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Mini-Klasse: VW eco up! 1.0 BMT, baugleich mit Skoda Citigo 1.0 Green tec CNG und Seat Mii 1.0 MPI Ecofuel.

Kleinwagen: Lancia Ypsilon 0.9 TwinAir NP.

Untere Mittelklasse: Audi A3 SB 1.4 TFSI g-tron S-tronic.

Mittelklasse: Toyota Prius 1.8 VVT-i Hybrid.

Obere Mittelklasse: Mercedes E 200 NGD.

Vans (5 Plätze): Citroën C4 Picasso 1.6 e-HDi ETG

Vans (6 Plätze oder mehr): Toyota Prius+ Wagon 1.8 VVT-i Hybrid

Allradfahrzeuge: Peugeot 508 2.0 HDi ETG Hybrid 4x4 Limousine.

Rückenwind für den Gasantrieb

«Gasautos verdrängen Hybridwagen  von der Spitze» – das sorgte für Schlagzeilen als der Verkehrs-Club der Schweiz VCS zum Genfer Auto-Salon die 31. Ausgabe seiner Auto-Umweltliste veröffentlichte. Wie schon im Vorjahr lagen drei baugleiche gasbetriebene Modelle der Mini-Klasse – VW «eco up!», Skoda «Citigo» und Seat «Mii» – an der Spitze. Vier weitere Gasautos kamen in die Top Ten und verdrängten dort Fahrzeuge mit Hybridantrieb (Verbrennungs- plus Elektromotor).Die Dominanz ist nicht verwunderlich: Bei der Verbrennung von Erdgas entsteht im Vergleich zu  Benzin oder Diesel weniger CO2. Zudem werden dem fossilen Brennstoff in der Schweiz rund 20 Prozent klimaneutrales Biogas aus Abfallverwertungsanlagen beigemischt. Diese Vorteile des Gasantriebs für die Luftreinheit werden bei Gabelstaplern oder Stadtbussen schon lange genutzt.

Wer mit Gas fährt, hat niedrigere Treibstoffkosten.

Wer mit Gas fährt, hat niedrigere Treibstoffkosten.
Wer mit Gas fährt, hat niedrigere Treibstoffkosten.

Zukunftsweisend ist dagegen das Konzept «Power to Gas»: Wenn die erneuerbare Energie aus Sonne, Wind und Wasser sich ausserhalb der Verbrauchsspitzen nicht direkt als Strom verkaufen lässt, kann damit Wasser und CO2 in synthetisches Erdgas (SNG) umgewandelt werden. Das lässt sich im Gasnetz speichern und bei Bedarf als Brenn- oder Treibstoff nutzen. Seit 2009 sind in Deutschland bereits mehrere solcher Anlagen in Betrieb gegangen. Die Schweizer Premiere ist für das Hybridwerk Aarmatt bei Zuchwil geplant, ein Projekt von Regio Energie Solothurn.

Neben der Umwelt schonen Gasautos aber auch das Portemonnaie beim Autofahren. Auf Basis der Durchschnittspreise von Ende 2013 lassen sich nach Angaben der Gasmobil AG mit Erd-/Biogas mehr als 30 Prozent im Vergleich zu Benzin einsparen. Das lohnt sich, auch wenn das Netz der Gas-Tankstellen in der Schweiz – es gibt derzeit rund 140 davon – ausserhalb der Ballungsgebiete noch nicht sehr engmaschig ist. Kein Wunder, sind die Verkäufe der Fahrzeuge mit Gasantrieb letztes Jahr um  32 Prozent gestiegen – entgegen dem allgemein rückläufigen Trend am Schweizer Automarkt.

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Martin Winkel

Redaktor

Foto:
Keystone, zVg
Veröffentlicht:
Montag 01.09.2014, 16:33 Uhr

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