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Hat Spass an grossen Maschinen: die angehende Bio-Landwirtin Doris Martinali.

Doris Martinali (15), Bio-Landwirtin in Ausbildung

Moritz Zschunke (21), im 2. Bio-Lehrjahr am Strickhof

Dustin Grünig (17), im 2. Bio-Lehrjahr am Strickhof

Doris mit ihrer Familie (rechts) auf dem Berghof im Tessin.

Traumjob: Die neuen Bio-Bauern

In Ausbildung Was bewegt junge Menschen dazu, Bio-Landwirtin, Bio-Landwirt zu werden? Und was braucht es dazu? Um Antworten zu erhalten, sind wir für Sie aufs Feld hinaus.

Seit sie drei Jahre alt ist, redet Doris Martinali davon, Landwirtin zu werden, wenn sie mal gross ist. Ihr Wunschtraum: eine Herde von behornten Kühen, die sich selbstverständlich frei im Laufstall und auf der Weide bewegen können. Heute ist die 15-Jährige mit der zierlichen Statur und dem starken Willen bereits im zweiten Lehrjahr zur Landwirtin. Und zwar mit Fokus auf die biologische Landwirtschaft. Warum diese Berufswahl? «Ich bin in Largario im Tessiner Bleniotal aufgewachsen, in einem Bergbetrieb. Und ich mache diese Ausbildung, weil ich den Hof meiner Eltern in Richtung Bio voranbringen will», erklärt sich Doris. Dieser Ansatz entspreche ihrer Auffassung von biologischer Vielfalt: «Ich bin gegen chemische Behandlung, es gibt schon genug Umweltverschmutzung. In der Berufsschule lerne ich, wie man Pflanzen wunderbar ohne Chemie anbauen kann.»

Theorie büffeln gehört auch zur Ausbildung: Doris, Moritz (links) und Dustin lauschen dem Pflanzenkunde-Lehrer Markus Bopp.

Theorie büffeln gehört auch zur Ausbildung: Doris, Moritz (links) und Dustin lauschen dem Pflanzenkunde-Lehrer Markus Bopp.
http://www.coopzeitung.ch/Traumjob_+Die+neuen+Bio_Bauern Theorie büffeln gehört auch zur Ausbildung: Doris, Moritz (links) und Dustin lauschen dem Pflanzenkunde-Lehrer Markus Bopp.

So jung das Elternhaus verlassen 

Für die Spezialisierung auf Bio wählte Doris den «Strickhof», das Kompetenzzentrum für Bildung und Dienstleistungen in Land- und Ernährungswirtschaft im Kanton Zürich. Mit der Sprache hat die Tessinerin kein Problem, denn ihre Mutter ist Deutschschweizerin. Trotzdem ist es ungewöhnlich, dass ein Mädchen bereits so jung das Elternhaus verlässt. «Natürlich fehlen mir meine Eltern, meine Schwester, meine Freunde und die Berge, und ich fahre liebend gern nach Hause», gibt Doris zu. «Aber ich habe ein Ziel. Und wenn ich Opfer bringen muss, um es zu erreichen, tue ich das.» Mit Erfolg: Seit sie in der Lehre sei, lasse ihr Vater sie zu Hause sogar alleine arbeiten. «Ich bin stolz, dass er so grosses Vertrauen in mich hat.»

Während der dreijährigen Lehrzeit arbeitet Doris abwechselnd auf drei verschiedenen Lehrhöfen, und ein bis zwei Tage pro Woche geht sie in die Berufsschule. Für das erste und dritte Lehrjahr hat sie sich für die Arbeit auf einem Bio-Hof entschieden. Das aktuelle, zweite verbringt sie auf einem konventionellen Hof – auf dem Betrieb «Im Trügli» von Marianne und Hans Räss im zürcherischen Benken –, um mal etwas anderes kennenzulernen. Zu diesem anderen gehören etwa ein vollautomatisierter Stall für 65 Milchkühe, 350 Mastschweine, 100 Legehennen, Äcker mit Zuckerrüben und Kartoffeln und demnächst der Anbau von Goji-, Aronia- und anderen Beeren. «Dieser Betrieb gefällt mir, weil sie sich etwas einfallen lassen», so Doris. «Jede Generation hat etwas Neues ausprobiert, und sie wirtschaften, wie ich es zu Hause nicht könnte. Als Arbeitgeber achten sie zudem darauf, dass ich und der zweite Auszubildende uns wohlfühlen und wir etwas lernen».

  • Doris prüft mit ihrem Lehrmeister Hans Räss die Qualität der angebauten Goji-Beeren.
  • Die Kartoffelernte ist ein hartes Stück Arbeit, bei dem die Bauern alle verfügbaren Arbeitskräfte benötigen. Auch Doris und der andere Auszubildende Marco müssen anpacken.
  • Diese Kartoffel ist ja riesig! Genau wie aus ihr werden alle «Herdöpfu» später zu Pommes frites weiterverabreitet. 
  • Auf dem Lehrbetrieb der Räss-Familie gibt es auch Weintrauben. Hier lernt Doris, reife von unreifen Früchten zu unterscheiden.
  • Das Fahren mit dem Traktor hat die junge Auszubildende bereits drauf. Hier wird die sogenannte «Kreiselegge» angehängt. Dieses Ackergerät verfeinert die Bodenkrume und bereitet sie für die Aussaat vor.
  • Ein bisschen stolz ist sie schon, wenn Doris mit dem Traktor herumkurven darf. Auch wenn sie den Sitz immer ein wenig vorschieben muss.
  • Auch eine Verschnaufpause muss manchmal sein!
  • Für das Titelbild der Coopzeitung stellt sich Doris mit einem Kälbchen gerne in Pose. Wobei das Tier einfach nicht genug von der Milch kriegen kann.
  • Zusammen mit ihrer Lehrfamilie sitzt Doris am Tisch – sowohl beim Mittag-, als auch beim Abendessen. Heute gibt’s Ratatoille mit Hörnli. Mmmmh!
  • Der Lehrbetrieb, auf dem Doris das Bauernsein erlernt, hat viel zu bieten. So werden auch Schweine gezüchtet.
  • Ein treuer Begleiter des Bauernhofs ist Katze «Blacky», die immer wieder auch mal ein paar Streicheleinheiten braucht.
  • Glückliche Hühner: Die Hühner dürfen auf dem Bauernhof im Obstgarten frei herumlaufen.
  • Wow! Die Zuckerrüben sind ja riesig und superschwer!
 

Die Signale stehen auf Bio

Etwas lernen wollen auch Dustin Grünig (17) und Moritz Zschunke (21), die mit Doris im «Strickhof» zur Schule gehen. «Ich bin auf einem kleinen Bauernhof aufgewachsen, die Zukunft ist also ungewiss», sagt zum Beispiel der aus Bichelsee TG stammende Dustin, «aber die Ausbildung in biologischer Landwirtschaft eröffnet mir neue Chancen. Auch in der Agrarpolitik stehen die Signale auf Bio.» Bei Moritz verhält es sich anders. Sein Vater Amadeus ist Gründer der zürcherischen Bio-Saatgut-Herstellerin Sativa Rheinau. «Meine Eltern wirtschaften biologisch-dynamisch», so Moritz, «aber ich tendiere zur biologischen Landwirtschaft, weil sie mich mehr überzeugt. Leider habe ich noch keinen eigenen Betrieb und bin auf der Suche.»

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Die Bio-Ausbildung eröffnet mir Chancen»

Dustin Grünig (17), im 2. Bio-Lehrjahr am Strickhof

Diplom-Agraringenieur Robert Obrist

Diplom-Agraringenieur Robert Obrist
http://www.coopzeitung.ch/Traumjob_+Die+neuen+Bio_Bauern Diplom-Agraringenieur Robert Obrist

Zwei Wege, Bio-Bauer zu werden

Wie es allgemein um die Ausbildung zum Bio-Bauer in der Schweiz steht, weiss Robert Obrist, Diplom-Agraringenieur und Leiter des Departements für Beratung, Bildung und Kommunikation am Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL): «Momentan gibt es zwei Wege, Bio-Bauer zu werden», erklärt Obrist. «Die jungen Leute, die von der obligatorischen Schule kommen, machen in ihrem Kanton eine dreijährige Lehre wie jeder Bauer auch, entscheiden sich aber für den Schwerpunkt Bio-Landwirtschaft.» Dieser beinhalte ein spezielles Lernmodul mit etwa 240 Lektionen (von insgesamt 1600). Wer aus einem anderen Beruf kommt und auf Landwirt umsatteln möchte, der muss nur während zwei Jahren die bäuerliche Schulbank mit Schwerpunkt Bio drücken.

Zwar liegt ein schweizweit geltender Lehrplan vor, den Bund, Kantone und Branche, etwa Bio Suisse, erarbeitet haben. «Die Ausgestaltung obliegt jedoch jedem einzelnen Kanton», so Obrist. Das sei ein Knackpunkt: «Die Qualität der Ausbildung kann je nach Kanton und Lehrbeauftragten stark variieren». Zudem hätten vor allem kleine Kantone Mühe, eigene Kurse durchzuführen, weil einerseits das qualifizierte Lehrpersonal knapp ist, andererseits in allen Jahrgängen nicht immer alle Kurse angeboten werden können. «Daher setzt sich Bio Suisse dafür ein, dass die Lernenden in der Zukunft selbst wählen dürfen, an welcher Schule sie ihre Ausbildung absolvieren», so Obrist. Der Bio-Lehrgang feiert heuer übrigens sein 10-Jahre-Jubiläum. 2004 als Pilotprojekt gestartet und massgeblich vom Coop Fonds für Nachhaltigkeit finanziert, ist er heute eine schweizweit anerkannte Berufsspezialisierung.

Doris verbringt ihr zweites Lehrjahr auf dem Betrieb der Familie Räss in Benken ZH.

Doris verbringt ihr zweites Lehrjahr auf dem Betrieb der Familie Räss in Benken ZH.
http://www.coopzeitung.ch/Traumjob_+Die+neuen+Bio_Bauern Doris verbringt ihr zweites Lehrjahr auf dem Betrieb der Familie Räss in Benken ZH.

«Der Kopf zählt, nicht die Muskeln»

Heute, da diese Zeitung erscheint, sitzen Doris, Dustin und Moritz wieder in der Berufsschule. Doris: «Mir gefallen die Fächer Viehzucht und Landmaschinenmechanik. Die sind für meinen Betrieb wichtig.» Aber eigentlich sei alles wichtig: «Um einen Hof zu führen, zählt das, was du im Kopf hast – nicht die Muskeln.» Sagts und steigt auf den tonnenschweren Traktor, dessen Vorderrad allein schon fast so gross ist wie sie.

Jedes zweite Bio-Produkt, das in der Schweiz verkauft wird, geht bei Coop über den Ladentisch.

2013 war in mancherlei Hinsicht ein Bio-Rekordjahr. Der Bio-Umsatz in der Schweiz stieg gemäss Bio Suisse um stolze 12,1 Prozent auf erstmals knapp über zwei Milliarden Franken. Einen grossen Anteil an dieser Entwicklung hatte Coop: Mit über einer Milliarde Franken knackte die Detailhändlerin ebenfalls erstmals eine magische Grenze. So viel Bio-Umsatz hat in der Schweiz noch niemand erwirtschaftet.


Hauptgrund für diese positive Entwicklung waren sicherlich die Aktivitäten von Coop rund um das 20-Jahre-Jubiläum ihrer Bio-Marke Naturaplan. 1993 gegründet, gilt sie als Grundstein für den heutigen Erfolg im Bio-Markt: So geht jedes zweite Bio-Produkt, das hierzulande verkauft wird, bei Coop über den Ladentisch (Marktanteil 2013: 48,8 Prozent). Darüber hi-
naus hat Coop mit Naturaplan für einen Boom in der Bio-Landwirtschaft gesorgt: Lag die Anzahl Bio-Betriebe in der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein 1993 noch bei 1405, so waren es letztes Jahr 6308. Davon produzierten 5884 gemäss den Knospe-Richtlinien der Bio Suisse, die übrigen gemäss Bio-Verordnung.

Apropos: Coop setzt konsequent auf die Knospe. Ganz im Gegensatz zu anderen Detailhändlern, die auch Produkte anbieten, die nur die europäische oder die schweizerische Bio-Verordnung erfüllen. Die Knospe-Richtlinien sind da deutlich strenger (s. Box Seite 19). Aktuell zählt das Naturaplan-Sortiment über 1700 Produkte. Damit ist Naturaplan die stärkste Bio-Marke im Schweizer Detailhandel. Und die fortschrittlichste: Das Angebot wird jährlich um 70 bis 100 Neuheiten erweitert. Kein einfaches Unterfangen, übersteigt doch die Nachfrage nach Bio oftmals das Angebot. Umso mehr gilt es, künftig weiter neue, junge Bio-Bauern zu rekrutieren und auf innovative Bio-Betriebe zu setzen.

Dafür steht die Knospe - Das Gütesiegel von Bio Suisse

http://www.coopzeitung.ch/Traumjob_+Die+neuen+Bio_Bauern Traumjob: Die neuen Bio-Bauern

In der Schweiz arbeiten etwa 5800 Betriebe (2013) nach den strengen Richtlinien der Bio Suisse. Auch Betriebe im Ausland können das Label erlangen; für sie gelten die gleichen Anforderungen. Unabhängige Kontrollstellen überprüfen jährlich die Einhaltung der Vorgaben, die weit über die im Gesetz verlangten Anforderungen für Bio hinausgehen. Knospe-Produkte werden bei Coop unter dem Label Naturaplan angeboten. Sie stammen immer von Betrieben, die gesamthaft biologisch produzieren. Es gilt: keine Gentechnik, keine chemischen Spritzmittel, kein Kunstdünger, deutlich weniger Zusatzstoffe, als das Gesetz für Bio erlauben würde, keine Flugtransporte. Damit zählt die Knospe zu den konsequentesten Bio-Gütesiegeln der Welt.

www.bio-suisse.ch

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Das FiBL: Weltweit führend

Das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) in Frick AG ist eine der weltweit führenden Forschungseinrichtungen für ökologische Landwirtschaft. Geforscht wird dabei sowohl im Feld als auch im Labor. Zum Beispiel testet das FiBL alte Obstsorten und neue Züchtungen unter Bio-Bedingungen. Dazu kommen Forschungen zur natürlichen Regulierung von Krankheiten und Schädlingen im Obst-, Wein-, Gemüse- und Ackerbau sowie Forschungen in den Bereichen Nutztierwissenschaften und Sozioökonomie. Ein weiteres Tätigkeitsfeld ist die Beratung und Kommunikation. Coop ist Partner des FiBL.

www.fibl.org

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Agroscope: Forschung des Bundes

Agroscope ist das Kompetenzzentrum des Bundes für landwirtschaftliche Forschung und dem Bundesamt für Landwirtschaft angegliedert. Es ist mit Forschungs- und Ausbildungseinrichtungen in diversen Regionen der Schweiz vertreten. Agroscope umfasst vier Institute. Eines davon ist das Institut für Nachhaltigkeitswissenschaften (INH), dessen Schwerpunkt in der Entwicklung und Bewertung nachhaltiger landwirtschaftlicher Produktionssysteme liegt – mit Fokus auf Klima und Ressourcen. Zudem koordiniert das INH die Forschung in der Bio-Landwirtschaft und fördert eine Landwirtschaft, die die Umwelt respektvoll behandelt.

www.agroscope.admin.ch

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Weitere Links

Bioaktuell: Liste von Schulen mit Schwerpunkt Bio-Landbau
Bio Suisse
Coop Naturaplan
Hochschule Changins, Ausbildungsstätte für Weinbau, Önologie und Obstbau
Sativa Rheinau AG (Bio-Saatgut)
Strickhof: Kompetenzzentrum für Bildung und Dienstleistungen in Land- und Ernährungswirtschaft

http://www.coopzeitung.ch/Traumjob_+Die+neuen+Bio_Bauern Traumjob: Die neuen Bio-Bauern

Der 27-jährige Marc Güntert ist Bio-Winzer und macht derzeit die Ausbildung zum Weinbautechniker an der Hochschule Changins in Nyon VD.

Weshalb haben Sie sich für den Bio-Weinbau entschieden?
Es ist mehr als nur ein Interesse. Ich bin damit aufgewachsen. Noch vor meiner Ausbildung fand ich Gräser zwischen den Reben normal – in der Bio-Landwirtschaft darf man keine Chemikalien verwenden. Seit ich die Ausbildung begonnen habe, sehe ich die Vorteile von Bio. Ein Beispiel: Eine der häufigsten Krankheiten der Rebe, der Mehltau, ist resistent geworden gegen ein Synthesemolekül, das die Krankheit bekämpfen sollte. Mit den Mitteln, die wir im Bio-Weinbau einsetzen und die die Krankheit auf verschiedenen Ebenen angreifen, können sich die schädlichen Pilze nicht anpassen. Die Zukunft liegt in der Arbeit im Einklang mit der Natur.

Und was ist mit den Anforderungen der Bio-Landwirtschaft?
Es gibt gewisse Einschränkungen, vor allem in Regionen, in denen es viel regnet. Das Wallis besitzt glücklicherweise ein für den Weinbau geeignetes Klima mit wenig Niederschlägen. Der Bio-Weinbau verursacht vielleicht etwas mehr Arbeit, weil man das Gras zwischen den Reben unterhalten muss. Dafür hat man weniger Arbeit beim Zurückschneiden und beim Auslichten, denn unsere Reben haben ein geringeres Wachstum als solche, deren Wachstum gefördert wird.

Aber Sie haben weniger Trauben?
Die produzierten Mengen erreichen nie die erlaubten Quoten. Aber wenn man die Trauben bei der Verarbeitung aufwerten kann, ist das kein Nachteil. Mit dem Bio-Label kann man einen oder zwei Franken pro Flasche mehr verlangen.

Bio verlangt immer mehr Know-how. Schätzen Sie diesen Aspekt?
Ja, deshalb bilde ich mich auch an der Hochschule Changins weiter. Wenn man erst einmal gewisse Funktionsweisen versteht, ist es einfacher, eine Alternative zur Chemie zu finden. Ich bin eher ein Bio-Anhänger, der die Mechanisierung und die Arbeit vorantreibt, als einer, der auf anderes setzt, beispielsweise den biologisch-dynamischen Weinbau, der auch astrologische Aspekte einschliesst. Ich bin jedoch überzeugt, dass es, wenn das Meer auf den Mond reagiert, auch weitere Einflüsse gibt. Es gibt Leute, die Kuhhörner vergraben, das ist jedoch nichts für mich.

Wie stehen Sie zum idealistischen, ethischen Aspekt von Bio?
Wir haben die Erde von unseren Kindern nur geborgt* – dieser Überzeugung waren schon Al Gore und Saint-Exupéry. Ich fühle mich verantwortlich. Das Mindeste, was ich tun kann, ist zu verhindern, dass die Erde unbrauchbar wird für meine Kinder. Ich bin überhaupt kein Grüner, sondern sehr pragmatisch. Mich interessiert eher die technische Seite, insbesondere jetzt, wo man das Know-how und die Technologien besitzt, um umweltgerecht zu produzieren.

* Kurzform eines alten indianischen Sprichworts: «Wir haben die Erde nicht von unseren Eltern geerbt – sondern von unseren Kindern geliehen.»

Beim Alpkäse ist der Ursprung entscheidend Blumen, Blüten, Kräuter und seltene Gräser in den Bergen sind für den Geschmack ebenso wichtig wie das Können der Sennerin oder das Wetter.

http://www.coopzeitung.ch/Traumjob_+Die+neuen+Bio_Bauern Traumjob: Die neuen Bio-Bauern
«

Naturaplan Bio-Salatbouquet Nova»

Mischung aus grünen und roten Salatblättern. 100 g.

 

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Naturaplan Bio-Jungsalat »

Die zarten Blätter eignen sich auch als herbstliche Teller-Dekoration.

 

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Naturaplan Bio-Nüsslisalat»

In Thüringen und Sachsen heisst der «Nüssler» Rapunzelsalat – wegen seiner Rolle im gleichnamigen Grimm-Märchen.

Salate bei coop@home kaufen »

 

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Naturaplan Bio-Randenwürfeli»

Typisches Lagergemüse. Kann roh oder (wie hier) gekocht gegessen werden. 400 g.

 

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Naturaplan Bio-Singapursalat»

Fernöstlich angehauchte Mischung, mit Rüebli, Lauch und Sellerie.

 

http://www.coopzeitung.ch/Traumjob_+Die+neuen+Bio_Bauern Traumjob: Die neuen Bio-Bauern
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Naturaplan Bio-Sauerkraut, gekocht»

Passt nicht nur zur Berner Platte, sondern auch in Eintöpfe, Aufläufe, Gratins, Kuchen.

Sauerkraut bei coop@home kaufen »

 
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Illustration:
muff-illustration.ch
Text:
Natalia Ferroni, René Schulte, Markus Kohler
Foto:
Heiner H. Schmitt, Yannick Andrea
Veröffentlicht:
Montag 15.09.2014, 17:01 Uhr

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