es wiegt mit seinem Standfuss stolze 144 Kilogramm. Samsungs Preis liegt bei zirka 40'000 US-Dollar.

Mein Fazit: Der 85-Zoll-4K-TV von Samsung ist zwar fantastisch, passt aber leider von denDimensionen her nicht in meine Wohnung und erst recht nicht in mein Budget.


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    Portabel:
    DJ-Soundsystem
    «Wenn die Polizei kommt, bist du schnell weg mit deinem Gerät.» Dies sagte der holländische Trance-DJ Armin van Buuren mit einem Augenzwinkern den anwesenden Journalisten an der IFA. Van Buuren entwickelte mit Philips ein portables DJ-Soundsystem mit integrierten Boxen (M1X-DJ-Soundsystem). Es sei extra leicht, damit man es auch an den Strand mitnehmen könne, erklärt er. Als Musikquelle kann man iPod, iPhone oder iPad auf das DJ-Set stecken. Es soll ein Mischpult für Einsteiger sein und hat Funktionen wie Regler für Tempo, zwei Turntables, einen Sink-Button, Equalizing und mehr. Die integrierten Boxen haben 80 Watt Ausgangsleistung. Es soll im November 2013 für etwa 400 Euro auf den europäischen Markt kommen.

    Mein Fazit: Ich werde mir mit grosser Wahrscheinlichkeit das mobile DJ-Pult zutun, wenn es  rauskommt – van Buuren hat mich überzeugt.

    Prototyp: 4K OLED TV von LG mit 77 Zoll Diagonale

    Prototyp: 4K OLED TV von LG mit 77 Zoll Diagonale
    Prototyp: 4K OLED TV von LG mit 77 Zoll Diagonale

    Ein neuer Trend:
    Gekrümmt und gross

    Ein neuer TV-Trend sind gebogene (curved) Fernseher. Die Krümmung des Bildschirms soll für mehr Tiefe sorgen (ohne 3-D-Effekt). Auch Curved-Modelle haben bereits eine 4K-Auflösung – wie etwa der 77-Zoll-TV von LG mit einem OLED-Display. OLED steht für organische Leuchtdioden – wegen der geringeren Leucht- und Stromdichte kann das Bildschirmmaterial dünner und flexibler verarbeitet werden. Durch die Krümmung halten die Dioden allerdings noch nicht so lange wie herkömmliche Dioden (anorganische). Der LG-Fernseher ist ein Prototyp, sein Markteintritt und Preis noch unbekannt.

    Mein Fazit: Das mit der zusätzlichen Tiefe des Bildes stimmt. Der Effekt schwächt sich etwas ab, wenn man nicht vor der Mitte des Geräts steht.

    Sony Kameralinsen für ans Smartphone

    Sony Kameralinsen für ans Smartphone
    Sony Kameralinsen für ans Smartphone


    Smartphone wird Kamera:
    Fotoapparat? Überflüssig!
    Sony stellt zwei Kameralinsen fürs Smartphone vor (Cybershot DSC-QX10 und DSC-QX100). Es gibt sie mit einer Auflösung von ungefähr 20,2 ?Megapixeln (Brennweite: 28–100 mm) und 18,2 Megapixeln (Brennweite: 25–250 mm). Man kann die Linsen am neuen Xperia Z1 oder an anderen Android- oder iOS-Smartphones einsetzen. Es braucht einen Adapter. Voraussichtlich kommen sie Ende September 2013 auf den europäischen Markt. Die QX10 für zirka 199 Euro, die QX100 für etwa 449 Euro.

    Mein Fazit: Ein tolles, etwas kostspieliges Gadget für Leute, die ein Smartphone haben. So muss man keine Kamera mehr mitschleppen, weil in den meisten Fällen Smartphone und Linse für private Fotos reichen.

    Intelligente Headsets führen Menschen im Zusammenspiel mit Apps

    Intelligente Headsets führen Menschen im Zusammenspiel mit Apps
    Intelligente Headsets führen Menschen im Zusammenspiel mit Apps

    Intelligente Headsets:
    Den Stadtführer im Ohr 
    GN Store Nord entwickelt intelligente Headsets, die ihren Trägern einen auditiven Stadtrundgang – vorerst durch Kopenhagen – oder Gaming unterwegs und mehr ermöglichen. Gekoppelt an eine App, kann das 3-D-Sound-Headset per Knopfdruck am Hörer aktiviert werden und dem Träger erzählen, was sich in seiner Umgebung befindet. Das soll auch Benutzer mit einer Sehbehinderung ansprechen. Die Programme werden, gemäss den Herstellern, stetig weiterentwickelt. Hierzu können sich auch freie Entwickler miteinklinken. Ein Preis und Markteintritt sind noch nicht bekannt.

    Mein Fazit: Das wird sicherlich noch spannend – je mehr die Apps für das Headset ausgebaut werden. Diese Entwicklung lohnt es sich mitzuverfolgen.


    Strom unterwegs:
    Ladegerät (Video englisch)

    Ein Mobiles Ladegerät, das Strom aus Wasser erzeugt von My FC (Schweden):
    Das Powertrekk besteht aus einem oberen und unteren Teil. Der grüne obere Teil ist eine Kraftstoffzelle, die auch separat als Batterie genutzt werden kann. Man kann sie per USB aufladen oder mit dem Untersatz mit Puck und Wasser. Der Puck ist der Kraftstoff. Im Untersatz wird Wasserstoff generiert. Funktioniert mit Geräten, die auf USB-Standard basieren, unabhängig vom Wetter, gleichzeitig Brennstoffelement und Ladegerät, wiegt 246 Gramm und kostet 199 Euro.
    Mein Fazit: So etwas ist praktisch, wenn man länger von der Zivilisation abgeschnitten ist – etwa beim Zelten.

    Sony Shake-5-Soundsystem mit Bluetooth-NFC-Technologie

    Sony Shake-5-Soundsystem mit Bluetooth-NFC-Technologie
    Sony Shake-5-Soundsystem mit Bluetooth-NFC-Technologie

    Disco im Wohnzimmer:
    Boxen mit Bluetooth
    Inzwischen gibt es nicht nur NFC-fähige Lautsprecherboxen im Miniformat. Grosse Modelle liegen im Trend, die sowohl als Soundsystem für den Fernseher als auch als Stereoanlage dienen. Leistungsstark sind beispielsweise das NFC-Bluetooth-Lautsprechersystem Shake-5 von Sony mit 2400 Watt Leistung. Die Boxen haben einen integrierten Lichteffekt und es lassen sich eine Handvoll DJ-Effekte (Flanger, Isolator, Sound Flash und Phaser) auf die Musik anwenden. Die NFC-Verbindung per One Touch funktioniert so: Eine Berührung mit dem NFC-Gerät (Smartphone, MP3-Player) auf dem NFC-Feld an der Box sollte reichen und der Ton wird übertragen. Ausserdem kann man Musik auch von einem USB-Stick abspielen. Shake-5 sollte ab September 2013 auf dem europäischen Markt für zirka 800 Euro erhältlich sein.Mein Fazit: Diese Boxen sind eine Überlegung wert. Allerdings könnte der nachbarschaftliche Frieden darunter leiden.

    Samsung Galaxy Note (10.1 Zoll) 2014 Edition

    Samsung Galaxy Note (10.1 Zoll) 2014 Edition
    Samsung Galaxy Note (10.1 Zoll) 2014 Edition

    Mobil und stark:
    Leistungsfähiges Tablet
    Die Tablets werden immer Leistungsfähiger. Samsung präsentiert an der IFA das Galaxy Note (10.1) 2014 Edition. Es hat eine beeindruckende Auflösung von 2560 x 1600 Pixeln. Das Gerät hat einen Arbeitsspeicher von 3072 Megabyte und einen Quad- oder Octa-Core-Prozessor. Es läuft mit Android und wiegt 535 Gramm. Es soll ab Ende September ab einem Preis von 599 Euro verfügbar sein.

    Mein Fazit: Das Tablet übertrifft bezüglich Auflösung und Leistung schon gewisse ältere Notebooks – beeindruckend.

    1924 fand die IFA – damals noch die Grosse Deutsche Funkausstellung – zum ersten Mal im Haus der Funkindustrie statt. 242 Aussteller und 180?000 Besucher nahmen teil.

    1928 durften die Besucher einen der ersten Fernseher bestaunen, einen grossen Holzkasten mit einem vier Mal vier Zentimeter kleinen Bild.

    1930 eröffnete der Physiker Albert Einstein die siebte Ausgabe der Funkausstellung mit folgenden Worten: «Verehrte An- und Abwesende, wenn Ihr den Rundfunk höret, so denkt auch daran, wie die Menschen in den Besitz dieses wunderbaren Werkzeuges der Mitteilung gekommen sind.» Den Technikern sei es zu verdanken, dass die Demokratie Einzug gehalten habe, denn sie ermöglichten, dass die Kultur nicht nur privilegierte Menschen erreiche.

    Wie wir heute wissen, wurden die technischen Errungenschaften nicht nur zum Guten genutzt. Nur drei Jahre später liess Hitlers Propagandaminister Göbbels den Funkempfänger für jedermann entwickeln. Damit  nun auch das Fussvolk die nationalsozialistische Propaganda zu Hause empfange.

    Zwischen 1940 und 1949 setzte die Funkausstellung wegen des Zweiten Weltkriegs und dessen Folgen aus. Sie fand nach 1950 neben Berlin auch in Düsseldorf, Frankfurt am Main und Stuttgart statt. 1967 gab der damalige deutsche Bundesaussenminister Willy Brandt an der Funkausstellung den Startschuss zum Farbfernsehen – per Knopfdruck. Durch eine Panne wurde der Bildschirm bereits vor dem Knopfdruck bunt.

    Seit 1971 findet die IFA in Berlin statt. Dem Radio und Fernsehen sind viele technische Neuerungen gefolgt, die auf der IFA eine Plattform fanden. 2013 beehrten, laut IFA, rund 240?000 Besucher und 1500 internationale Aussteller die Messe.

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    Annina Striebel

    Redaktorin

    Foto:
    zVg, Annina Striebel
    Veröffentlicht:
    Dienstag 17.09.2013, 20:30 Uhr

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