Die Software unserer Heim-PCs und mobilen Computer braucht ab und an eine Auffrischung. Updaten ist angesagt – aber mit Mass.

Updates: Der frische Anstrich

Mehren sich Computer und ähnliche Geräte, mehrt sich auch die Software und deren Wartungsbedürfnis. Manchmal nerven die ewigen Update-Meldungen. Statt alles mit einem Klick erledigen zu wollen, sollte man manchmal etwas genauer hinschauen.

Eine Kollegin trieb schon länger eine Frage um: «Ich habe einen PC, einen Laptop und ein Tablet. Am häufigsten nutze ich meine mobilen Geräte. Wie oft müsste ich meinen PC eigentlich updaten, damit er keinem Sicherheitsrisiko ausgesetzt ist?» Heute geht es vielen Nutzern ähnlich, denn immer mehr Schweizerinnen und Schweizer haben mehr als einen Computer. Ein Indikator hierfür ist der Anteil der Internetnutzung mit Tablets, der in der Schweiz zwischen 2010 bis Anfang 2013 um das 17-Fache anstieg (Quelle: Net-Metrix, Mobile-Report). Laut Bundesamt für Statistik besassen 2010 rund 40 Prozent der Haushalte zwei oder mehr Computer. Grundsätzlich sind mobile und Desktop-Computer – egal, ob regelmässig upgedatet oder seltener – immer einem gewissen Risiko durch Schadprogramme ausgesetzt. Man kann es durch Updates lediglich verringern.

Updates beinhalten oft sogenannte «Patches», die eine aufgedeckte Sicherheitslücke im Programm schliessen. Je verbreiteter ein Programm, desto häufiger empfiehlt es sich, es zu aktualisieren. Denn je grösser die Anwendergruppe, desto grösser und attraktiver die Zielscheibe für Attacken. Wer gerne den Überblick über seine Programme behalten möchte, wählt bei der Installation von Software am besten die Benachrichtigung bei verfügbaren Updates. Dies setzt allerdings voraus, dass man die nötige Disziplin mitbringt und regelmässig Updates installiert.

Microsoft empfiehlt einmal pro Woche zu prüfen, ob Updates für die installierten Programme vorhanden sind. Unter Windows finden Nutzer «Windows Update» in der Systemsteuerung. Öffnen Sie Windows Update, so können Sie manuell eine Suche nach Updates initialisieren oder die automatische Suche einstellen.

Unter Mac (ab Mac OS X Mountain Lion) können Software-Updates über den App-Store vorgenommen werden. Bei verfügbaren Updates erhalten Sie als Nutzer eine Benachrichtigung – unter «Details» können Sie sich im App-Store einen Überblick verschaffen. Oder man geht über das Menü unter dem Apfelsymbol und wählt die Option «Softwareaktualisierung».

Updates unterliegen nicht nur einem Sicherheitsaspekt. Je nach Betriebssystem ist ein Peripherie-Gerät (wie zum Beispiel Drucker oder Kartenleser) mit dem PC nicht mehr kompatibel oder nur noch ein Teil der Funktionen ausführbar, weil man einen neuen Treiber benötigt. Umgekehrt kann es auch vorkommen, dass die Hardware oder das Betriebssystem zu alt für die neuste Version einer Anwendung ist. Auf der Support-Seite der betreffenden Software-Anbieter findet man für diesen Fall teilweise noch die Vorgängerversion – vor allem dann, wenn sich mehrere Nutzer über Kompatibilitätsprobleme beklagen.

Mit einem Update können neue, tiefgreifendere Berechtigungen für den Software-Anbieter einhergehen – etwa, dass er mehr Daten von Nutzern erheben darf. Deshalb lohnt es sich im Zweifelsfall in den Nutzungsbedingungen nachzulesen, was ein Update mit sich bringt. Das ist natürlich etwas zeitaufwendiger, als einfach im Updatefenster mit dem Cursor auf «ok» zu klicken. Denn gehen Ihnen gewisse Berechtigungen – vor allem bei mobilen Geräten – zu weit, können Sie immer noch die Anwendung deinstallieren und sich nach einer Alternative umsehen.

Mit neuem OS: Macbook Pro Retina

Das Macbook Pro mit Retina-Display gibt es jetzt mit dem neuen Betriebssystem Mac OS X Mavericks vorinstalliert. Mavericks bringt einige Neuerungen mit sich: Schnelleres Aufstarten, schnellere Reaktionszeiten und bessere Akkulaufzeit, lässt Apple verlauten. Auch die Nutzeroberfläche bietet Neues: Im Finder lassen sich, ähnlich wie in einem Internet-Browser, mehrere Tabs öffnen. Ausserdem kann man seine Dateien durch Schlagworte (Tags) besser verwalten und vieles mehr. Das 13-Zoll-Notebook mit Aluminium-Gehäuse wiegt moderate 1,57 kg. Es hat einen i5-4258U-Prozessor (2,4 GHz) und einen 128-MB-SSD-Speicher. Die Auflösung des Retina-Displays liegt bei 2560x1600 Pixeln.

Das Macbook Pro Retina mit OS X Mavericks ist für Fr. 1449.– bei Interdiscount erhältlich.

Pool Break Lite

Pool Break Lite beinhaltet längst nicht nur ein Pool-Spiel. Hinzu kommen Snooker, Carrom und Crokinole. Man kann gegen Roboter oder reale Gegner – via Bluetooth oder am selben Gerät («Pass-n-Play») – antreten. Zur Wahl stehen vier Schwierigkeitsstufen. Da es einige Möglichkeiten zur Steuerung mehr gibt als in durchschnittlichen Spiele-Apps, trifft es sich gut, dass eine ausführliche Bedienungsanleitung vorhanden ist. Die Grafik ist in 3-D gehalten – diverse Blickwinkel und Zooms sind möglich. Die Gratis-Version der App bietet schon einiges. Allerdings kann man in der App auch Zukäufe tätigen, um sie zu erweitern. Die App verlangt angenehmerweise kaum Berechtigungen.

«Pool Break Lite» ist kostenlos bei Google Play und im Apple App Store erhältlich.

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Annina Striebel

Redaktorin

Foto:
imagostock&people, ZVG
Veröffentlicht:
Montag 25.11.2013, 12:00 Uhr

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