Von Robotern und Rennwagen

Anders als bei Computerspielen sitzen die Kids bei digitalem Spielzeug nicht nur vor dem Bildschirm, sie können auch basteln und sind draussen oder drinnen unterwegs – und bleiben in Bewegung. Zwei Beispiele.

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So schön es auch ist, sich mit einem Brettspiel die Zeit zu vertreiben, so verlockend sind heute auch digitale Geräte – gerade für Kinder. Statt auf dem Smartphone der Eltern sinnlos herumzutippen, sollten sie eher mit kindgerechten Gadgets ihren Wissensdrang stillen und dabei auch etwas lernen.

Ein Beispiel dafür ist der «Cyber Roboter»*, der erst mal nach Anleitung zusammengebaut werden muss. Das ist keine grosse Sache. Damit der kleine Kerl aber langfristig überlebt, sollte ein Erwachsener dabei sein und überprüfen, ob die Einzelteile fest zusammengesteckt werden. Danach lädt man eine App aufs Tablet oder Smartphone. Mit ihr steuert man den Mini-Roboter: Er kann in alle Richtungen fahren, Geräusche machen und Lichtzeichen geben. In der App legt man verschiedene Abfolgen fest und erlernt so die Grundlagen einer Art Programmierung.

Mit dem «Cyber Robot» kommen die Kids mit der digitalen Welt sinnvoll in Kontakt. Ob er aber – wie auf der Schachtel geschrieben – zum untrennbaren Freund wird, ist nicht zu hoffen.

Rennfahrer mit Virtual Reality-Brille

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Ein zweites Beispiel ist der Modellauto-Racer 3CH RTR von Revell**. Kleine Rennfahrer können den Flitzer per Fernsteuerung bewegen und ihn sowohl drinnen als auch draussen im Gelände fahren lassen. Der Clou: Sie müssen nicht unbedingt auch dort sein, wohin sie ihn steuern. Denn die auf dem Dach installierte Kamera überträgt mithilfe einer Gratis-App das Live-Bild direkt aufs Smartphone oder auf die mitgelieferte Virtual-Reality-Brille – so hat der kleine Rennfahrer das Gefühl, direkt im Auto zu sitzen. Coole Sache! Vor allem, weil sich das Auto annähernd lautlos auch um die nächste Hausecke fahren lässt und zeigt, was sich dahinter verbirgt. Zusätzlich zeichnet sich der Rennwagen durch seine Robustheit aus. Starke Belastungen übersteht er unbeschadet: Beim Crash springt die Vorderachse heraus und wird einfach wieder eingesetzt.

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Nicht umsonst hat das bis zu 25 km/h schnelle Geschoss den «Toy Award» auf der Spielwarenmesse in Nürnberg 2017 gewonnen – es begeistert auf der ganzen Linie. Aber aufgepasst, liebe Kinder: Lasst den Revell-Flitzer nicht zu lange aus den Augen, sonst übernimmt euer Vater das Steuer!

* ab 8 Jahren, Fr. 69.95, bei Coop City und in grösseren Coop-Supermärkten
** ab 8 Jahren, Fr. 119.–, bei Coop City, Bau+Hobby und in grösseren Supermärkten

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Markus Kohler

Redaktor

Foto:
zVg
Veröffentlicht:
Montag 20.11.2017, 10:00 Uhr

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