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Silvan Grütter
schreibt am 26.07.2017


Warum in die Ferne schweifen

Früher galt fast reflexartig: Alles Gute kommt aus der Ferne. Das süffigste Bier aus Tschechien, die süsseste Glace aus Italien, der vollmundigste Wein aus Frankreich. Heimischen Produkten haftete fast etwas Biederes an. 

Was hatte der Schweizer Glockenapfel dem australischen Granny Smith schon entgegenzusetzen? Oder wie wollte die gemeine Schweizer Stange Bier dem raffinierten Pale Ale aus England die Stirn bieten?
Dann passierte Erstaunliches: Das Internet machte die Welt zum Dorf und das Dorf zum globalen Marktplatz.
Plötzlich war alles überall und mit einem Klick zu haben. Bier aus der Mongolei? Klick. Peri-Peri-Gewürz aus Südafrika? Klick. Die Welt war auf Bildschirmgrösse zusammengeschrumpft, die Möglichkeiten für die Konsumenten grenzenlos. Klick, klick, klick.
Dann passierte wieder Erstaunliches: Bei vielen Konsumenten machte es auch klick: Sie suchten in dieser schnellen und lauten Zeit wieder nach Ruhe und Geborgenheit. Nach einem Stück Heimat. Nach Produkten aus der Region.
Denen haftet heute überhaupt nichts Biederes mehr an. Im Gegenteil. Regionales steht für Qualität auf Weltniveau, made in Switzerland. Glace mit Doppelrahm aus Bulle FR. Bier mit Gerste aus dem Engadin. Trockenfrüchte aus dem Toggenburg.
In dieser Spezialausgabe widmen wir uns auf 32 Seiten dem Besten aus der Schweiz, dem Besten aus Ihrer Region. Viel Spass beim Lesen!


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